Welt & Politik CDU-Politiker zum Alltag in der Coronakrise: Merz warnt vor Gewöhnung an „Leben ohne Arbeit“

15:12  21 september  2020
15:12  21 september  2020 Quelle:   tagesspiegel.de

Suche nach totem Wild geht weiter - Experte für festen Zaun

  Suche nach totem Wild geht weiter - Experte für festen Zaun Brandenburg hat deutschlandweit noch immer die bislang einzigen bestätigten Fälle der Afrikanischen Schweinepest. Das soll so bleiben. Die Anstrengungen dafür sind groß.Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) in Greifswald bestätigte am Donnerstag einen weiteren Fund eines Tieres, das aus dem Raum Neuzelle im Landkreis Oder-Spree stammte. Am Mittwoch hatte das FLI die Tierseuche bei fünf Wildschweinen nachgewiesen, die ebenfalls bei Neuzelle entdeckt worden waren. Der erste Fall der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland war bereits in der vergangenen Woche in Schenkendöbern im Landkreis Spree-Neiße aufgetreten. Brandenburg rechnet mit weiteren Funden.

Der CDU-Politiker Friedrich Merz fürchtet, die Kurzarbeit in der Coronakrise könne die Arbeitsmoral sinken lassen. Nicht nur Arbeitsminister Heil ist empört.

Friedrich Merz, Kandidat für den Parteivorsitz der CDU © Foto: Imago/Jürgen Heinrich Friedrich Merz, Kandidat für den Parteivorsitz der CDU

Der CDU-Politiker und Kandidat für den Parteivorsitz Friedrich Merz sorgt sich angesichts der schon Monaten dauernden Kurzarbeit vieler Deutsche in der Coronakrise um die Arbeitsmoral im Lande. „Wir müssen ein bisschen aufpassen, dass wir uns nicht alle daran gewöhnen, dass wir ohne Arbeit leben können", sagte Merz bei „Bild live“ am Sonntagabend. „Wir müssen zurück an die Arbeit.“

Vorstandsumbau bei der Commerzbank

  Vorstandsumbau bei der Commerzbank An der Commerzbank-Spitze geht das Stühlerücken weiter. Das wichtige Privatkundengeschäft bekommt eine neue Führung - vorübergehend. Denn die zentrale Personalie ist nach wie vor nicht geklärt.Der Aufsichtsrat habe die einvernehmliche Trennung beschlossen, teilte der Frankfurter MDax-Konzern mit. Mandels Vertrag ende somit zum 30. September 2020.

Merz kritisierte auch die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes bis Ende 2021. „Ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich skeptisch bin, dass diese sehr lange Verlängerung des Kurzarbeitergelds die richtige Lösung ist“, sagte er.

Es sei zu befürchten, dass man Mitarbeiter nicht dort bekomme, wo sie dringend gebraucht würden, da sie an jene Firmen gebunden seien, für die sie Kurzarbeitergeld bekommen.

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Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) reagierte scharf auf die Äußerungen von Merz. „Dieser Mann hat entweder ökonomisch keine Ahnung oder ist sozial zynisch - oder beides“, schrieb er auf Twitter. „Mit Kurzarbeit sichern wir Millionen von Arbeitsplätzen in der Corona-Krise und stabilisieren die gesamtwirtschaftliche Nachfrage.“

Marschroute für neuen Vorstand?: CDU-Spitze bringt Frauenquote und neues Grundsatzprogramm voran

  Marschroute für neuen Vorstand?: CDU-Spitze bringt Frauenquote und neues Grundsatzprogramm voran Bis 2025 soll die CDU schrittweise eine Frauenquote bis 50 Prozent einführen. Das Papier enthält weitere Vorschläge zur Modernisierung der Partei. © Foto: dpa/Stefanie Loos Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer. Die CDU-Spitze hat die Debatte in der Partei um eine Frauenquote einen wichtigen Schritt vorangebracht. Der CDU-Vorstand stimmte einem Vorschlag der Struktur- und Satzungskommission der Partei am Montag zu, wonach bis 2025 schrittweise eine Quote bis 50 Prozent eingeführt werden soll. Das Papier enthält auch weitere Vorschläge zur Modernisierung der Partei, etwa bei der Digitalisierung.

Der Linke-Bundestagsabgeordnete Fabio De Masi kommentierte die Aussage von Merz bei Twitter mit dem schlichten Satz: „Der merkt gar nichts mehr.“

Merz äußerte sich bei „Bild“ auch zur Situation an den Schulen. „Es bleiben einfach zu viele Lehrer zu Hause“, sagte er und legte damit nahe, dass seiner Ansicht Lehrer wegen nicht gravierender Krankheiten daheim blieben. Er befürworte den Kurs der schleswig-holsteinischen Bildungsministerin Karin Prien (CDU), die sich sehr rigoros dafür einsetze, dass die Lehrer, die nicht ernsthaft erkrankt sind, in die Schule kommen müssten. „Wir brauchen das System Schule - das muss funktionieren, auch in Corona-Zeiten“, sagte Merz weiter. (Tsp)

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Der französische Verbraucherverband UFC-Que Choisir hat Klage gegen Nintendo eingereicht- wegen geplanter Obsoleszenz. View on euronewsEs geht um Probleme mit dem Joy-Con, dem Controller der Nintendo Switch. Bei dem sogenannten Joy-Con-Drift, den viele Switch-Fans kennen, entwickelt der Stick eine Art Eigenleben und die Spielfiguren fangen an, sich zu bewegen, obwohl der Nutzer eigentlich gar nichts tut.

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