Welt & Politik Uno-Generaldebatte: Dutzende Länder legen „Versprechen für die Natur“ ab

10:10  29 september  2020
10:10  29 september  2020 Quelle:   spiegel.de

Atomabkommen mit Iran: Deutschland, Frankreich und Großbritannien wollen nicht, dass die USA Sanktionen erzwingen

  Atomabkommen mit Iran: Deutschland, Frankreich und Großbritannien wollen nicht, dass die USA Sanktionen erzwingen Mit dem Auslösen des sogenannten Snapback-Mechanismus wollen die USA die Rückkehr zu weitreichenden Sanktionen gegen Iran erzwingen. In einem Brief betonen drei EU-Länder, dass Trump kein Recht dazu habe. © CARLO ALLEGRI/ REUTERS Die von der US-Regierung verfolgte Wiedereinsetzung der Strafmaßnahmen sei "nicht rechtsfähig": Deutschland, Großbritannien und Frankreich stellen sich im Streit mit den USA um die Uno-Sanktionen gegen Iran weiter quer.

Uno - Generaldebatte im News-Ticker. Suche öffnen. spiegel.de durchsuchen Mehr Truppen für den Frieden: Deutschland und mehr als 50 weitere Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen wollen künftig rund 30.000 zusätzliche Blauhelmsoldaten und Polizisten stellen.

Uno (italienisch und spanisch für eins) ist ein US-amerikanisches Kartenspiel, dessen primäres Ziel es ist, seine Karten vergleichbar mit Mau-Mau möglichst schnell abzulegen, wobei mit einem speziellen Blatt gespielt wird.

Am Rande der Uno-Generaldebatte haben die Staats- und Regierungschefs aus mehr als 60 Ländern beschlossen, sich stärker für die Artenvielfalt einzusetzen. China, Brasilien und die USA gehören nicht dazu.

  Uno-Generaldebatte: Dutzende Länder legen „Versprechen für die Natur“ ab © MIKE SEGAR / REUTERS

Kürzlich haben die Vereinten Nationen einen Bericht zur biologischen Vielfalt veröffentlicht - mit ernüchternder Bilanz: Alle vor zehn Jahren für 2020 gesetzten Ziele wurden verfehlt. Am Rand der Uno-Generaldebatte haben sich nun Dutzende Länder zusammengetan und mit einer gemeinsamen Erklärung ihre Absicht unterstrichen, sich stärker für den Erhalt der weltweiten biologischen Vielfalt einzusetzen. Staats- und Regierungschefs aus mehr als 60 Ländern verabschiedeten am Montag in New York gemeinsam ein sogenanntes "Versprechen für die Natur".

Guterres ruft zum 75. Jahrestag der UNO zu besserer Zusammenarbeit auf

  Guterres ruft zum 75. Jahrestag der UNO zu besserer Zusammenarbeit auf Zum 75. Jahrestag der Vereinten Nationen hat UN-Generalsekretär António Guterres die Welt zu einem stärkeren Zusammenhalt und einer besseren Zusammenarbeit aufgefordert. "Niemand will eine Welt-Regierung - aber wir müssen zusammenarbeiten, um die Führung der Welt zu verbessern", erklärte der UN-Chef am Montag zum Auftakt der virtuellen Feier des Jahrestages. Im Moment gebe es leider "zu viele Herausforderungen" und "ein Defizit an multilateralenDie Zeremonie im Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York stand unter der Überschrift "Die Zukunft, die wir wollen, die Vereinten Nationen, die wir brauchen: Bekräftigung unseres gemeinsamen Bekenntnisses zum Multilateralismus".

Generalversammlung der Vereinten Nationen zu Ende. Vertreter von 13 Ländern halten auf der UN-Bühne Reden. Vertreter von 13 Ländern halten auf der UN-Bühne Reden. Schauen Sie sich die wichtigsten Generaldebatte , Auftritt, UN-Vollversammlung, Uno , Sputnik, New York. Nachrichten.

versprich [mir], dass du vorsichtig fährst. 〈in übertragener Bedeutung:〉 der Film hält nicht, was die Werbung verspricht . verbindlich erklären, zusichern, jemandem etwas Bestimmtes zu geben, zuteilwerden zu lassen. Beispiele. ich verspreche dir meine Unterstützung, eine Belohnung.

"Indem wir dieses Versprechen für die Natur unterstützen, verpflichten wir uns nicht einfach nur zu Worten, sondern zu bedeutsamen Taten und gegenseitiger Rechenschaft, um die Krise des Planeten anzugehen", hieß es in dem Dokument. Unter anderem solle unregulierte Fischerei und Wilderei gestoppt werden und bis 2050 kein Plastikmüll mehr in die Meere gelangen.

Zu den Unterstützern gehörten unter anderem Frankreich, Großbritannien und Deutschland. "Die Biodiversität ist unsere Lebensversicherung: Sie liefert saubere Luft und Wasser, Essen, Baumaterial und Kleidung. Sie schafft Jobs und Lebensunterhalt", sagte Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) per Video-Botschaft. "Und wie die Coronavirus-Pandemie sehr deutlich gezeigt hat, schützt uns eine intakte natürliche Umgebung vor Krankheiten und kann heilen."

FinCEN Files: Wie dubiose Geschäfte mit Syrien 20 Seeleute das Leben kosteten

  FinCEN Files: Wie dubiose Geschäfte mit Syrien 20 Seeleute das Leben kosteten Öl-Geschäfte mit Syrien sind verboten, finden aber dennoch statt. Das belegen die FinCEN Files, eine internationale Recherche über Geldwäsche. Unter Verdacht steht auch die größte Erdöl-Firma der Türkei. © picture-alliance/dpa/XinHua/Untersuchungsausschuss der Russischen Föderation Provided by Deutsche Welle Es war ein gefährliches Unterfangen. Das, was sich am 21. Januar 2019 vor der Küste der Halbinsel Krim in der Straße von Kertsch abspielte, endete für 20 Seeleute tödlich. Die Besatzungsmitglieder zweier Tankschiffe hatten versucht, auf See Flüssiggas von einem Schiff auf das andere umzuladen.

Beide Länder gaben sich gegenseitig die Schuld für die Gefechte und verhängten den Kriegszustand. Uno -Generalsekretär António Guterres forderte ein sofortiges Ende der Kämpfe und mahnte eine diplomatische Lösung in dem Konflikt an.

Ausgenommen sind die meisten Länder der EU, Schengen-assoziierte Staaten (Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein) und Großbritannien. Einige Länder verlangen ein negatives PCR-Testresultat für die Einreise. Zahlreiche Reisende waren in mehreren Ländern betroffen und an der

Zahlreiche große Staaten wie beispielsweise Brasilien, Indien, die USA und China beteiligten sich nicht an der Aktion. Am Mittwoch soll es bei den Vereinten Nationen erstmals eine hochrangige Veranstaltung zum Schutz der biologischen Vielfalt geben, für den allerdings kein gemeinsames Abschlussdokument geplant ist. Das sei ein "Armutszeugnis", kommentierte Florian Titze vom Naturschutzverband WWF Deutschland.

Im chinesischen Kunming ist für das kommende Jahr eine Uno-Biodiversitätskonferenz geplant. "Kunming muss aus der Biodiversität eine allgegenwärtige Sorge und ein politisches Thema machen", sagte der Präsident der Uno-Vollversammlung, Volkan Bozkir. "Jeder muss die Risiken der Untätigkeit verstehen."

-Führer schließen sich zusammen, um den Verlust der Natur bis 2030 rückgängig zu machen .
© Danny Lawson -Führer schließen sich zusammen, um den Verlust der biologischen Vielfalt rückgängig zu machen (Danny Lawson / PA) -Premierminister Boris Johnson hat sich anderen Weltführern für eine virtuelle Veranstaltung der Vereinten Nationen angeschlossen, um sich umzukehren Der Verlust von Wildtieren bis 2030. Die Regierung hat Pläne angekündigt, 30% des britischen Landes bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts zu schützen. Weitere 400.000 Hektar Land in England sollen geschützt werden, um di

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