Welt & Politik Hitziger Schlagabtausch im US-Wahlkampf

10:36  30 september  2020
10:36  30 september  2020 Quelle:   dw.com

Bundeshaushalt 2021: Das nächste Regierungsbündnis muss es richten

  Bundeshaushalt 2021: Das nächste Regierungsbündnis muss es richten Das Staatsdefizit ist coronabedingt gewaltig. Der Wahlkampf 2021 wird sich auch daran entscheiden, wer die beste Antwort darauf findet. Die alten Versprechen jedenfalls fruchten nicht mehr. Das nächste Regierungsbündnis muss es richtenDas Bundeskabinett hat an diesem Mittwoch den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr verabschiedet. Das ist eine gute Nachricht für alle, die von Anfang an gegen die Neuauflage der großen Koalition waren. Denn CSU, CDU und SPD sind nun am Ende ihres Regierungsbündnisses angelangt.

Hitziger Schlagabtausch im US - Wahlkampf . Das erste TV-Duell der Präsidentschaftsbewerber Trump und Biden wurde mit Spannung erwartet. Gleich welches Thema, die beiden überziehen sich mit Vorwürfen und beschuldigen den jeweils anderen der Unkenntnis und Lüge.

US-Regierung will Downloads von Tiktok und WeChat blockieren. Trump kündigt Kommission für Neue Konsolengeneration preislich gleich auf. Diese Unternehmen sponsern den US - Wahlkampf . US-Wähler gespalten zwischen Wirtschaft und Pandemie. Diese Europäer machen ein Vermögen mit

Das erste TV-Duell der Präsidentschaftsbewerber Trump und Biden wurde mit Spannung erwartet. Gleich welches Thema, die beiden überziehen sich mit Vorwürfen und beschuldigen den jeweils anderen der Unkenntnis und Lüge.

Provided by Deutsche Welle © Morry Gash/Reuters Provided by Deutsche Welle

Fünf Wochen vor der Wahl sind der republikanische Amtsinhaber Donald Trump und sein Herausforderer Joe Biden von den Demokraten erstmals direkt aufeinander getroffen, beim ersten TV-Duell in Ohio. Auf der Agenda der Debatte standen unter anderem die umstrittene Supreme-Court-Nominierung, die Gesundheitsversorgung und das Corona-Krisenmanagement, aber auch die Wirtschaft, Trumps Steuerzahlungen sowie der Rassismus in den Vereinigten Staaten. Inhaltlich neues lieferten die politischen Gegner nicht, sie beharrten auf ihren Positionen.

Burundi: Alles wie gehabt unter Präsident Évariste Ndayishimiye

  Burundi: Alles wie gehabt unter Präsident Évariste Ndayishimiye Ndayishimiye trat bisher kaum aus dem Schatten seines Vorgängers Nkurunziza heraus. Anders ist nur der Umgang des Präsidenten mit der Corona-Pandemie. Seine Hunderttagebilanz fällt enttäuschend aus, sagen Beobachter. © Reuters/E. Ngendakumana Evariste Ndayishimiye - in der Außenpolitik und beim Coronavirus setzt er andere Akzente "Der neue Präsident hat bisher kaum Veränderungen für Burundi gebracht. Aber große Veränderungen waren unter Évariste Ndayishimiye auch nicht zu erwarten", sagt Thierry Vircoulon, Burundi-Experte des Pariser Instituts für Internationale Beziehungen IFRI, im DW-Interview.

US -Wahl: Das ist die größte Stärke von Trump und Biden – und das ihre größte Schwäche. Tatsächlich dürfte sie ein besonders heftiger Schlagabtausch werden. Einen dementsprechend hitzigen Abend erwarten die Beobachter, genau fünf Wochen vor dem Wahltermin am 3. November.

Hitzige Gefechte im US -Vorwahlkampf. Sieben Wochen vor den Wahlen ihres Präsidentschafts-Anwärters liefern sich die Demokraten eine Schlammschlacht. Im wichtigen Bundesstaat Iowa liegen Clinton, Obama und Edwards laut Umfragen gleich auf.

Beide polarisieren auf niedrigem Niveau

Gleich zu Beginn stritten die Kontrahenten über die umstrittene Nominierung einer neuen Verfassungsrichterin durch Trump. Der Präsident pochte darauf, dass er das Recht dazu habe. Biden hielt dem entgegen, dass die Präsidentschaftswahl bereits begonnen habe, da viele US-Bürger ihre Stimmen schon per Brief abgegeben hätten. Darum sollte erst der Wahlsieger über die wichtige Personalie am Obersten Gerichtshof entscheiden. Biden warf dem Präsidenten zudem vor, durch die Stärkung der konservativen Mehrheit des Obersten US-Gerichtshofs die Gesundheitsreform seines Amtsvorgängers Barack Obama rückgängig machen zu wollen.

Joe Biden nennt Donald Trump einen © Morry Gash/Reuters Joe Biden nennt Donald Trump einen

CAR Präsident Touadera kündigt Kandidatur für die Wahlen im Dezember an bei der Wählerregistrierung [Datei: Ashraf Shazly / AFP]

 CAR Präsident Touadera kündigt Kandidatur für die Wahlen im Dezember an bei der Wählerregistrierung [Datei: Ashraf Shazly / AFP] Der Präsident der Zentralafrikanischen Republik, Faustin-Archange Touadera, hat angekündigt, dass er bei den Wahlen im Dezember in dem Land kandidieren wird, das von mehr als sieben Jahren Bürgerkrieg heimgesucht wurde. Der 63-jährige Touadera wurde im Februar 2016 mit zwei Dritteln der Stimmen gewählt, hat jedoch seitdem Probleme, bösartige interkommunale Gewalt in der armen Binnennation einzudämmen, in der bewaffnete Gruppen zwei Drittel des Territoriums kontrollieren.

Der UN-Sicherheitsrat hat die Resolutionen sowohl Russlands, als auch der USA abgelehnt. Im Zuge der Debatte kam es zwischen den Botschaftern und Gesandten

US - Wahlkampf : Skandalvideo bringt Trump in Not - Продолжительность: 1:16 euronews (deutsch) 13 567 просмотров. Heftiger Schlagabtausch zwischen Clinton und Trump - Продолжительность: 1:54 euronews (deutsch) 11 800 просмотров.

Im Streit um die Krankenversicherung warf Trump Biden vor, die Demokratische Partei strebe eine sozialistische Gesundheitsversicherung an. Mit Blick auf die von Obama eingeführte Gesundheitsversorgung sagte Trump: "Obamacare ist eine Katastrophe, das ist zu teuer." Biden werde von der "radikalen Linken" manipuliert. Biden konterte in der Debatte mit einer Frontalattacke gegen Trump, warf ihm Lügen vor und sagte, Trump sei keine Hilfe für die vielen Menschen, die auf eine bezahlbare Gesundheitsversorgung angewiesen seien. In der Gesundheitspolitik habe der Präsident "keinen Plan", sagte der frühere Vizepräsident.

Er bezichtigte Trump zudem der "Lüge" im Umgang mit der Corona-Pandemie: "Alle wissen, dass er ein Lügner ist." Der Präsidentschaftskandidat der oppositionellen Demokraten machte Trump für die hohe Zahl der Corona-Toten in dem Land - bislang mehr als 205.000 - verantwortlich. Der Präsident sei angesichts der Krise in "Panik" verfallen. Trump entgegnete, wäre Biden derzeit Präsident, wären noch viel mehr Menschen gestorben. Außerdem wolle Biden im Kampf gegen das Virus die US-Wirtschaft wieder stilllegen.

Biden weigert sich zu sagen, ob er das Packgericht unterstützt und Filibuster beendet

 Biden weigert sich zu sagen, ob er das Packgericht unterstützt und Filibuster beendet Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden weigerte sich während der Präsidentendebatte am Dienstagabend zu sagen, ob er die Hinzufügung von Richtern zum Obersten Gerichtshof oder die Beendigung des Filibusters unterstützen würde, falls er Präsident werden sollte. © Morry Gash / Pool über Reuters Der demokratische Kandidat Joe Biden nimmt an der ersten Präsidentschaftskampagnendebatte 2020 an der Case Western Reserve University in Cleveland, Ohio, am 29. September 2020 teil.

Am Dienstag trafen die beiden US -Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und Joe Biden erstmals in einer TV-Debatte direkt aufeinander. Moderator Chris Wallace hatte stellenweise Mühe, die hitzige Debatte zu kontrollieren. (Quelle: t-online/Reuters).

Wenn Frauen den nächsten US -Präsidenten wählen würden, hieße er nicht Donald Trump. Weibliche Wähler zieht es zu Hillary Clinton. Doch es gibt eine Ausnahme

Donald Trump spottet über Biden: © Morry Gash/Reuters Donald Trump spottet über Biden:

Den im Raum stehenden Vorwurf, dass er jahrelang so gut wie keine Steuern gezahlt habe, wies Trump von sich. Er habe in den Jahren 2016 und 2017 "Millionen" Dollar Einkommenssteuer auf US-Bundesebene bezahlt. Trump sagte aber auch, "ich möchte keine Steuern zahlen" und dieser Wunsch sei legitim. Beim Thema Wirtschaft halten sich beide Kandidaten gegenseitig vor, der Konjunktur mehr geschadet als genutzt zu haben.

Auch bei der Bewertung des Rassismus in den USA liegen die Kandidaten erwartungsgemäß weit auseinander. Biden beschuldigte Trump, nichts für die afroamerikanische Bevölkerung getan zu haben. "Wir können den Rassismus in Amerika überwinden", sagte Biden. Aber Trump schaue auf alle herab, die kein Geld oder eine andere Hautfarbe hätten. Trump reagierte darauf mit der Anschuldigung, Biden habe die Black Community, die Gemeinschaft der Schwarzen in den USA, schlechter behandelt als jeder andere und sie als "Super-Raubtiere" bezeichnet.

Trump sieht sich weiter als großartigen Präsidenten

Eines war Trump ganz offensichtlich extrem wichtig. Bei jedem Thema betonte er, dass er als Präsident auf allen Themenfeldern Großes geleistet hat und dass Biden ein schlechter Vizepräsident war. Biden konterte, unter Trump seien die USA schwächer, ärmer und gespaltener geworden. Er bescheinigte Trump eine verheerende Regierungsbilanz: "Sie sind der schlimmste Präsident, den Amerika je hatte."

Walter Matthau: Der ewige Kino-Kauz wäre 100 Jahre alt geworden

  Walter Matthau: Der ewige Kino-Kauz wäre 100 Jahre alt geworden Spielsucht, Oscar, Herzinfarkt, Liebe und Freundschaft fürs Leben: Walter Matthaus Werdegang wurde von viel Komödie und einiges an Tragödie bestimmt.Selten bestimmte das Gesicht eines Schauspielers so prägend dessen Karriere, wie es bei Walter Matthau der Fall gewesen ist. Den Mimen, der am 1. Oktober genau 100 Jahre alt geworden wäre, zierte schon in jungen Jahren ein gottgegebener, mürrischer Blick, bekräftigt durch eine unverkennbare und im Alter unaufhörlich nach unten gewanderte Wangenpartie. Und so hatte der Charakterschauspieler schnell die Rolle des zynischen, kauzigen Misanthropen weg, unter dessen knautschiger Hülle zumeist doch ein liebenswerter Kern wartete.

Der Wahlkampf nimmt 100 Tage vor dem 22.9. Fahrt auf. Dobrindt (CSU) schimpft über „faule Sozialisten“. Der harte Schlagabtausch beginnt. Veröffentlicht am 15.06.2013 | Lesedauer: 3 Minuten.

Alexander Kähler diskutiert in der PHOENIX Runde mit: - Wolfgang Gibowski (Politikberater) - Timo Grunden (Politikwissenschaftler) - Bascha Mika

Trump und Biden lieferten sich über weite Strecken der Debatte einen heftigen Schlagabtausch. Vor allem der Präsident fiel seinem Herausforderer immer wieder ins Wort. "Es ist schwer, bei diesem Clown überhaupt zu Wort zu kommen", sagte Biden.

Die erste TV-Debatte der diesjährigen amerikanischen Präsidentschaftswahl fand in der Case Western Reserve University in Cleveland im Bundesstaat Ohio statt. Wegen der Corona-Pandemie durften anders als sonst nur rund achtzig Zuschauer vor Ort dabei sein. Das Duell wurde von allen großen amerikanischen Nachrichtensendern live übertragen.

Der in Umfragen zurückliegende Amtsinhaber Trump und sein Herausforderer Biden werden vor der Wahl noch in zwei weiteren Fernsehdebatten am 15. Oktober und am 22. Oktober aufeinander treffen.

qu/cw (rtr, afp, dpa, TV-live)


Video: US-Wahlkampf im O-Ton und in voller Länge: Die 1. Debatte von Trump und Biden (Euronews)

Trump will virtuelles TV-Duell boykottieren .
Weil US-Präsident Donald Trump nach seiner Coronavirus-Infektion noch ansteckend sein könnte, soll das nächste TV-Duell mit seinem Kontrahenten Joe Biden virtuell ausgetragen werden. Doch darauf hat Trump keine Lust. © picture-alliance/dpa/C. Kleponis Provided by Deutsche Welle Der Wechsel zu einem derartigen Format sei inakzeptabel, sagte US-Präsident Donald Trump dem Fernsehsender "Fox Business". Er werde seine Zeit "nicht mit einer virtuellen Debatte verschwenden". Eigentlich soll das TV-Duell am Donnerstagabend (Ortszeit) kommender Woche über die Bühne gehen.

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