Welt & Politik Weitere Corona-Maßnahmen: Das sind die konkreten Beschlüsse von Bund und Ländern

01:15  15 oktober  2020
01:15  15 oktober  2020 Quelle:   ksta.de

Joachim Wenning im Interview: Munich-Re-Chef: Pandemien könnten häufiger werden – „mit deutlich gefährlicheren Erregern“

  Joachim Wenning im Interview: Munich-Re-Chef: Pandemien könnten häufiger werden – „mit deutlich gefährlicheren Erregern“ Joachim Wenning im Interview: Munich-Re-Chef: Pandemien könnten häufiger werden – „mit deutlich gefährlicheren Erregern“Als Chef eines der größten Rückversicherer der Welt muss Joachim Wenning globale Gefahren einschätzen. Da ging es bislang meist um Erdbeben, Dürre-Katastrophen, Wirbelstürme. Doch selbst sein Milliarden-Konzern Munich Re konnte angesichts von Corona teils nur kapitulieren: „Die wirtschaftlichen Kosten der Lockdowns im Frühjahr hatten wir nicht auf dem Zettel – einfach weil es solche Lockdowns bislang ja nie gab.

Politik. Corona - Maßnahmen : Kippt das Beherbergungsverbot? Corona - Maßnahmen - Bund und Länder Bund und Länder beraten angesichts steigender Infektionszahlen das weitere Vorgehen in der Weil: Bürger von Beschlüssen überzeugen. Hessen zeigt sich offen für bundesweite Regeln.

Der Bund schlägt auf der aktuellen " Corona -Konferenz" weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens vor. Bundeskanzlerin Merkel plant, bereits ab 35 testpositiven Personen pro 100.000 Einwohner Maßnahmen gegen die steigende Zahl der "Neuinfektionen" zu treffen.

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus haben Bund und Länder schärfere Corona-Regeln vereinbart. Dazu gehören weniger Gäste bei Feiern sowie eine Sperrstunde in Hotspots, wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch von Teilnehmern der Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder im Kanzleramt erfuhr.

Bundeskanzlerin Angela Merkelnach einem Treffen mit den Ministerpräsidenten der Länder © picture alliance/dpa Bundeskanzlerin Angela Merkelnach einem Treffen mit den Ministerpräsidenten der Länder

Die Kanzlerin hatte mehrfach betont, ein erneuter Lockdown solle unbedingt verhindert werden – also ein Herunterfahren des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens wie im Frühjahr. Vorrang müsse es haben, die Wirtschaft am Laufen zu halten und den Betrieb in Schulen und Kitas aufrechtzuerhalten.

Für Mick Schumacher wird es jetzt ernst

  Für Mick Schumacher wird es jetzt ernst Die Last, die Mick Schumacher aufgrund seines berühmten Vaters aushalten muss, ist groß. Doch vor seinem Formel-1-Debüt lernt der Youngster damit umzugehen. © Bereitgestellt von sport1.de Für Mick Schumacher wird es jetzt ernst Er ist schneller als jeder Gegner: der berühmte Nachname, in dessen Windschatten er sich immer wieder ansaugt, doch überholen kann er ihn nicht. S-C-H-U-M-A-C-H-E-R. Oder wie ihn die Briten mit extremem Respekt, ja sogar mit mehr Furcht als Liebe aussprechen: S-H-O-E-M-A-K-E-R.Irgendwann hat Mick Schumacher (21) beschlossen, es aufzugeben, der Legende davonzufahren.

Bund und Länder wollen über eine gemeinsame Linie bei den Corona - Maßnahmen beraten. Obwohl die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro Tag weiter ansteigt, nimmt besonders die Kritik am Beherbergungsverbot Corona - Maßnahmen der Länder -. Feiern, Reisen, Schule: Was jetzt wo gilt.

Angesichts steigender Corona -Infektionszahlen in Deutschland wollen Bund und Länder die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie verschärfen. Darüber hinaus wurden mindestens 40 weitere Todesfälle registriert. Damit stieg die Zahl der Menschen in Deutschland, deren Tod mit

Erste konkrete Beschlüsse

Merkel, Bundesminister sowie die Regierungschefs der Länder waren am Mittag in Berlin zusammengekommen. Am Abend zeigte sich die Kanzlerin trotz einiger gefällter Beschlüsse der Runde sehr unzufrieden. Sie übte massiv kritisiert. “Die Ansagen von uns sind nicht hart genug, um das Unheil von uns abzuwenden”, sagte die CDU-Politikerin nach übereinstimmenden Angaben von Teilnehmern am Mittwochabend während der Sitzung in Berlin.

Konkret beschlossen Bund und Länder aber bereits, dass in Regionen mit stark steigenden Corona-Zahlen private Feiern künftig generell auf maximal zehn Teilnehmer und zwei Hausstände begrenzt werden sollen. Die Begrenzung gilt bei mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche.

Insider verrät: Schumachers Debüt hätte fast doch geklappt

  Insider verrät: Schumachers Debüt hätte fast doch geklappt Mick Schumacher hätte schon am Sonntag fast seinen ersten Renneinsatz in der Formel 1 gehabt. Das verriet Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko bei SPORT1. © Bereitgestellt von sport1.de Insider verrät: Schumachers Debüt hätte fast doch geklappt Sein Debüt in der Motorsport-Königsklasse am Freitag musste Mick Schumacher wegen der abgesagten Trainings verschieben, dafür wäre er beinahe mit einem Renneinsatz "entschädigt" worden.Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher wäre nämlich fast beim Rennen am Nürburgring mitgefahren.

Mit den nun festgelegten Maßnahmen würden Bund und Länder in zwei Wochen eben wieder hier sitzen. Konkret vereinbarten die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten diese Beschlüsse Corona -Tests sollen damit künftig stärker auf Risikogruppen und das Gesundheitswesen konzentriert

Vor dem Gipfel von Bund und Ländern im Kanzleramt fordern viele einheitliche Regelungen bei den Anti- Corona - Maßnahmen . Er selbst sei überzeugter Förderalist, würde sich aber mehr Einheitlichkeit wünschen. Sicherheit und Umsicht seien die klügeren Ratgeber, als zu glauben, Corona könne einen

Generelle Sperrstunde in Hot-Sports ab 23 Uhr

In Corona-Hotspots mit Inzidenzwerten von mehr als 50 sollen sich künftig nur noch maximal zehn Personen im öffentlichen Raum treffen dürfen. Und sollten die neuen Maßnahmen den Anstieg nicht zum Stillstand bringen, sollen sich nur noch bis zu fünf Personen oder die Angehörigen zweier Hausstände im öffentlichen Raum treffen dürfen.

In Städten und Regionen mit stark steigenden Corona-Zahlen soll außerdem die Maskenpflicht erweitert werden. Sie soll ab 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen auch überall da gelten, wo Menschen dichter beziehungsweise länger zusammenkommen.

Außerdem soll es in Corona-Hotspots künftig generell eine Sperrstunde um 23.00 Uhr in der Gastronomie geben. Dies soll ab 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche gelten. Bars und Clubs sollen geschlossen werden.

„Ein Sprung ins Eisbad“ - Nico Hülkenberg im Interview

  „Ein Sprung ins Eisbad“ - Nico Hülkenberg im Interview Nico Hülkenberg ist der perfekte Edelreservist. Wir haben uns mit dem Rheinländer über den verrückten Einsatz am Nürburgring unterhalten, den Anruf von Helmut Marko und seine Aussichten als Stammfahrer für 2021.Hülkenberg: Ja, schon noch schwieriger. Ich hatte zwar die Silverstone-Erfahrung im Hinterkopf, und es war das gleiche Team, im Prinzip das gleiche Auto, aber es hatte sich halt doch etwas verändert seit meinen zwei Einsätzen in Silverstone. Es ist eine andere Rennstrecke. Direkt rein in die Qualifikation, das ist kein Sprung ins kalte Wasser, das ist ein Sprung in ein Eisbad. Es war mir von vornherein klar, dass ich nicht über den letzten Startplatz hinauskommen werde.

Weitere Beschränkungen für Corona -Hotspots. In den deutschen Großstädten und Ballungsräumen steigen die Corona -Infektionszahlen wieder massiv an. Bundeskanzlerin Merkel und die Chefs von elf Kommunen haben deshalb neue einschneidende Maßnahmen beschlossen.

Welche Verschärfungen der Bund plant. ZDF-Korrespondentin Nicole Diekmann mit neuen Informationen über mögliche neue Corona -Planungen von Bund und Ländern . Hinweis! Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter .


Video: Bund und Länder einigen sich auf schärfere Corona-Regeln (Euronews)

Lokale, Bars und Clubs gelten unter Infektionsgesichtspunkten als riskant, weil sich hier viele Menschen auf engem Raum aufhalten. Insbesondere wenn viel Alkohol getrunken wird, werden die Abstandsregeln erfahrungsgemäß seltener eingehalten.

Einheitliche Strategie für Herbst und Winter bleibt das Ziel

Das Problem besteht gerade jetzt in der kalten Jahreszeit, weil die Wirte im Freien keine Tische mehr aufstellen können. Die Sperrstunde würde aber auch viele Restaurants treffen, die sorgfältige Sicherheitskonzepte ausgearbeitet haben und anwenden. So stehen heute beispielsweise die Tische weiter auseinander als vor der Pandemie.

Mehrere Städte mit hohen Zahlen von Corona-Neuinfektionen haben bereits Sperrstunden verhängt. So müssen in Berlin seit dem vergangenen Wochenende Restaurants, Bars und Kneipen von 23.00 bis 6.00 Uhr morgens geschlossen sein. Auch in Bremen gibt es eine solche Regelung.

Keine Lösung für Beherbergungsverbot

Bei den Beratungen im Kanzleramt ging es um eine einheitlichere Linie in der Pandemie-Bekämpfung für den Herbst und den Winter. In vielen Regionen in ganz Deutschland, darunter viele Großstädte, waren die Fallzahlen in den vergangenen Tagen und Wochen wieder massiv gestiegen. Mancherorts droht bereits ein exponentielles Wachstum, die Rückverfolgung von Ansteckungen könnte im schlimmsten Fall unmöglich werden.

Corona-Gipfel bei der Kanzlerin: Merkel unzufrieden mit ersten Beschlüssen – „Ansagen sind nicht hart genug“

  Corona-Gipfel bei der Kanzlerin: Merkel unzufrieden mit ersten Beschlüssen – „Ansagen sind nicht hart genug“ Die Kanzlerin ringt mit den Bundesländern um eine gemeinsame Linie gegen die Pandemie. Beim Beherbergungsverbot gibt es keine Einigung. © Foto: Michael Kappeler/dpa Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch im Kanzleramt. Die Nachricht passt zum Treffen. Mehr als 5000 Corona-Neuinfektionen und 43 neue Todesfälle an einem Tag in Deutschland – und Europa hat Donald Trumps USA bei den täglichen Neuinfektionen je eine Million Einwohner nun wieder überholt. Es ist Eile geboten, sonst ist bald halb Deutschland Risikogebiet.

Der Bund will die Verantwortung für weitere Lockerungen der Corona -Beschränkungen weitgehend den Ländern überlassen. Er besteht aber auf einer Obergrenze von Neuinfektionen, ab der Dies sei die wichtigste Maßnahme angesichts der Öffnungen und werde "noch für lange Zeit" erhalten bleiben.

Weitere Beschlüsse und Informationen finden Sie unter: www.bundesregierung.de. 24. August. Wer aus einem Risikogebiet kommt und nach Die Gesundheitsministerinnen und -minister von Bund und Ländern haben gemeinsam beschlossen, Corona -Tests für Reiserückkehrer einzuführen.

Im Streit um das Beherbergungsverbot kam die Runde auf keine gemeinsame Lösung. Die Entscheidung darüber wurde bis nach den Herbstferien, auf den 8. November vertagt.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) mahnte seine Länderkollegen den Teilnehmerangaben zufolge zu einem schnellen und einheitlichen Vorgehen: „Wenn es losgeht, dann geht es sehr schnell. Wir kommen wieder voll in die Sprungkurve rein“, sagte er. Die Frage sei daher nur, ob jetzt noch rechtzeitig gehandelt werde, „denn sonst sitzen wir in zehn Tagen eh wieder hier“. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) betonte, er sehe vor allem bei privaten Feiern die größten Probleme für die Verbreitung des Virus.

Altmaier plant weitere Hilfen für von Corona-Maßnahmen getroffene Unternehmen

Wirtschaft, Ökonomen und Kommunen hatten vor den Beratungen Druck auf Bund und Länder gemacht, ihr Vorgehen besser zu koordinieren und zu vereinheitlichen - insbesondere bei den Beherbergungsverboten. Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft warnte vor einem zweiten Lockdown der Branche durch die Hintertür.

Die meisten Bundesländer hatten am vergangenen Mittwoch beschlossen, dass Bürger aus Orten mit sehr hohen Corona-Infektionszahlen bei Reisen innerhalb von Deutschland nur dann beherbergt werden dürfen, wenn sie einen höchstens 48 Stunden alten negativen Corona-Test vorlegen können. Greifen soll dies für Reisende aus Gebieten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. An dieser Regelung gibt es massive Kritik.

Unterdessen plant Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) weitere Hilfen für besonders hart von Corona-Maßnahmen getroffene Unternehmen. Die bisher bis zum Jahresende laufenden Überbrückungshilfen sollen um ein halbes Jahr bis zum 30. Juni 2021 verlängert werden. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland war im zweiten Quartal eingebrochen. (RND/dpa)

Lowe: So machte Rosberg Hamilton fast unschlagbar .
Lewis Hamilton ist in der Formel 1 schon seit Jahren das Maß aller Dinge. Geht es nach Paddy Lowe, hat das auch sehr viel mit Nico Rosberg zu tun. © Bereitgestellt von sport1.de Lowe: So machte Rosberg Hamilton fast unschlagbar Ausgerechnet seinem Erzrivalen Nico Rosberg hat Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton seine überragende Siegesserie der letzten Jahre zu verdanken.Diese Meinung vertrat der frühere Mercedes-Technikchef Paddy Lowe im Gespräch mit dem Formel-1-Podcast "At The Controls".Hamilton habe früher "vieles dem Zufall überlassen".

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