Welt & Politik „Besorgniserregende Fehlentwicklungen“: Wissenschaftler zweifeln an Corona-Maßnahmen

15:25  19 oktober  2020
15:25  19 oktober  2020 Quelle:   ksta.de

Ferien während Corona-Welle: Beherbergungsverbote: Was Sie für Ihren Urlaub in Deutschland wissen müssen

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Corona-Lockerungen: Spahn äußert besorgniserregenden Verdacht. Die Politik debattiert über die Merkels Corona - Maßnahmen : AfD-ler haben am wenigsten Vertrauen. Zudem zeigen sich große Uhr: Rechtsexperten des Bundestags zweifeln an der Rechtsgrundlage für die in der Corona-Krise Viele Wissenschaftler würden sogar mit einer dritten Welle rechnen. Auf die Nachfrage, wie

spanischen Wissenschaftlern Daten zur Entwicklung von Corona -Impfstoffen abgesogen haben. Das Konzept solle an Corona -Auflagen angepasst werden, teilte der Veranstalter, die Silvester in Berlin GmbH September, 15.25 Uhr: Ministerin bezeichnet Corona -Entwicklung als besorgniserregend .

Eine Gruppe von Wissenschaftlern, Kassenmanagern und Medizinern um den renommierten Gesundheitsökonomen Gerd Glaeske hat Bund und Ländern vorgeworfen, mit falschen Konzepten auf die steigende Zahl von Corona-Infizierten zu reagieren. Es gebe eine Reihe von „besorgniserregenden Fehlentwicklungen“, heißt es in einem Thesenpapier, das dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt. „Es überwiegt der Eindruck, dass die Verantwortlichen auf den immergleichen Vorgehensweisen beharren und Maßnahmen sogar noch verstärken, an deren Wirksamkeit und Akzeptanz es aus wissenschaftlicher Sicht größte Zweifel geben muss“, kritisieren die Autoren.

Patriots mit nächstem Corona-Fall - Broncos-Match in Gefahr

  Patriots mit nächstem Corona-Fall - Broncos-Match in Gefahr Gerade erst sind bei den New England Patriots drei Spieler - darunter Cam Newton - nach Corona-Erkrankungen ins TRaining zurückgekehrt. Nun gibt es den nächsten Fall. © Bereitgestellt von sport1.de Patriots mit nächstem Corona-Fall - Broncos-Match in Gefahr Und der nächste!Gerade erst hat bei den New England Patriots wieder so etwas wie Normalität Einzug gehalten. Star-Quarterback Cam Newton sowie Corner Stephon Gilmore und Bill Murray, Defensive Tackle im Practice Squad, sind nach ihren Corona-Erkrankungen wieder ins Training zurückgekehrt.

Österreich verschärft die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Der Regierungschef appellierte an die Österreicher, sich an die Maßnahmen , die ab Freitag gelten, zu halten. Coronavirus weltweit Trump rechtfertigt seinen Widerstand gegen Wissenschaftler .

Corona-Pandemie Bundesärztepräsident gegen weitere Einschränkung der Bewegungsfreiheit. Der Chef der Bundesärztekammer mahnt, man könne den Menschen "nicht in einer Tour Angst machen" - sonst sei die Akzeptanz der Corona - Maßnahmen gefährdet.

Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Schutzmaske. © AP Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Schutzmaske.

„Flucht in falsche Heilslehren“

Sie warnen Bund und Länder nachdrücklich davor, die Bevölkerung mit immer neuen Drohungen vor einem erneuten Lockdown zur Disziplin bewegen zu wollen. Dieser anhaltende und als alternativlos bezeichnete Bezug allein auf die Verantwortlichkeit des Einzelnen führe „zu Ermüdung, Abwendung und Flucht in falsche Heilslehren, aber nicht zu einer Verbesserung der Wirksamkeit der vorgeschlagenen beziehungsweise angeordneten Maßnahmen“, wird argumentiert.

„Dies gilt vor allen Dingen im Zusammenhang mit einer Drohkulisse, die aus den impliziten Versatzstücken ‚langdauernder Winter', ‚Weihnachten im Lockdown' und ‚es könnte für Sie kein Intensivbett mehr frei sein' zusammengesetzt ist“, so die Autoren, zu denen unter anderem der Chef des Verbandes der Betriebskrankenkassen, Franz Knieps, gehört.

Corona-Warn-App: EU zahlt 7 Millionen Euro an SAP und Telekom

  Corona-Warn-App: EU zahlt 7 Millionen Euro an SAP und Telekom Insgesamt 13 Millionen Euro fließen in den Aufbau einer europäischen Corona-Warn-Plattform. Die deutsche App bekommt derweil zwei neue Funktionen. © PhotoGranary / Shutterstock Corona-Warn-App: EU zahlt 7 Millionen Euro an SAP und Telekom Die Plattform soll es ermöglichen, die bisher strikt getrennten nationalen Corona-Warn-Apps grenzüberschreitend zu nutzen. Sieben Millionen Euro fließen demnach bis Anfang 2021 für Entwicklung und Installation an die Konzerne SAP und Deutsche Telekom, weitere rund drei Millionen Euro sind bis Ende 2021 für die Wartung vorgesehen.

Wie gravierend die Corona -Lage ist, musste jedem spätestens klar geworden sein, als Bundeskanzlerin Angela Merkel am Samstag in ihrem Videopodcast einen eindringlichen Appell an die Menschen in Deutschland richtete: "Ich bitte Sie: Verzichten Sie auf jede Reise, die nicht wirklich zwingend

Wer meine Arbeit unterstützen möchte: ►IBAN: DE79 5105 0015 0116 7840 34 ►EndzeitreporterMcM - Nassauische Sparkasse -Vielen Dank an alle für eure

Diese Form der Krisenkommunikation führt nach Ansicht der Wissenschaftler in eine Sackgasse. Erforderlich sei vielmehr, regelmäßig eine „verständliche Neuanalyse der Situation“ vorzunehmen und Konzepte weiterzuentwickeln. Die Chance dafür sei auf der Konferenz der Länder-Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in der vergangenen Woche jedoch verpasst worden. Stattdessen werde fälschlicherweise auf mehr Druck, mehr Kontrolle, eine Kriminalisierung der Bevölkerung und teilweise auch auf Denunziation gesetzt.


Video: Great Barrington Erklärung: Nur die Schwächsten in der Corona-Pandemie schützen? (glomex)

„Kein Erfolg“

Konkret fordern die Autoren, den Schutz von Risikogruppen in den Mittelpunkt der aktuellen Politik zu stellen. Das müsse der neue Leitgedanke sein, auch in der Krisenkommunikation. Dass das bisher noch nicht geschehen sei, sei eine „folgenreiche Fehlentscheidung“.

Corona-Warn-App funktioniert jetzt über Ländergrenzen hinweg

  Corona-Warn-App funktioniert jetzt über Ländergrenzen hinweg Die Corona-Warn-App kann nun auch länderübergreifend über eine möglicherweise gefährliche Begegnung mit Corona-Infizierten warnen. Für Markus Söder bleibt die App allerdings ein „zahnloser Tiger“. © Firn / shutterstock Corona-Warn-App funktioniert jetzt über Ländergrenzen hinweg Am Montagmittag erschien wie angekündigt das Update auf die Version 1.5 in den App-Stores von Google und Apple. Damit können bei der Risikoermittlung jetzt auch Kontakte mit Nutzern der offiziellen Corona-Apps anderer Länder ermittelt werden.

Corona -Virus: Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ). Die Regelung zur Quarantänepflicht wird von den Bundesländern in eigener Zuständigkeit erlassen. Bitte erkundigen Sie sich daher auf der Internetseite des Bundeslandes, in das Sie einreisen oder Ihren Wohnsitz haben bzw. untergebracht

Kritik an Corona - Maßnahmen : Wie sehr sollten wir zweifeln ? Interessen unabhängige Expertisen, denen sich eine politische Rationalität zu beugen hat, so waren es die Wissenschaftler selbst, die Sie kritisieren die Corona - Maßnahmen und wedeln mit dem Grundgesetz: Skeptiker erhalten in der

Dabei zeigten Erfahrungen aus der Vergangenheit, zum Beispiel bei der HIV-Bekämpfung, dass allgemeine Maßnahmen immer mit spezifischen Schutzkonzepten für besonders gefährdete Gruppen kombiniert werden müssten. „Als Alternative bleibt sonst nur die Misere, die sich derzeit beobachten lässt: die allgemeinen Maßnahmen müssen immer weiter verschärft werden (bis zum Lockdown), um dann doch festzustellen, dass sie keinen Erfolg bringen“, wird in dem Papier gewarnt.

So sei von Anfang an klar gewesen, dass „eine sporadische Ausbreitung auch nicht allein durch noch so gut ausgestattete Gesundheitsämter und Nachverfolgungsmaßnahmen zu beherrschen ist“, schreiben die Autoren.

Unterm Strich bleibe die Erkenntnis: „In Deutschland wird ein Konzept angewandt, das sich durch die Beschränkung auf allgemeine Präventionsmaßnahmen samt Drohung eines Lockdowns und durch den weitgehenden Verzicht auf spezifische Präventionsansätze paradoxerweise genau zu dem Konzept entwickelt hat, das eigentlich vermieden werden sollte, nämlich dem Konzept der Herdenimmunität“, beklagen sie. Es werde der „Durchmarsch” der Epidemie nur begleitet, aber ohne den dringend notwendigen Schutz der verletzlichen Bevölkerungsgruppen in den Mittelpunkt zu stellen, wird in dem Thesenpapier beklagt. (RND)

Von wegen „Lockdown-light“: Merkel will „harte aber kurze“ Corona-Bremse .
Der Kanzlerin gehen die bisherigen Verbote und Regelungen nicht weit genug. Am Mittwoch steht das nächste Treffen mit den Ländern an. Wer will was? © Foto: dpa/Michael Kappeler Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will die Ministerpräsidenten nach Informationen des „Handelsblatts“ von harten Maßnahmen überzeugen.

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