Welt & Politik Merkel: Deutschland stehen schwere Monate bevor

13:10  26 oktober  2020
13:10  26 oktober  2020 Quelle:   dw.com

Coronavirus in Deutschland: Gesamtes Ruhrgebiet gilt als Risikogebiet

  Coronavirus in Deutschland: Gesamtes Ruhrgebiet gilt als Risikogebiet Auf einer Karte des RKI zieht sich ein durchgehender roter Streifen von Aachen bis Bielefeld. Für inländische Reisende gelten nach einem Gerichtsbeschluss auch in Mecklenburg-Vorpommern keine Beherbergungsbeschränkungen mehr.• Ein Gericht kippt die Beherbergungsbeschränkungen für inländische Reisende in Mecklenburg-Vorpommern.

"Es stehen uns sehr, sehr schwere Monate bevor ", warnte Angela Merkel laut "Bild"-Zeitung in der Schaltkonferenz am Sonntagabend. Die Kanzlerin gehe von weiter stark steigenden Infektionszahlen aus und rechne damit, dass mindestens bis Februar auch draußen keine größeren Veranstaltungen

Die nächsten Monate werden angesichts der Corona-Pandemie hart. Bundeskanzlerin Angela Merkel schlägt in einer internen Schalte mit den Sie hat 2015 Millionen von Terroristen Vergewaltiger und Mörder nach Deutschland geholt und 2020 sind noch Brandstifter dazu gekommen und ihr soll noch

Die Corona-Zahlen steigen auch in Deutschland weiter rasant. In einer Schaltkonferenz mit den CDU-Fraktionschefs der Bundesländer schlug Bundeskanzlerin Angela Merkel nun erneut Alarm.

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"Es stehen uns sehr, sehr schwere Monate bevor", warnte Angela Merkel laut "Bild"-Zeitung in der Schaltkonferenz am Sonntagabend. Die Kanzlerin gehe von weiter stark steigenden Infektionszahlen aus und rechne damit, dass mindestens bis Februar auch draußen keine größeren Veranstaltungen mehr möglich seien, heißt es in dem Bericht.

Angela Merkel zur Corona-Krise: "Soziale Frage gewinnt an Schärfe"

  Angela Merkel zur Corona-Krise: Die Infektionszahlen steigen rasant - und Kanzlerin Angela Merkel warnt unablässig vor den Folgen der Corona-Pandemie. Doch was folgt aus ihren Appellen? © Florian Gaertner/photothek.net / imago images/photothek Angesichts der dramatischen Entwicklungen in der Coronakrise konnte man zuletzt eine für ihre Verhältnisse ziemlich zerknirschte Bundeskanzlerin beobachten. In der jüngsten Runde mit den Regierungschefs der Bundesländer etwa machte Angela Merkel den versammelten Ministerpräsidenten unmissverständlich klar, was sie von der vorangegangenen Diskussion hielt: "Ich bin nicht zufrieden.

Corona in Deutschland : „Es stehen uns sehr, sehr schwere Monate bevor “, warnt Merkel in internem Gespräch. +++ 20.01 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Bericht zufolge erneut vor schwierigen Monaten wegen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland gewarnt.

( Stand : 25.10., 00.00 Uhr) Die Zahl der Todesfälle in Deutschland im Zusammenhang mit dem Virus erhöhte sich um 29 auf insgesamt 10.032. Die Marke von 10.000 war am Vortag überschritten worden. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag in Deutschland laut RKI-Lagebericht vom Samstag bei 1,36

"So kann es nicht weitergehen"

Auch über die bevorstehende Ministerpräsidentenkonferenz am Freitag (30.10.20) zeigte sich Merkel laut "Bild" besorgt. Sie habe "kein so gutes Gefühl", sagte die Kanzlerin demnach. "So kann es nicht weitergehen." Merkel betonte, dass das Virus mit "einfachen Mitteln" in den Griff zu kriegen sei. Von einem Lockdown sprach die CDU-Politikerin allerdings nicht ausdrücklich nicht.

Merkel warnte jedoch indirekt davor, dass es die Gesundheitsversorgung in einigen Regionen an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen könnte: "Ich glaube nicht, dass jemand in Mecklenburg-Vorpommern, wo es dann noch Kapazitäten gibt, ins Krankenhaus eingeliefert werden möchten, weil es woanders schon voll ist."

Robert Koch-Institut meldet rund 8700 Neuinfektionen

Am Samstag war in Deutschland mit 14.714 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages ein neuer Höchstwert seit Beginn der COVID-19-Pandemie erreicht worden. Am Montag meldete das Robert Koch-Instituts 8.685 Neuinfektionen nach 11.176 am Sonntag.

Von wegen „Lockdown-light“: Merkel will „harte aber kurze“ Corona-Bremse

  Von wegen „Lockdown-light“: Merkel will „harte aber kurze“ Corona-Bremse Der Kanzlerin gehen die bisherigen Verbote und Regelungen nicht weit genug. Am Mittwoch steht das nächste Treffen mit den Ländern an. Wer will was? © Foto: dpa/Michael Kappeler Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will die Ministerpräsidenten nach Informationen des „Handelsblatts“ von harten Maßnahmen überzeugen.

In den vergangenen Tagen gab es jeweils mehr als 10.000 neue Corona-Infektionen in Deutschland . Die Pandemie-Lage hat sich "noch weiter zugespitzt", stellt Bundeskanzlerin Angela Merkel fest. In einer Video-Botschaft stellt sie aber auch klar: "Wir sind nicht machtlos." (Quelle: Bundeskanzleramt).

„Es stehen uns sehr, sehr schwere Monate bevor “, sagte Merkel laut „Bild“ in einer Schaltkonferenz mit den CDU-Fraktionschefs der Bundesländer. Über die bevorstehende Ministerpräsidentenkonferenz in dieser Woche zeigte sich Merkel besorgt.

Erfahrungsgemäß sind die Fallzahlen an Sonntagen und Montagen allerdings niedriger als an anderen Tagen, auch weil an Wochenenden weniger getestet wird. Ein anderer Vergleich ist aussagekräftiger: Am Montag vor einer Woche hatte die Zahl der Neuinfektionen binnen 24 Stunden noch bei 4325 gelegen.

An diesem Montag berät Merkel erneut mit den zuständigen Bundesministern im Corona-Kabinett. Schon vor der Schaltkonferenz mit den CDU-Fraktionsvorsitzenden hatte die Kanzlerin am Wochenende erneut an die Bevölkerung appelliert, Kontakt zu reduzieren und auf Reisen zu verzichten.

CDU-Parteitag vor Verschiebung

Unterdessen deutet sich an, dass die aktuelle Entwicklung in der Corona-Krise auch Auswirkungen auf die CDU haben könnte. Die Parteivorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer schlug angesichts der steigenden Infektionszahlen eine Verschiebung des für den 4. Dezember in Stuttgart geplanten Parteitags zur Wahl des neuen Vorsitzenden vor. Eine Entscheidung muss der Bundesvorstand treffen, der an diesem Montagvormittag tagt.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet, der neben Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz und dem Außenpolitiker Norbert Röttgen kandidiert, hat eine Verschiebung ins nächste Jahr gefordert. Merz will noch in diesem Jahr die Führungsfrage klären, notfalls in einem digitalen Format oder per Briefwahl.

ww/AL (dpa, Bild-Zeitung)

Angela Merkel: Reden, reden, reden .
Angela Merkel ist oft vorgeworfen worden, ihre Politik zu wenig zu erklären. Nun kommuniziert sie auf allen Kanälen. Auch das zeigt, wie ernst sie die Lage einschätzt. © Kay Nietfeld/​dpa Angela Merkel verteidigt in der Bundespresskonferenz den beschlossenen Lockdown light. Eines kann man Angela Merkel derzeit bestimmt nicht vorwerfen: dass sie sich rarmachen würde. Am vergangenen Mittwoch erläuterte sie nach einer Konferenz mit den Ministerpräsidenten die gerade vereinbarten Maßnahmen für einen Lockdown light in einer Pressekonferenz. Am Tag danach gab sie im Bundestag eine Regierungserklärung dazu ab.

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