Welt & Politik Trumps Anwälte fordern Verbot von Enthüllungsbuch über den US-Präsidenten

20:50  04 januar  2018
20:50  04 januar  2018 Quelle:   afp.com

Wissenslücken des US-Präsidenten: Merkel musste Trump am Telefon Ukraine-Krise erklären

  Wissenslücken des US-Präsidenten: Merkel musste Trump am Telefon Ukraine-Krise erklären Deutsche Regierungsvertreter seien erschrocken gewesen über die Unkenntnisse. Noch mehr verstört habe sie aber, dass sich Mitarbeiter des Weißen Hauses nach dem Gespräch beschwert hätten, Merkel habe sich zum Präsidenten herablassend verhalten.Trump schlug bilaterales Abkommen zwischen Deutschland und USA vorBei Merkels Besuch im Weißen Haus im März 2017 soll Trump ihr dem Bericht zufolge dann vorgeschlagen haben, ein bilaterales Handelsabkommen auszuhandeln. Deutschland darf das nach EU-Recht nicht.

US - Präsident Donald Trump . "Fire und Fury", das spektakuläre Enthüllungsbuch über Donald Trump , ist einen Tag nach seiner Veröffentlichung Inzwischen hätten sich die meisten teure Anwälte nehmen müssen und redeten kaum noch miteinander, aus Angst, tiefer hineingerissen zu werden.

Ein Enthüllungsbuch bringt Donald Trump erneut in Bedrängnis. Am liebsten würde der US - Präsident das Werk verbieten lassen und Trumps Anwälte werfen Bannon in ihrem Brief vor, gegen ein Abkommen verstoßen zu haben, indem er mit Wolff über den Präsidenten, dessen Familie

US-Präsident Donald Trump: Nach der Veröffentlichung brisanter Auszüge aus einem Enthüllungsbuch über US-Präsident Donald Trump wollen dessen Anwälte das Erscheinen des Buches verhindern. © Bereitgestellt von AFP Nach der Veröffentlichung brisanter Auszüge aus einem Enthüllungsbuch über US-Präsident Donald Trump wollen dessen Anwälte das Erscheinen des Buches verhindern.

Nach der Veröffentlichung brisanter Auszüge aus einem Enthüllungsbuch über US-Präsident Donald Trump wollen dessen Anwälte das Erscheinen des Buches verhindern. Die Darstellungen in den am Mittwoch bekannt gewordenen Auszügen seien "falsch" und "ohne Grundlage", machten die Anwälte am Donnerstag in einem Schreiben an den Autor Michael Wolff und dessen Verleger Steve Rubin geltend. Sie forderten die beiden auf, die Veröffentlichung des Buches sofort zu stoppen.

Anti-Trump-Lager: Ein alter Bekannter wird zur Gefahr für Trump

  Anti-Trump-Lager: Ein alter Bekannter wird zur Gefahr für Trump Ex-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney, ein Erzfeind von Trump, feiert ein Comeback.Damit droht dem US-Präsidenten in kurzer Zeit der zweite Rückschlag im Kongress und eine dauerhafte Belastung für seine gesetzgeberischen Vorhaben. Erst vor drei Wochen hat der von Trump unterstützte republikanische Kandidat Roy Moore das Rennen um den Senatssitz von Alabama verloren. Der demokratische Wahlsieger Doug Jones soll am Mittwoch (3. Januar) vereidigt werden. Damit schrumpft die republikanische Mehrheit im Senat auf 51 zu 49 Stimmen.

Geschasste Trump -Mitarbeiterin veröffentlicht Enthüllungsbuch . Neuer Ärger für Donald Trump : Seine Ex-Mitarbeiterin Omarosa Manigault-Newman veröffentlicht ein Buch, in dem sie den US - Präsidenten als Rassisten und Frauenhasser bezeichnet.

Enthüllungsbuch über Trump Erscheinungstermin von "Fire and Fury" vorgezogen. Der US - Präsident lässt seine Anwälte los? Trumps Anwälte hatten von Wolff und seinem Verleger am Donnerstag eine Unterlassungserklärung gefordert , weil das Buch voller Verleumdungen sei.

Wolffs Buch "Fire and Fury: Inside the Trump White House" (Feuer und Wut: In Trumps Weißem Haus) soll am Dienstag erscheinen. Trumps Sprecherin Sarah Sanders hatte zu den Vorabauszügen erklärt, diese seien voll mit "falschen und irreführenden Darstellungen von Personen, die keinen Zugang oder Einfluss im Weißen Haus haben". Trumps Anwälte sprachen ebenfalls von Verleumdung.

In dem Buch wird unter anderem geschildert, Trump und sein engstes Umfeld hätten bis zuletzt nicht an einen Sieg bei der Präsidentschaftswahl im November 2016 geglaubt. In der Wahlnacht habe Trump nach den ersten Prognosen ausgesehen, "als ob er einen Geist erblickt hätte. Melania weinte - und zwar nicht vor Freude."

In dem Buch geht es auch um brisante Russland-Kontakte von Trumps Wahlkampfteam. Trumps früherer ultrarechter Chefstratege Steve Bannon wird mit dem Vorwurf zitiert, Trumps ältester Sohn Donald Trump junior habe sich mit einem Treffen im Juni 2016 mit der russischen Anwältin Natalia Weselnizkaja "verräterisch" und "unpatriotisch" verhalten.

Bei dem Gespräch ging es um möglicherweise kompromittierendes Material über Trumps Rivalin Hillary Clinton. An der Begegnung im New Yorker Trump Tower hatten auch Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und der damalige Wahlkampfleiter Paul Manafort teilgenommen. Trumps Anwalt Charles Harder warf Bannon laut US-Medien daher in einem Schreiben vor, dieser habe durch seine Gespräche mit Wolff eine Vertraulichkeitsvereinbarung verletzt und sich mit "abfälligen" Äußerungen über Trump und seine Familie zudem der Verleumdung schuldig gemacht.

Trumps "Drecksloch-Äußerung": Afrikanische Staaten fordern Entschuldigung .
Die afrikanischen Vertreter bei den Vereinten Nationen haben sich zu einer Dringlichkeitssitzung über die angebliche Äußerung von US-Präsident Trump getroffen. Der soll im Zusammenhang mit unerwünschter Migration in die USA von "Drecksloch-Ländern" gesprochen haben. Die 54 UN-Botschafter erklärten, sie seien "äußerst erschüttert über die empörenden, rassistischen und fremdenfeindlichen Bemerkungen des Präsidenten der Vereinigten Staaten", über die Medien umfangreich berichtet hätten. Sie forderten Trump auf, sich für die Bezeichnung "Drecksloch-Länder" zu entschuldigen und sie zu widerrufen. Keine einzelne Bemerkung Die Botschafter beklagen in diesem Zusammenhang eine grundsätzliche Entwicklung in Washington. Sie seien "besorgt über den anhaltenden und wachsenden Trend der US-Regierung gegenüber Afrika und Menschen afrikanischer Herkunft, den Kontinent und Farbige zu verunglimpfen". Trump hatte zwei Insidern zufolge am Donnerstag bei einem Treffen mit US-Senatoren die Frage aufgeworfen, warum die USA Einwanderer aus Haiti und Afrika ins Land lassen sollen und in diesem Zusammenhang von "Drecksloch-Ländern" gesprochen. Der Präsident selbst bestritt die Wortwahl. Kritik von vielen Seiten Mehrere afrikanische Politiker bezeichneten Trump nach den Berichten über seine Bemerkung als Rassisten. Die Außenminister von Botswana und Senegal bestellten die US-Botschafter ein. Auch das Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen erklärte, Trumps Äußerungen seien ohne Zweifel rassistisch.

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