Welt & Politik Antrag der Bundestagsfraktion: Union will antisemitische Zuwanderer ausweisen

12:50  06 januar  2018
12:50  06 januar  2018 Quelle:   berliner-zeitung.de

Abgang bei den Eisernen: Uchida kehrt nach Japan zurück

  Abgang bei den Eisernen: Uchida kehrt nach Japan zurück ​Nach einem halben Jahr ist Atsuto Uchida beim FC Union Berlin schon wieder Geschichte. Der Japaner, der erst im August vom FC Schalke 04 in den Osten Berlins gewechselt war, kehrt zu seinem Heimatklub, dem Kashima Antlers FC in Tokyo, zurück. Nach einem halben Jahr ist Atsuto Uchida beim FC Union Berlin schon wieder Geschichte. Der Japaner, der erst im August vom FC Schalke 04 in den Osten Berlins gewechselt war, kehrt zu seinem Heimatklub, dem Kashima Antlers FC in Tokyo, zurück.

Die Union will Zuwanderer ausweisen , die zu antisemitischem Hass aufrufen. "Wer jüdisches Leben in Deutschland ablehnt oder das Existenzrecht Israels infrage stellt, kann keinen Platz in unserem Land haben", heißt es in einem Antragsentwurf der Unions- Bundestagsfraktion

Опубликовано: 6 янв. 2018 г. Bundestagsantrag –. Union will antisemitische Zuwanderer ausweisen .

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CDU und CSU wollen künftig Migranten ausweisen, die zu antisemitischem Hass aufrufen.

„Wer jüdisches Leben in Deutschland ablehnt oder das Existenzrecht Israels infrage stellt, kann keinen Platz in unserem Land haben“, heißt es in einem Antragsentwurf der Unions-Bundestagsfraktion, der der Zeitung die „Welt“  vorliegt und der vor dem Holocaust-Gedenktag am 27. Januar in den Bundestag eingebracht werden soll.

Präventiv gegen „importierten Antisemitismus“

Der Bundestag soll dem Entwurf zufolge die Bundesregierung auffordern, gegenüber den Ländern darauf hinzuwirken, dass die Möglichkeiten des Aufenthaltsgesetzes konsequent genutzt würden, um antisemitische Ausländer des Landes zu verweisen.

Unions-Fraktionsvize Stephan Harbarth sagte der Zeitung: „Wir müssen auch dem Antisemitismus von Migranten mit arabischem Hintergrund und aus den afrikanischen Ländern entschieden entgegentreten.“ Gegen importierten Antisemitismus müssten Prävention und „alle Mittel der Repression bis hin zu den Möglichkeiten des Ausweisungsrechtes konsequent genutzt werden“, sagte der Innenpolitiker.

Jedem Zuwanderer müsse klar sein: „Wer zu antisemitischem Hass aufruft und jüdisches Leben in Deutschland ablehnt, kann keinen Platz in unserem Land haben.“ (dpa)

Frankreichs Problem mit dem Antisemitismus .
Juden in Frankreich werden nach Regierungsangaben immer häufiger zu Opfern von körperlicher Gewalt in ihren Häusern und Wohnungen. Zwar sei die Zahl antisemitischer Übergriffe gegen Schulen und Synagogen dank eines besseren Schutzes deutlich zurückgegangen, so Potier. Allerdings habe sich die Form judenfeindlicher Attacken inzwischen geändert. Immer häufiger würden Juden in ihren eigenen Wänden überfallen.

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