Welt & Politik Twitter will Konten von Staatsführern nicht sperren

15:20  07 januar  2018
15:20  07 januar  2018 Quelle:   reuters.com

Twitter sperrt AfD-Politikerin Storch wegen Hass-Tweets

  Twitter sperrt AfD-Politikerin Storch wegen Hass-Tweets Twitter sperrt AfD-Politikerin Storch wegen Hass-TweetsTwitter hat die stellvertretende AfD-Bundestagsfraktionschefin Beatrix von Storch (Artikelbild) vorübergehend gesperrt und damit Empörung in der AfD-Führung ausgelöst. Von Storch hatte sich in dem Internet-Kurznachrichtendienst am Silvesterabend über einen Tweet der Kölner Polizei aufgeregt, die Neujahrsgrüße in mehreren Sprachen veröffentlicht hatte, darunter Arabisch. "Was zur Hölle ist in diesem Land los? Wieso twittert eine offizielle Polizeiseite aus NRW auf Arabisch. Meinen Sie, die barbarischen, muslimischen, gruppenvergewaltigenden Männerhorden so zu besänftigen?", schrieb von Storch.

Der Kurznachrichtendienst Twitter will Konten von Staats- und Regierungschefs auch bei umstrittenen Äußerungen nicht sperren . Würden die strittigen Tweets gelöscht, würden wichtige Informationen zurückgehalten, welche die Menschen erfahren und über die sie debattieren müssten, erklärte das

Twitter -Chef Jack Dorsey hat die Entscheidung seines Unternehmens verteidigt, den US-Verschwörungstheoretiker Alex Jones auf dem Apple, Facebook, Spotify und Youtube hatten die Konten des rechtsgerichteten Radiomoderators und Internetseiten-Betreibers zuvor gesperrt .

Der Kurznachrichtendienst Twitter will Konten von Staats- und Regierungschefs auch bei umstrittenen Äußerungen nicht sperren.

Twitter will Konten von Staatsführern nicht sperren © REUTERS/Brendan McDermid/File Photo Twitter will Konten von Staatsführern nicht sperren

Derartige Politiker hätten einen besonderen Status, teilte Twitter am Freitag mit und wehrte sich damit gegen Forderungen, das Konto von US-Präsident Donald Trump stillzulegen. Würden die strittigen Tweets gelöscht, würden wichtige Informationen zurückgehalten, welche die Menschen erfahren und über die sie debattieren müssten, erklärte das Unternehmen. Bereits im September hatte Twitter deutlich gemacht, dass der "Nachrichtenwert" und die Frage, ob ein Tweet von "öffentlichem Interesse" sei, vor einer Löschung geprüft würden.

Hintergrund ist die jüngste Äußerung Trumps über den Kurznachrichtendienst, er verfüge über einen "viel größeren" und mächtigeren Atomknopf als Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un. Kritiker sehen darin und in Trumps anhaltender Präsenz auf dem Kurznachrichtendienst eine Gefahr für den Weltfrieden und eine Verletzung von Twitter-Regeln zu Gewaltäußerungen. Einige Nutzer demonstrierten am Mittwoch vor dem Twitter-Büro in San Francisco. Das US-Präsidialamt war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

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