Welt & Politik "Schlechter Deal" : Trump will neue US-Botschaft in London nicht eröffnen

18:50  12 januar  2018
18:50  12 januar  2018 Quelle:   rp-online.de

Trump: Autor von Enthüllungsbuch "Versager"

  Trump: Autor von Enthüllungsbuch Der US-Präsident legt im Streit über brisante Neuerscheinung nach. Nach der Veröffentlichung des brisanten Enthüllungsbuchs "Fire and Fury" (Feuer und Wut) hat US-Präsident Donald Trump den Autor Michael Wolff persönlich angegriffen. Der Journalist sei ein "totaler Versager", schrieb Trump am Freitagabend (Ortszeit) im Kurzbotschaftendienst Twitter. Wolff habe "Geschichten erfunden, um sein wirklich langweiliges und verlogenes Buch zu verkaufen". Auch gegen seinen Ex-Chefstrategen Steve Bannon teilte Trump erneut aus. Sein früherer Vertrauter habe sich von Wolff einspannen lassen. Der US-Präsident bezeichnete Bannon in dem Tweet als "schlampigen Steve". Insider-Details Das Buch "Fire and Fury" (Feuer und Wut) zeichnet ein düsteres Bild von der Trump-Präsidentschaft, von Chaos und Intrigen im Weißen Haus und von einem Präsidenten, der wegen seiner Führungsschwäche von seinen eigenen Mitarbeitern verhöhnt wird. Es enthält zahlreiche Aussagen von wichtigen Trump-Mitarbeitern, die Zweifel an dessen Befähigung für das Präsidentenamt äußern. Das Buch erschien am Freitag und damit vier Tage früher als geplant. Trumps Anwälte hatten vergeblich versucht, eine Veröffentlichung zu verhindern.

US-Außenpolitik Trumps schlechter Nahost- Deal . Donald Trump will die US - Botschaft in Israel nach Jerusalem verlegen. Umzug der US - Botschaft hätte große Symbolik. Der Uno-Teilungsplan für Palästina aus dem Jahr 1947 hatte vorgesehen, die Stadt unter internationale Verwaltung zu stellen.

US -Präsident Donald Trump hat einen geplanten Besuch in London zur Eröffnung der neuen amerikanischen Botschaft abgesagt. The new U . S . Embassy catches the evening light as it nears completion, in Nine Elms, London , Britain October 20, 2017.

Das Gebäude der US-Botschaft der USA in London am Grosvenor Square. © dpa, jka cul Das Gebäude der US-Botschaft der USA in London am Grosvenor Square.

Der US-Präsident Donald Trump hat angeblich aus Ärger über den neuen Standort der US-Botschaft in London eine Reise nach Großbritannien abgesagt. Dort sollte er die hochmoderne, stark gesicherte diplomatische Vertretung im Februar offiziell eröffnen.

Er sei kein großer Fan von der unter seinem Amtsvorgänger Barack Obama getroffenen Entscheidung, den bisherigen Sitz in bester Lage für "Peanuts" zu verkaufen und eine neue Botschaft für 1,2 Milliarden Dollar (etwa eine Milliarde Euro) an einem abseitigen Standort zu bauen, twitterte Trump in der Nacht zum Freitag. "Schlechter Deal. Da werde ich kein Band durchschneiden!"

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US-Präsident Donald Trump hat die seit Monaten für Februar 2018 geplante Reise nach London nun endgültig abgesagt. Statt Trump soll jetzt der US-Außenminister Rex Tillerson die neue US - Botschaft in der britischen Hauptstadt eröffnen .

Donald Trump sorgt mit einem neuen Tweet für Aufregung: Er hält nichts von der neuen US - Botschaft in London und will sie daher auch nicht offiziell eröffnen . „ Schlechter Deal . Da werde ich kein Band durchschneiden!“, schrieb er in der Nacht zum Freitag.

Der Tweet enthält einen peinlichen Schnitzer: Berichte über die neue Botschaft in London gab es schon im Oktober 2008 - damals war der Demokrat Obama aber noch gar nicht im Amt. Trumps republikanischer Parteifreund George W. Bush war zu der Zeit Präsident der USA.

"Trump hat die Botschaft verstanden"

Grund für Trumps Absage könnten nach Angaben von Politikern und britischen Medien auch befürchtete Massenproteste sein. "Er hat die Botschaft verstanden", teilte Londons Bürgermeister Sadiq Khan am Freitag mit. Viele Briten seien nicht mit Trumps Politik einverstanden. Khan und Trump hatten sich bereits nach einem Terroranschlag in London einen Schlagabtausch per Twitter geliefert.

Fraglich ist, ob der US-Präsident trotz allem in diesem Jahr zum offiziellen Staatsbesuch nach Großbritannien kommen wird. Die britische Premierministerin Theresa May hatte Trump nach dessen Amtsantritt im Januar 2017 als erste weltweit führende Politikerin im Weißen Haus besucht und die Einladung ausgesprochen. Dies stieß auf heftigen Protest in Großbritannien; Massendemonstrationen werden erwartet. Ein Regierungssprecher in London wollte auch am Freitag auf Anfrage nicht sagen, für wann dieser Besuch genau geplant ist.

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US -Präsident Trump sitze nur deshalb am längeren Hebel, weil Europa darauf verzichte, sein stärkstes Argument auszuspielen. n-tv.de: Trump hat es am Weil die USA bei einem Handelskrieg weniger zu verlieren hätten, weil sie nicht so stark von Exporten abhängen, wie vor allem wir Deutschen das tun.

Während US -Präsident Trump mit Ausstieg droht kann sich sein französischer Besucher Macron ein neues Abkommen mit dem Iran vorstellen. Im Streit um das Atomabkommen mit dem Iran hat US -Präsident Donald Trump nach einem Gespräch mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron

Besonders pikant: Bei dem Staatsbesuch soll Trump auch von Königin Elizabeth II. empfangen werden und in einer vergoldeten Kutsche mit ihr auf einer Prachtstraße fahren. Auch ein gemeinsames Dinner ist geplant. Viele Briten halten das schon seit längerem für unangemessen und wollen den Besuch daher herabstufen. Die Regierung lehnt das ab.

Die bisherige US-Botschaft befand sich am Grosvenor Square im wohlhabenden Londoner Viertel Mayfair, die neue in Nine Elms im Süden der Hauptstadt. Ihre Arbeit am neuen Standort wird die Botschaft am 16. Januar aufnehmen, die offizielle Eröffnung findet später statt.

Das neue futuristische Botschaftsgebäude ist schwer, aber nahezu unsichtbar gesichert. Der vom Architekturbüro Kieran Timberlake (Philadelphia) entworfene zwölfstöckige Glaswürfel soll bombensicher sein und liegt etwa 30 Meter von Straßen entfernt. Das Gebäude versorgt sich weitgehend selbst mit Energie. Noch im Dezember hatte US-Botschafter Woody Johnson zu Trumps geplanten Besuch gesagt: "Ich denke, er wird sehr beeindruckt von diesem Gebäude sein."

Die Beziehungen zwischen London und Washington waren in den vergangenen Monaten angespannt. Zuletzt gab es Streit um islamfeindliche Videos einer rechtsradikalen britischen Gruppe, die Trump per Twitter weiterverbreitet hatte. Selbst um die Golfplätze des US-Präsidenten im Vereinigten Königreich gibt es Ärger.

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Donald Trump hat Tausenden Abtreibungsgegnern den Rücken gestärkt. Der US-Präsident kündigte an, dass er die Rechtslage in den USA ändern wolle: "Wir werden immer das allererste Recht aus der Unabhängigkeitserklärung verteidigen, und das ist das Recht auf Leben." US-Präsident Donald Trump wandte sich am Freitag in einer Rede im Rosengarten des Weißen Hauses in Washington an Demonstranten, die sich auf der National Mall versammelt hatten. Ihre Bewegung sei eine Bewegung, die aus Liebe geboren sei, erklärte Trump.

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