Welt & Politik "ARD-Deutschlandtrend" : SPD fällt mit 18 Prozent auf historischen Tiefstand

07:50  02 februar  2018
07:50  02 februar  2018 Quelle:   rp-online.de

SPD startet mit neuem Umfragetief in Koalitionsverhandlungen

  SPD startet mit neuem Umfragetief in Koalitionsverhandlungen Nur 19 Prozent würden der Partei laut ARD-"Deutschlandtrend" ihre Stimme geben, das ist der niedrigste Wert seit 1997. Die Befragten trauen der SPD zudem kaum zu, das Sondierungsergebnis zu verändern.• Die SPD geht mit schlechten Nachrichten in die Gespräche - laut ARD-Deutschlandtrend würden sie derzeit nur 19 Prozent der wahlbrechtigten Deutschen wählen, das ist ein Rekordtief.

Für die Regierungsparteien geht es im ARD - DeutschlandTrend weiter nach unten: So schlechte Werte wurden für Union und SPD noch nie gemessen. Die Union verliert im Vergleich zum Vormonat drei Prozentpunkte und kommt auf 26 Prozent . Die SPD verliert ebenfalls drei Punkte, erreicht 15 Prozent

Nach den jüngsten Personalquerelen kommt die Partei in einem ARD - Deutschlandtrend Extra nur noch auf 16 Prozent , wie die ARD am Donnerstagabend mitteilte. Die SPD liegt in der Erhebung von Infratest Dimap nur noch knapp vor der AfD, die sich um einen Punkt auf 15 Prozent verbesserte.

Kurz vor Ende der Koalitions-Verhandlungen ist die SPD im neuen ARD-"Deutschlandtrend" auf 18 Prozent gefallen. Das ist der schlechteste in dieser Umfrage je gemessenen Wert.

Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, bliebe die Union der Umfrage zufolge konstant bei 33 Prozent. Die AfD käme auf 14 Prozent, die FDP auf zehn Prozent. Linke und Grüne würden beide elf Prozent erreichen. Für die Sonntagsfrage im Auftrag der "Tagesthemen" befragte Infratest dimap von Montag bis Mittwoch 1502 Wahlberechtigte. In einer Forsa-Umfrage war die SPD im Januar sogar nur auf 17 Prozent gekommen.

© dpa, ve axs "ARD-Deutschlandtrend" : SPD fällt mit 18 Prozent auf historischen Tiefstand

SPD-Chef Martin Schulz muss auch im Ranking der beliebten Politiker Federn lassen. Im Vergleich zum Vormonat verliert er fünf Punkte und erreicht einen Zustimmungswert von 25 Prozent. Das ist der niedrigste Wert, der im ARD-Deutschlandtrend bisher für ihn gemessen wurde.

Dax im Minus: Euro-Rally belastet - BMW-Aktie fällt

  Dax im Minus: Euro-Rally belastet - BMW-Aktie fällt Der Dax kann sich nicht aus dem Klammergriff des Euro befreien.  Die Gemeinschaftswährung war am Donnerstag während eines Treffens der Euro-Währungshüter zum ersten Mal seit über drei Jahren auf über 1,25 Dollar gestiegen und notierte am Freitag bei 1,2481 Dollar. Experten halten einen Anstieg in Richtung 1,28 Dollar für möglich. Ein starker Euro belastet jedoch die Aktienmärkte, da sich die Waren von exportorientierten Firmen im Welthandel verteuern und ihre Wettbewerbschancen dadurch sinken.

Historisch schlechter Umfragewert für die Union, die SPD stagniert bei 18 Prozent : Die Wähler vermissen Problemlösungs-Kompetenz und strafen die Koalitionsparteien heftig ab, auch die Kanzlerin erwischt es jetzt. Dafür erfährt die AfD eine Rekord-Akzeptanz - eine Partei , der Rechtsextreme

ARD - DeutschlandTrend : SPD stürzt ab auf 18 Prozent Nur noch 18 Prozent der Deutschen würden sich zurzeit für die SPD entscheiden. Einen derart niedrigen

Die Liste der beliebten Politiker führt trotz Verlusten von fünf Prozentpunkten weiter der geschäftsführende Außenminister und ehemalige SPD-Chef Sigmar Gabriel mit 57 Prozent Zustimmung an. Mit der politischen Arbeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel sind 53 Prozent sehr zufrieden beziehungsweise zufrieden.

Der geschäftsführende Innenminister Thomas de Maiziere erreicht 47 Prozent. Kanzleramtschef und Interims-Finanzminister Peter Altmaier (CDU) kommt auf 40 Prozent Zustimmung. Die SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles legt um fünf Punkte zu und erreicht 38 Prozent.

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Eurosport steigert Marktanteil : Olympia beschert ARD und ZDF TopquotenNachdem am Freitag 4,24 Millionen Zuschauer (35,6 Prozent Marktanteil) die Eröffnungsfeier der 23. Winterspiele in der ARD verfolgt hatten, sahen am frühen Samstagnachmittag durchschnittlich 6,52 Millionen Zuschauer den Goldlauf der Biathletin Laura Dahlmeier im Sprint. Das bedeutete einen Marktanteil von 44,2 Prozent.

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