Welt & Politik Brüssel und London setzen Post-Brexit-Gespräche unter großem Zeitdruck fort

15:10  28 november  2020
15:10  28 november  2020 Quelle:   msn.com

Brexit Großbritannien kollidiert mit irischer Soft Power in Washington

 Brexit Großbritannien kollidiert mit irischer Soft Power in Washington (Bloomberg) - Als Nancy Pelosi im April letzten Jahres nach ein paar Tagen in London in Dublin ankam, hätte ihr Empfang kaum unterschiedlicher sein können. Bei ihrem Besuch in Großbritannien hatten die Brexit-Anhänger die Sprecherin des Repräsentantenhauses und eine der mächtigsten Persönlichkeiten der amerikanischen Politik unterrichtet. Sie war in der Downing Street untergebracht worden, aber eher von der Schatzkanzlerin als von Theresa May, der damaligen Premierministerin.

Bis morgen beraten rund hundert Expertinnen und Experten in Brüssel auf beiden Seiten in Arbeitsgruppen über strittige Fragen wie künftige Wettbewerbsbedingungen, Fischereirechte, Justizzusammenarbeit und Vereinbarungen über den Lieferverkehr.

In den Verhandlungen mit Großbritannien über ein Handelsabkommen nach dem Brexit werden die Gespräche der Chefunterhändler wieder aufgenommen. EU-Verhandlungsführer Michel Barnier kündigte am Freitag im Onlinedienst Twitter an, er werde am Abend nach London reisen, um sein

Großbritannien und die EU haben unter großem Zeitdruck ihre Verhandlungen über ein Handelsabkommen nach dem Brexit wieder aufgenommen. EU-Chefunterhändler Michel Barnier unternahm am Samstag in London einen neuen Anlauf, um doch noch eine Vereinbarung mit seinem britischen Kollegen David Frost zu erzielen. Für einen Durchbruch bleiben nach Angaben von EU-Diplomaten nur noch wenige Tage. Ohne eine Einigung droht zum Jahreswechsel ein harter Bruch in den Wirtschaftsbeziehungen.

Großbritannien und die EU haben unter großem Zeitdruck ihre Verhandlungen über ein Handelsabkommen nach dem Brexit wieder aufgenommen. EU-Chefunterhändler Barnier ist in London, um doch noch eine Vereinbarung mit seinem britischen Kollegen Frost zu erzielen. © JUSTIN TALLIS Großbritannien und die EU haben unter großem Zeitdruck ihre Verhandlungen über ein Handelsabkommen nach dem Brexit wieder aufgenommen. EU-Chefunterhändler Barnier ist in London, um doch noch eine Vereinbarung mit seinem britischen Kollegen Frost zu erzielen.

Beide Seiten schätzten die Erfolgsaussichten der neuen Verhandlungsrunde als ungewiss ein. Barnier schrieb am Freitag im Onlinedienst Twitter, es bestünden weiterhin "dieselben erheblichen Meinungsverschiedenheiten". Der Franzose hatte die Gespräche vergangene Woche unterbrechen müssen, weil es einen Corona-Fall in seinem Verhandlungsteam gab und er sich in Quarantäne begeben musste. Am Freitagabend fuhr Barnier nun aber wieder nach London, um die direkten Verhandlungen mit Frost wiederaufzunehmen.

16 hat TV-Sendungen abgesagt, die von den Toten zurückgebracht wurden.

 16 hat TV-Sendungen abgesagt, die von den Toten zurückgebracht wurden. Matt Lucas hat in letzter Zeit eine gewisse Rolle beim Trolling gespielt. Egal, ob es sich um Imitationen oder um mehr Imitationen handelt, der Komiker verspottet seit einigen Jahren Tories und insbesondere Boris Johnson und hat keine Angst, dies zu zeigen. Im Laufe der Jahre hat Lucas seinen Eindruck vom Premierminister verfeinert und die einzigartigen Manierismen und Sprachmuster festgehalten, die Johnson so erkennbar machen - alles, um ihn lächerlich zu machen und uns zu unterhalten.

Brüssel (dpa) - Nach wochenlanger Zwangspause in der Corona-Krise wollen die Europäische Union und Großbritannien Zur neuen Verhandlungsrunde sagte eine britische Regierungssprecherin nur: "Wir erwarten weiterhin konstruktive Gespräche mit dem Ziel, noch vor Juni Fortschritte zu machen."

Brexit -Vertrag: London und Brüssel "im Prinzip" einig. Sie fügte aber hinzu: "Ich werde alles daran setzen , dass wir ein Abkommen hinbekommen." Obwohl nun offiziell das gesamte Brexit -Vertragspaket von den Unterhändlern beider Seiten akzeptiert ist, bleiben nach Darstellung der

Großbritannien war zum 1. Februar aus der EU ausgetreten. Bis Jahresende bleibt es aber noch im EU-Binnenmarkt und der Zollunion. Diese Übergangsphase wollten beide Seiten eigentlich nutzen, um ein Handelsabkommen auszuhandeln.

Die Gespräche kommen aber seit Monaten kaum voran. Hauptstreitpunkte sind nach wie vor faire Wettbewerbsbedingungen, die Kontrolle eines künftigen Abkommens und die Fangrechte für EU-Fischer in britischen Gewässern.

Nach einer Einigung müsste ein Abkommen noch durch das Europaparlament genehmigt werden. Die Zeit dafür ist äußerst knapp. EU-Diplomaten zufolge bleiben nur noch wenige Tage, um einen Durchbruch zu erzielen.

Ohne Einigung würden im beiderseitigen Handel zum Jahreswechsel Zölle erhoben. Wirtschaftsverbände rechnen dann nicht nur mit massiven Staus an den Grenzen im Lieferverkehr, sondern auch mit Milliarden an Mehrkosten und Einnahmeausfällen.

mid/jes

-Brexit-Gespräche werden in London wieder aufgenommen, da die Zeit abläuft. .
Die -Verhandlungsführer der Europäischen Union, Michel Barnier, nahm am Samstag die Brexit-Gespräche mit dem britischen Amtskollegen David Frost in London wieder auf. © JUSTIN TALLIS Die Gespräche haben bereits viel länger gedauert als erwartet und die Zeit läuft ab Es ist das erste Mal, dass sie sich persönlich getroffen haben, seit Barnier sich selbst isoliert hat, nachdem ein Mitglied seines Teams Coronavirus bekommen hat.

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