Welt & Politik Deutschland will in Syrien-Friedensprozess vermitteln

21:25  14 april  2018
21:25  14 april  2018 Quelle:   reuters.com

Giftgasangriff in Syrien: Trump droht Putin und dem Iran

  Giftgasangriff in Syrien: Trump droht Putin und dem Iran Giftgasangriff in Syrien: Trump droht Putin und dem Iran US-Präsident Donald Trump hat Russlands Präsidenten Wladimir Putin sowie dem Iran eine Mitverantwortung für den mutmaßlichen Chemiewaffen-Angriff in Syrien gegeben. „Präsident Putin, Russland und Iran sind verantwortlich für die Rückendeckung des Tieres Assad“, schrieb Trump am Sonntag mit Blick auf Syriens Präsident Baschar al-Assad auf Twitter. Es werde ein hoher Preis zu zahlen sein, kündigte Trump an, ohne Details zu nennen.Trump forderte die syrische Regierung auf, sofort humanitäre Hilfe von außen zuzulassen.

China verstärkt sein Engagement in Syrien , nicht militärisch, sondern mit Bargeld - und zwar mit viel Auch der chinesische Präsident Xi Jinping unterstützte kürzlich die von Russland vermittelten Eingeknickt im Arbeitskampf: IG Metall will Aufsehen erregenden Streik in Leipzig aufgeben.

Russland, die Türkei und der Iran haben die Treffen vermittelt . Die Gespräche in Kasachstan sollen den UN-geführten Friedensprozess in Genf unterstützen. Syriens UN-Botschafter wollte trotz dessen nicht von einem „Scheitern“ der Gespräche sprechen, auch wenn die türkische Delegation

Heiko Maas © picture alliance / Michael Kappeler/dpa Heiko Maas

Deutschland stellt sich nach den US-Luftangriffen in Syrien als Vermittler für den Friedensprozess bereit. Bundesaußenminister Heiko Maas sagte am Samstag, die Bundesregierung werde sich gemeinsam mit Frankreich für die Schaffung eines internationalen Formates einflussreicher Staaten einsetzen, welches den politischen Prozess mit neuer Schlagkraft füllen könne. In einem ersten Schritt solle ein landesweiter Waffenstillstand erreicht werden. Anschließend müsse eine dauerhafte Lösung ausgehandelt werden, welche die legitimen Interessen der Bevölkerung Syriens berücksichtige. Der mutmaßliche Chemiewaffeneinsatz von Duma zeige, wie dringlich die Zerstörung der bislang in Syrien verbliebenen Chemiewaffen sei. "Die Bundesregierung wird alle zur Verfügung stehenden Mittel und diplomatischen Wege nutzen, um einen solchen Prozess zu befördern", sagte Maas.

Am Sonntag wolle Deutschland in London mit Großbritannien, Frankreich und den USA über das weitere Vorgehen beraten, sagte Maas. Zudem sollten die bilateralen Kanäle nach Moskau genutzt werden, um gegenüber Russland auf eine konstruktive Haltung zu drängen. "Ob es uns gefällt oder nicht, ohne Russland wird der politische Prozess nicht gelingen", sagte Maas.

Kreise - G7 hält an harter Linie gegenüber Russland fest .
Kreise - G7 hält an harter Linie gegenüber Russland festDie kompromisslose Haltung werde Teil der Abschlusserklärung des Treffens der G7-Außenminister am Montag sein, verlautete aus Delegationskreisen. Gleichzeitig bleibe aber die Tür für eine Kooperation mit Russland offen, hieß es weiter. "Wir werden ihnen sagen: Arbeitet mit uns zusammen, wenn ihr als Großmacht anerkannt werden wollt", sagte ein Insider, der namentlich nicht genannt werden wollte.

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke

Aktuelle videos:

Das ist interessant!