Welt & Politik FDP erstattet Anzeige : Kripo-Bericht zu Amri durchgesickert

16:05  17 april  2018
16:05  17 april  2018 Quelle:   berliner-zeitung.de

Manipulationen im Fall Anis Amri: Ermittlungen gegen Polizisten werden eingestellt

  Manipulationen im Fall Anis Amri: Ermittlungen gegen Polizisten werden eingestellt Manipulationen im Fall Anis Amri: Ermittlungen gegen Polizisten werden eingestellt Das Berliner Landeskriminalamt hatte schon Monate vor dem Anschlag im Dezember 2016 gegen Amri wegen Drogenhandels ermittelt. Die Einschätzung in einem Bericht vom 1. November lautete „banden- und gewerbsmäßiger Handel mit Betäubungsmitteln“.

Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können. FDP erstattet Anzeige : Kripo - Bericht zu Amri durchgesickert . Nachdem ein interner Untersuchungsbericht der Berliner Kriminalpolizei zum islamistischen Attentäter Anis Amri durchgesickert ist, hat der

FDP erstattet Anzeige : Kripo - Bericht zu Amri durchgesickert . Nachdem ein interner Untersuchungsbericht der Berliner Kriminalpolizei zum islamistischen Attentäter Anis Amri durchgesickert ist, hat der.

Akte zur ersten Sitzung des Amri-Untersuchungsausschusses: dpa © dpa dpa

Nachdem ein interner Untersuchungsbericht der Berliner Kriminalpolizei zum islamistischen Attentäter Anis Amri durchgesickert ist, hat der FDP-Abgeordnete Marcel Luthe Anzeige erstattet. Dabei gehe es vor allem um den Verdacht der Verletzung des Dienstgeheimnisses und einer besonderen Geheimhaltungspflicht (Paragraf 353 b), wie Luthe am Dienstag an die Staatsanwaltschaft schrieb.

Die Anzeige richtet sich gegen Unbekannt. Luthes Verdacht gilt aber besonders der Senatsinnenverwaltung, der der 188-seitige Bericht der Taskforce „Lupe“ vor dem Wochenende vorlag. Der Text habe den Geheimhaltungseinstufungen „VS - nur für den Dienstgebrauch“ und „VS - vertraulich“ unterlegen. Das Abgeordnetenhaus habe ihn erst nach der Veröffentlichung im „Spiegel“ erhalten, so Luthe.

In ihrem Bericht listete die Kripo demnach zahlreiche Versäumnisse der Polizei bei Ermittlungen gegen den Terrorattentäter Amri auf. Darunter waren 32 schwere Mängel. Die Taskforce war am 23. Mai 2017 eingesetzt worden. 27 Polizisten und Mitarbeiter überprüften 7600 Telefongespräche und 10 200 SMS Amris in arabischer Sprache, die die Polizei zwischen dem 5. April und 21. September 2016 abgehört hatte.

Bei dem bislang schwersten islamistischen Anschlag in Deutschland waren am 19. Dezember 2016 zwölf Menschen getötet und viele Dutzend verletzt worden. (dpa)

Berliner Taskforce stellt zahlreiche Fehler im Umgang mit Attentäter Amri fest .
Berliner Taskforce stellt zahlreiche Fehler im Umgang mit Attentäter Amri festDer Abschlussbericht der sogenannten Taskforce Lupe, die der Berliner Polizeipräsident im Mai vergangenen Jahres eingesetzt hatte, wurde laut Senatsverwaltung mittlerweile dem Amri-Untersuchungsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses übergeben. Die Taskforce hatte in den vergangenen Monaten die Telekommunikationsüberwachung, die Observationsmaßnahmen sowie die zu Amri geführten Vorgänge ausgewertet und auf Grundlage der dabei festgestellten Mängel Handlungsempfehlungen für die Polizei Berlin erarbeitet.

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