Welt & Politik Wahl zum CDU-Vorsitzenden: Warum Laschet am Ende das Rennen machte

14:30  16 januar  2021
14:30  16 januar  2021 Quelle:   tagesspiegel.de

Entscheidung um den CDU-Vorsitz: Wer ist der Beste für die Wirtschaft?

  Entscheidung um den CDU-Vorsitz: Wer ist der Beste für die Wirtschaft? Entscheidung um den CDU-Vorsitz: Wer ist der Beste für die Wirtschaft?Selbst hochrangige CDU-Politiker, die sonst gern mit ihrem untrüglichen Instinkt kokettieren, antworten in diesem Tagen auf die Journalistenfrage „Wer wird`s?“ lieber direkt mit einer Gegenfrage: „Tja, was denken Sie?“ Selten zuvor war eine Machtfrage so offen, so spannend wie jene, wer die CDU nach Angela Merkel und Annegret Kramp-Karrenbauer führen soll – und damit auch unmittelbaren Zugriff auf die Kanzlerkandidatur erhält.

Den Auftakt zu seiner Kampagne macht Laschet im Februar in der Bundespressekonferenz – und landet Das mag zwar alles nicht besonders spannend klingen, aber vielleicht war Laschet für die CDU am Ende die Vernunftlösung, der

Armin Laschet ist zum neuen Vorsitzenden der CDU gewählt worden. Er muss allerdings noch durch eine Briefwahl Parteitag der CDU votierten 521 der Delegierten in einer Online- Abstimmung für Laschet . Außenpolitiker Norbert Röttgen schied schon im ersten Wahlgang aus dem Rennen aus.

Für sein Krisenmanagement wurde Laschet kritisiert, seine Umfragewerte in der CDU waren dürftig. Doch am Ende hat er doch deutlich gewonnen.

Der neue CDU-Chef heißt: Armin Laschet. © Foto: Tsp/dpa Der neue CDU-Chef heißt: Armin Laschet.

Es ist wohl der stärkste Moment seiner Rede, als Armin Laschet noch einmal neben das Rednerpult tritt. Er hat zuvor viel über Zusammenhalt und Vertrauen geredet. Er hat von seinem Vater erzählt, der als Bergmann viele Jahre unter Tage gearbeitet hat. Dort habe man sich vertrauen müssen, egal wo man herkam. Wenn alle wieder wohlbehalten über Tage angekommen waren, dann hätten die Bergmänner ihre Erkennungsmarke oben an den Nagel gehängt. Diese trage sein Vater heute noch am Schlüsselbund, als Erinnerung an das Vertrauen, das er unter Tage gelernt habe.

Reaktionen aus Köln und NRW: „Laschet ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden“

  Reaktionen aus Köln und NRW: „Laschet ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden“ Wir haben Stimmen zur Wahl Laschets zum neuen CDU-Chef gesammelt.Wir haben Stimmen zu seiner Wahl gesammelt.

CDU wählt Armin Laschet zum neuen Vorsitzenden . Auf dem digitalen Parteitag der CDU haben die Mitglieder in einer Stichwahl online für Armin Laschet , den Ministerpräsidenten NRWs, gestimmt.

Im Kampf um den CDU -Vorsitz gibt es auf dem digitalen Parteitag eine Stichwahl zwischen Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet . Im ersten Wahlgang bekam am Samstag keiner der drei Kandidaten die erforderliche absolute Mehrheit.

Und jetzt, als Laschet neben das Pult tritt, hält er diese kleine goldene Marke in die Kamera. Die Nummer 813 steht darauf. Sein Vater habe sie ihm als Glücksbringer mitgegeben. Er habe gesagt: „Sag den Leuten, sie können dir vertrauen.“

Es ist ein Moment der Inszenierung. Aber vielleicht hat er am Ende unentschiedene Parteifreunde überzeugt. 1001 Delegierten haben an diesem Samstag abgestimmt und den NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet zum neuen Vorsitzenden der CDU gewählt. 521 Stimmen hat er in der Stichwahl gegen Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz bekommen. Für Merz hatten 466 Delegierte votiert.

Damit folgt Armin Laschet nicht nur auf Annegret Kramp-Karrenbauer an der Spitze der CDU. Er hat auch gute Chancen, Kanzlerkandidat der Union zu werden, womöglich nächster Kanzler. Und das, obwohl im Laufe des vergangenen Jahres viele Laschet schon abgeschrieben hatten.

Kontinuität, Dämpfer für Spahn und die K-Frage: Die sechs wichtigsten Erkenntnisse vom CDU-Parteitag

  Kontinuität, Dämpfer für Spahn und die K-Frage: Die sechs wichtigsten Erkenntnisse vom CDU-Parteitag Mit der Wahl Laschets zum Vorsitzenden folgt die CDU Merkels Linie und positioniert sich weiterhin in der Mitte. Nun geht es um die K-Frage. © Foto: dpa/Michael Kappeler Der CDU-Parteitag fand erstmals digital statt. Es war eine Premiere: Als erste Partei in Deutschland hat die CDU einen Bundesparteitag samt Wahlen komplett digital im Internet abgehalten. Die Delegierten verfolgten das Geschehen am heimischen Bildschirm. Dort trafen sie ihre Wahl: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet wird neuer CDU-Chef. Er setzte sich gegen seine Mitbewerber Friedrich Merz und Norbert Röttgen durch.

Laschet ist neuer CDU - Vorsitzender . Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet ist neuer CDU - Vorsitzender . Der 59-Jährige setzte sich auf dem digitalen CDU-Parteitag in einer Stichwahl gegen Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz durch.

Die CDU müsse ein Angebot für neue Milieus machen . Er traue sich zu, „neue Wählerinnen und Wähler zu gewinnen“. Merz, Röttgen oder Laschet – Endspurt im Rennen an die CDU-Spitze. Deutschland Wahl des CDU - Vorsitzenden . CDU-Vorstand beschließt Digital-Parteitag für 15. und 16.

Ambitionen hatte der 59-Jährige schon lange. 2018 hatte er sich bereits mit dem Gedanken getragen, für den Parteivorsitz zu kandidieren. Damals ging er den Schritt nicht – aus Sorge, zwischen Düsseldorf und Berlin zerrieben zu werden. 2020, nach dem Scheitern von Annegret Kramp-Karrenbauer, war dafür schnell klar, dass er seinen Hut in den Ring werfen wird.

Zum Auftakt: ein Coup

Den Auftakt zu seiner Kampagne macht Laschet im Februar in der Bundespressekonferenz – und landet einen kleinen Coup. Denn eigentlich will an diesem Vormittag Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz vor den Journalisten seine Kandidatur präsentieren. Doch Laschet stielt ihm gleich doppelt die Show: Nicht nur, dass Laschet seinen Termin kurzfristig vor den von Merz geschoben hat. Er bringt auch Gesundheitsminister Jens Spahn mit.

Die beiden wollen im Team antreten: Laschet als CDU-Chef und Spahn als sein Stellvertreter. Ihre Botschaft: „Die CDU ist größer als jeder einzelne von uns.“ Merz kommentiert später säuerlich: „Im richtigen Leben würde man von einer Kartellbildung zur Schwächung des Wettbewerbs sprechen.“ Er weiß: Es ist ein kluger Schachzug von Laschet, sich gemeinsam mit Spahn als Teamplayer zu präsentieren.

Wer kann mit ihm?: Was Laschets Wahl für die anderen Parteien bedeutet

  Wer kann mit ihm?: Was Laschets Wahl für die anderen Parteien bedeutet Die CDU hat einen neuen Chef. Jetzt bereiten die Parteien ihren Wahlkampf vor. Welche Koalitionen sind denkbar? © Foto: imago/photothek, Montage:Thomas Mika/Tsp Der neue CDU-Vorsitzende Armin Laschet. Es wird eine so seit 1949 noch nie da gewesene Situation: Kein Amtsinhaber tritt bei der Bundestagwahl am 26. September als Kanzlerkandidat an. Mit Spannung haben die anderen Parteien deshalb auf die Abstimmung über den neuen CDU-Vorsitzenden geschaut. Was die Wahl von Armin Laschet für sie bedeutet – ein Überblick. SPD Olaf Scholz hatte im Vorfeld einen Favoriten: Armin Laschet.

Es war eine knappe Wahl , doch am Ende lag Armin Laschet bei der Wahl zum Parteivorsitz vorne. Lange war das Rennen völlig offen, doch im zweiten Wahlgang konnte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet mit 521 Stimmen die Wahl zum CDU -Parteichef schließlich für sich gewinnen.

CDU - Vorsitzender wird nicht automatisch Kanzlerkandidat der Union . Keine Entscheidung fällt an diesem Wochenende über den Kanzlerkandidaten der Union für die Bundestagswahl im Herbst. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder gilt als

Viele Menschen wünschen sich Entschlossenheit

Doch wirklich profitieren wird Laschet von der Partnerschaft mit Spahn in den Monaten darauf nicht. Der Gesundheitsminister wirbt eher halbherzig für seinen Parteifreund Laschet, wenn überhaupt. Während Spahn in der Pandemie immer beliebter wird, häuft sich die Kritik an Laschet.

Ein Tiefpunkt ist schon im April erreicht. Da sitzt Armin Laschet in der Talkshow von Anne Will. Es geht um die Lockerung der Corona-Maßnahmen. „Fürchten Sie, Herr Laschet, gar keine zweite Infektionswelle?“, fragt die Journalistin den NRW-Ministerpräsidenten. „Wir handeln alle unter Unsicherheitsbedingungen“, sagt der. „Keiner weiß, ob das stimmt, ob das stimmt“ – Laschet gestikuliert – „oder ob meine Aussagen stimmt.“

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Die erste Infektionswelle sei dramatisch beschrieben worden. Aber der Höhepunkt sei nicht gekommen. Dauernd würden die Bedingungen verändert: Mal werde auf Krankenhausbetten geschaut, mal auf die Verdopplungszeit, mal auf den R-Wert. Laschet fährt mit den Armen durch die Luft. Und dann wirft er Virologen vor, sie würden alle paar Tage die Meinung ändern.

Armin Laschet ist CDU-Chef: Domino in Düsseldorf

  Armin Laschet ist CDU-Chef: Domino in Düsseldorf Armin Laschet ist neuer CDU-Chef. In seiner Heimat wirft das Fragen auf: Wann geht er nach Berlin? Und wer folgt ihm als Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident? © HANNIBAL HANSCHKE / REUTERS Armin Laschet hat den Machtkampf in der CDU für sich entschieden. Fast ein Jahr nach Annegret Kramp-Karrenbauers Rückzugsankündigung steht ihr Nachfolger fest. Die Partei findet damit zwar endlich einen neuen Chef – doch zu klären ist noch eine ganze Menge. Das gilt nicht nur für die K-Frage oder die künftige Einbindung des Verlierers Friedrich Merz.

Zu diesem Zeitpunkt gilt Laschet als der wahrscheinlichste Kanzlerkandidat der Union. Doch das Echo auf die Sendung ist verheerend: Unsouverän sei er gewesen, heißt es. Eines Kanzlerkandidaten „unwürdig“ schreibt der Kölner Stadtanzeiger. Laschets Auftritt bei Anne Will brennt sich bei vielen ins Gedächtnis ein.

Es ist gar nicht so, dass Laschets Krisenmanagement im Vergleich wirklich schlecht war. Doch an ihm klebte das Etikett des Lockerers – selbst dann noch, als das eigentlich gar nicht mehr stimmte. Er wirkt oft unentschieden. Dabei wünschen sich viele Menschen in der Krise einen, der sagt, wo es lang geht. So jedenfalls erklären Psychologen die Beliebtheit von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder.

„Es geht weniger darum, was er entscheidet, sondern darum, dass er es tut und klar kommuniziert“, sagte kürzlich ein Berliner Psychotherapeut im Tagesspiegel. „Jede Eindeutigkeit bringt für die Menschen Entlastung.“ Wenn Laschet öffentlich seine Zweifel und Unsicherheit kundtut, mag das zwar ehrlich sein – es bewirkt aber eher das Gegenteil.

„Der ist zu lieb.“

Es ist ein Bild, das so mancher Parteifreund schon länger von Laschet hat: das eines Zauderers. Laschet gilt als nett, bei Auftritten wirkt er gemütlich, lächelt milde. Auch seinem Tandempartner Spahn fehlt da offenbar der Biss. „Wahlkampf heißt auch deswegen Wahlkampf, weil die Leute sehen wollen, dass man kämpft“, sagte er. Hinter den Kulissen wird sogar über die Option eines Rollentauschs zwischen Spahn und Laschet diskutiert.

CDU: Die Methode Merkel hat ein Ende

  CDU: Die Methode Merkel hat ein Ende Armin Laschet wird scheitern, wenn er versucht, den unterlegenen Flügel der Partei zu integrieren. Die CDU und ihr neuer Chef unterliegen noch einem weiteren Irrglauben. © Thomas Imo/​photothek.net/​imago images Armin Laschet wurde auf dem digitalen Parteitag der CDU zum Vorsitzenden der Partei gewählt. Kann Armin Laschet die Kontinuität der Merkel-CDU garantieren? Nein, gar nicht. Muss er nun vor allem den rechteren Flügel der Partei integrieren? Nein, bloß nicht. Erstens weil es nicht geht, zweitens weil es eine bessere Lösung gibt.

Der Journalist Markus Feldenkirchen konfrontiert Laschet im November in einer WDR-Sendung mit einer Dokumentation über ihn. Laschet darf an Stellen, mit denen er nicht einverstanden ist, einen schwarzen Buzzer drücken. Im Film ist eine Frau zu sehen, die Laschets Arbeit als Ministerpräsident gut findet. Auf die auf die Frage, ob Laschet auch Kanzler könne, sagt sie aber: „Glaub ich nicht, der ist zu lieb.“ Laschet buzzert nicht.

Später dann, darauf angesprochen, sagt Laschet: „Wer so ein großes Land wie Nordrhein-Westfalen mit all den Brüchen, den Unterschiedlichkeiten, auch Konflikten regiert – das kann man nicht lieb.“ In dem Gespräch erinnert Laschet auch an Helmut Kohl. Den habe man anfangs ebenfalls unterschätzt, sich lustig gemacht. „Er war nachher ein sehr großer Kanzler“, sagt Laschet.

Laschet verweist auch gern darauf, dass vor der letzten Landtagswahl in NRW nur wenige daran geglaubt haben, dass er die SPD-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft schlagen könnte. Doch am Ende hatte er es geschafft. Die Botschaft ist klar: Unterschätzt mich nicht.

Am Ende die Vernunftlösung

Keiner der drei Kandidaten löste in den vergangenen Wochen Begeisterungsstürme in der CDU aus, auch Laschet nicht. Bei seinen Online-Treffen, so berichten es Parteikollegen, tauchten zum Teil unangenehm wenig Leute auf. Laschet präsentierte sich in den offiziellen CDU-Kandidatenrunden als einer, der die verschiedenen Strömungen der Partei integrieren könnte, gab den Versöhner. Während Merz für einen Bruch mit der Ära Merkel stand, ist Laschet der Mann für deren Fortsetzung. Er sieht die CDU als eine „Partei der Mitte“.

Armin Laschet: Eine rheinische Frohnatur gegen ostdeutsche Wut

  Armin Laschet: Eine rheinische Frohnatur gegen ostdeutsche Wut Die letzten beiden CDU-Chefs sind am Osten und an der Wut gescheitert. Da soll nun Armin Laschet die Lösung sein? Er wird vom ersten Tag an ein Problem haben. © [M] Bernd von Jutrczenka/​dpa Der neue CDU-Vorsitzende Armin Laschet Wut hat eine verändernde Kraft, aber die Wütenden werden selten belohnt. Das sieht man daran, dass Armin Laschet der Nachfolger von Annegret Kramp-Karrenbauer als CDU-Chef geworden ist. Aber das sah man auch schon vor zwei Jahren, als AKK die Nachfolgerin von Angela Merkel im gleichen Amt geworden war.

Das mag zwar alles nicht besonders spannend klingen, aber vielleicht war Laschet für die CDU am Ende die Vernunftlösung, der Konsenskandidat. Merz kann impulsiv sein, das hat er in der Vergangenheit unter Beweis gestellt – etwa als er hinter der Verschiebung des Parteitages eine Verschwörung des Parteiestablishments gegen sich vermutete. Röttgen mag zwar glaubwürdig den Aufbruch verkörpern, aber für viele CDUler ist dessen krachende Niederlage 2012 in NRW einfach noch zu präsent.

Auch dürfte für so manchen Delegierten die Frage gelautet haben: Welcher Kandidat sichert mir am ehesten mein Mandat? Gerade für Laschets Landesverband NRW, der die auf dem Parteitag die meisten Delegierten stellt, wäre es gefährlich, den Landesvater zu beschädigen. Dort wird 2022 der neue Landtag gewählt.

Die Röttgen-Anhänger gaben den Ausschlag

Hatte er zwischenzeitlich in innerparteilichen Umfragen sogar hinter Norbert Röttgen gelegen, holte Laschet kurz vor dem Parteitag stark auf. Im ARD-Deutschlandtrend lagen die drei Kandidaten bei CDU-Anhängern zuletzt fast gleichauf. Auch hatten sich den vergangenen Tagen viele Unterstützer Laschets hervorgewagt. So erklärte Bildungsministerin Anja Karliczek, sie halte Laschet für am besten geeignet, um die Strömungen in der CDU zusammenzuführen – und warnte indirekt vor Merz. CDU-Vize Volker Bouffier, Niedersachsens Landeschef Bernd Althusmann und Kanzleramtschef Helge Braun sprachen sich ebenfalls für Laschet aus – genauso wie mehrere CDU-Fraktionsvorsitzende aus den Ländern.

Am Ende dürfte es eine Reihe an Faktoren gewesen sein, die zu Laschets Sieg geführt haben. Eines ist klar: Er hat ihn auch dem Teil von Norbert Röttgens Anhängern zu verdanken, die sich in der Stichwahl entschieden, ihm und nicht Merz ihre Stimme zu geben.

CDU-Chef Laschet: Der Putin-Versteher .
Der Umgang des neuen CDU-Vorsitzenden mit dem Fall Nawalny wirft ein Schlaglicht auf ein bis dato wenig beachtetes Wesen: Armin Laschet, den Außenpolitiker. © imago images/sepp spiegl Was ist vom Außenpolitiker Laschet zu erwarten? Der Putin-VersteherEs fehlte nicht an klaren Worten. "Völlig unverständlich" nannte Außenminister Heiko Maas (SPD) die Festnahme von Alexej Nawalny nach seiner Rückkehr aus Deutschland. "Inakzeptabel und rechtswidrig" sei sie, sagte Grünen-Chef Robert Habeck. FDP-Chef Christian Lindner sprach von einem "Schauprozess".

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