Welt & Politik Gelehrter: "Weniger Atomkriegsgefahr nach Trump-Rückzug"

15:45  24 januar  2021
15:45  24 januar  2021 Quelle:   dw.com

Trumpworld plant Exodus nach Florida nach Bidens Amtseinführung

 Trumpworld plant Exodus nach Florida nach Bidens Amtseinführung Trumpworld bereitet sich darauf vor, nächste Woche massenhaft zu Florida zu dekampieren, wenn Präsident Trump sein Amt verlässt, und seine Berater und seine Familie planen ihre Zukunft nach einer Wahlniederlage und einer zweiten Amtsenthebung. © Bereitgestellt von Washington Examiner Einige befürchten die Ablehnung der intelligenten New Yorker Sozialszene, während andere in der Nähe des neuen Trump-Hauptquartiers sein möchten, wenn sie seinen nächsten Schritt planen.

Anzeige. USA. Gelehrter : " Weniger Atomkriegsgefahr nach Trump - Rückzug ". Und die fällt verheerend aus. Gelehrter Chomsky: "Ein Wettlauf in die Katastrophe". Unter Präsident Donald Trump war nach Ansicht von Noam Chomsky "die gefährlichste Regierung der Weltgeschichte" am Werk.

Noam Chomsky gilt als einer der führenden Intellektuellen der USA. Der 92-Jährige hat nun eine Bilanz der Amtszeit von US-Präsident Donald Trump gezogen. Und die fällt verheerend aus.

Gelehrter Chomsky: © Heuler Andrey/AFP Gelehrter Chomsky:

Unter Präsident Donald Trump war nach Ansicht von Noam Chomsky "die gefährlichste Regierung der Weltgeschichte" am Werk. Es gebe keine andere politische Figur in der Geschichte, die ihre Hauptanstrengungen dem Versuch gewidmet habe, die Aussichten für menschliches Leben auf der Erde zu zerstören, sagte der US-Gelehrte dem in Bremen erscheinenden "Weser-Kurier": "Nicht Dschingis Khan, nicht Attila der Hunne, niemand, der mir einfällt."

Russland plant Rückzug aus dem Open-Skies-Vertrag, der Überwachungsflüge nach US-Rückzug erlaubt

 Russland plant Rückzug aus dem Open-Skies-Vertrag, der Überwachungsflüge nach US-Rückzug erlaubt MOSKAU - Russland bereitet sich auf den Rückzug aus dem Open-Skies-Vertrag vor, dem internationalen Pakt, der Beobachtungsflüge über militärische Einrichtungen als Reaktion auf den US-Rückzug eines Russen im November erlaubt Erklärung des Außenministeriums sagte Freitag. © Sputnik / Via Reuters Der russische Präsident Wladimir Putin nimmt am 15.

Trump sei einzigartig gewesen, fügte Chomsky hinzu. Dieser habe in seiner am Mittwoch zu Ende gegangenen Amtszeit sehr hart daran gearbeitet, die Nutzung fossiler Brennstoffe zu maximieren und die Regulierungen zu beseitigen, die deren Auswirkungen etwas abgemildert hätten. "Es war ein Wettlauf in die Katastrophe. Und die Trump-Regierung wusste genau, was sie tat."

Zunehmende Bedrohung

Chomsky (92) ist emeritierter Professor für Linguistik, einer der weltweit bekanntesten linken Intellektuellen und seit den 1960er-Jahren einer der prominentesten Kritiker der US-Politik. Ihm zufolge hat auch die Bedrohung durch einen Atomkrieg in den vergangenen Jahren stark zugenommen.

"Es gab ein Rüstungskontrollregime, das über fast 60 Jahre mühsam aufgebaut wurde", so Chomsky. "Aber Trump hat es demontiert. Es ist fast vollständig weg." Darüber hinaus hätten der gerade aus dem Amt geschiedene US-Präsident - aber auch andere - die Entwicklung neuer und weitaus gefährlicherer Atomwaffen initiiert. Kombiniert mit provokativen Aktionen in vielen Teilen der Welt und einer Reihe von ungerechtfertigten Angriffen auf den Iran habe dies die Gefahr eines Atomkriegs stark erhöht.

Donald Trump: Ein ganz besonderer Kunstfreund

  Donald Trump: Ein ganz besonderer Kunstfreund An Donald Trumps Umgang mit Kunst hätte man schon früh erkennen können, wie dieser Mann denkt und handelt. Ein Rückblick auf krumme Deals, Lügen, Prunk – und Fälschungen © Doug MIlls-Pool/​Getty Images Donald Trump an seinem Schreibtisch im Oval Office, den er am 20. Januar endgültig räumen muss. Im Hintergrund sieht man auf einem Sideboard die Skulptur Zwei Millionen Dollar Geldbuße, so lautete schließlich das Urteil gegen den amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika.

Präsident Trump beim Verlassen des Weißen Hauses (am Mittwoch): Demontage des Rüstungskontrollregimes? © Alex Brandon/AP Photo/picture alliance Präsident Trump beim Verlassen des Weißen Hauses (am Mittwoch): Demontage des Rüstungskontrollregimes?

Seit Trump mit seinem Ausscheiden aus dem Amt auch die Kontrolle über die US-Atomwaffen aus der Hand gegeben habe, sei die Welt "wahrscheinlich ein bisschen sicherer geworden", fügte Chomsky hinzu. Denn Trump sei unberechenbar gewesen. "Es wäre doch möglich gewesen, dass er in einem Anfall von psychotischer Angst plötzlich sagt: 'Okay, ich mache es!'"

Die ersten Schritte des neuen US-Präsidenten Joe Biden bezeichnete Chomsky als ermutigend. Aber es gebe viele Probleme, die zu bewältigen seien. Bidens eigene Programme reichten bei Weitem nicht aus, um mit den beiden wichtigsten Problemen fertig zu werden, die das Überleben der Menschheit gefährdeten: die wachsende Bedrohung durch einen Atomkrieg und die Umweltkatastrophe.

AR/ml (epd, Weserkurier)

Die Preise in Trumps NYC-Gebäuden sind im letzten Zeichen gesunken, dass sein Name "radioaktiv" ist. .
Ein Portier steht vor dem schillernden Trump Tower in der Fifth Avenue in Manhattan. Gebäude der Marke Trump in Manhattan haben seit seinem Amtsantritt die Hälfte ihres Wertes verloren. Sogar Immobilien, die früher den Namen Trump hatten - aber nicht mehr -, haben 17% ihres Wertes verloren. "Der Name Trump ist momentan wahrscheinlich ziemlich radioaktiv", sagte Makler Mark Cohen gegenüber Insider. Weitere Informationen zu finden Sie auf der Homepage von Business Insider.

usr: 0
Das ist interessant!