Welt & Politik Mexiko sieht trotz Handelsstreits noch gute Chancen für Nafta-Deal

12:20  06 juni  2018
12:20  06 juni  2018 Quelle:   reuters.com

Zölle: EU und Kanada wollen Trump zum Einlenken bewegen

  Zölle: EU und Kanada wollen Trump zum Einlenken bewegen Zölle: EU und Kanada wollen Trump zum Einlenken bewegen Die EU und Kanada wollen US-Präsident Donald Trump im Streit um Strafzölle gemeinsam die Stirn bieten. Eine Woche vor dem G7-Gipfel der Staats- und Regierungschefs wurde dies US-Finanzminister Steven Mnuchin beim Treffen der G7-Finanzminister und Notenbankenchefs unmissverständlich klar gemacht, wie Teilnehmer am Samstag berichteten.«Die Grundlage der weltweiten Zusammenarbeit sind Regeln», sagte der deutsche Finanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) zum Abschluss des Treffens im kanadischen Whistler.

Die wesentlichen Fragen der künftigen Nafta -Struktur seien bereits geklärt. Was noch fehle, sei der politische Wille und die erforderliche Ähnlich verhielt es sich mit der Frage, ob Schweinefleisch in Kitas angeboten werden soll oder aus Rücksicht auf Muslime (und Juden) besser nicht.

"Wir sprechen mit Mexiko über (das Freihandelsabkommen ) Nafta und ich denke, wir werden etwas hinbekommen" Die USA, Mexiko und Kanada verhandeln seit Monaten über eine Nafta -Reform. Trump sieht die USA durch das bisherige Abkommen benachteiligt und hat mit einem Ausstieg gedroht.

  Mexiko sieht trotz Handelsstreits noch gute Chancen für Nafta-Deal © REUTERS/Henry Romero/File Photo

Trotz der Zuspitzung des Handelsstreits mit den USA geht Mexiko von einer erfolgreichen Überarbeitung des nordamerikanischen Freihandelsabkommens noch in diesem Jahr Nafta aus.

Die Chancen dafür stünden bei mehr als 50 Prozent, sagte Wirtschaftsminister Ildefonso Guajardo am Dienstag im mexikanischen Fernsehen. Die wesentlichen Fragen der künftigen Nafta-Struktur seien bereits geklärt. Was noch fehle, sei der politische Wille und die erforderliche Flexibilität zum Abschluss eines solchen Deals.

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Die USA, Mexiko und Kanada verhandeln seit Monaten über ein neues Abkommen. US-Präsident Donald Trump hatte mit einem Nafta-Ausstieg gedroht, weil die USA nach seinen Worten mit dem bisherigen Vertrag unfair behandelt werden. Eine Einigung auf einen neuen Deal war schon mehrfach binnen Wochen angekündigt worden. Zuletzt hatte es geheißen, Ziel sei ein Abschluss bis zur Wahl in Mexiko am 1. Juli.

Zwischen beiden Ländern hatte sich zuletzt zudem ein Streit über zusätzliche Abgaben hochgeschaukelt. Die USA erheben seit Monatsbeginn für Unternehmen der Nafta-Partner Mexiko und Kanada - ebenso wie für Firmen aus Europa - Zölle auf Stahl (25 Prozent) und Aluminium (zehn Prozent). Mexiko hatte als Antwort darauf in dieser Woche mit der Ankündigung neuer Abgaben auf US-Produkte reagiert, unter anderem für Stahlerzeugnisse, Whiskey, Schweinefleisch und Äpfel. Analysten der ING Bank zufolge könnte Trump den Schritt der Mexikaner als Rechtfertigung für einen Nafta-Ausstieg nutzen. Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow hatte am Dienstag erklärt, der Präsident bevorzuge inzwischen getrennte Verhandlungen mit den beiden Handelspartnern.

Neuer hat "keine Probleme, keine Schmerzen" .
Neuer hat "keine Probleme, keine Schmerzen"Manuel Neuer fühlt sich zu 100 Prozent fit für das WM-Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschschaft im Moskauer Luschniki-Stadion am kommenden Sonntag gegen Mexiko. "Ich bin guter Dinge, habe überhaupt keine Probleme und keine Schmerzen und habe auch keine Dysbalance", sagte der Kapitän der DFB-Elf am Donnerstag im Teamquartier in Watutinki im Zuge eines Interviews mit der "ARD".

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