Welt & Politik Arabische Staaten leiten größte Schlacht des Jemen-Kriegs ein

22:50  13 juni  2018
22:50  13 juni  2018 Quelle:   reuters.com

Immer mehr Opfer nach Vulkanausbruch in Guatemala

  Immer mehr Opfer nach Vulkanausbruch in Guatemala Immer mehr Opfer nach Vulkanausbruch in Guatemala In den vier Tagen seit Ausbruch des Feuervulkans sind schon 99 Leichen gefunden worden. Doch damit wird sich der Verderben speiende Berg in Guatemala nicht zufriedengeben: 200 Bewohner der Region werden noch vermisst.Die Zahl der Toten nach dem Ausbruch des Volcán de Fuego (Feuervulkan) am Sonntag in Guatemala ist auf mindestens 99 gestiegen. Diese Zahl nannte das Forensische Institut des mittelamerikanischen Landes. Laut Institutssprecherin Mirna Zeledón konnten allerdings erst 28 Leichen identifiziert werden.

Die von Saudi-Arabien geführte Militärallianz hat mit einem Angriff auf Hudeida die größte Schlacht des Jemen - Kriegs eingeleitet. A boy holds a Yemen flag as he stands behind a big flag during a ceremony marking the anniversary of the September 1962 revolution in Sanaa, Yemen, September

Die von Saudi-Arabien geführte Militärallianz hat mit einem Angriff auf Hudeida die größte Schlacht des Jemen - Kriegs eingeleitet. A boy holds a Yemen flag as he stands behind a big flag during a ceremony marking the anniversary of the September 1962 revolution in Sanaa, Yemen, September

  Arabische Staaten leiten größte Schlacht des Jemen-Kriegs ein © REUTERS/Mohamed al-Sayaghi

Die von Saudi-Arabien geführte Militärallianz hat mit einem Angriff auf Hudeida die größte Schlacht des Jemen-Kriegs eingeleitet.

Kriegsschiffe und Kampfjets bombardierten am Mittwoch die Hafenstadt am Roten Meer, wie die jemenitische Exilregierung mitteilte. Medien der Koalition berichteten von Kämpfen am Flughafen und etwa zehn Kilometer südlich der Stadt. Die Vereinten Nationen (UN) versuchten nach eigenen Angaben, die Offensive zu stoppen. Es ist das erste Mal, dass die Allianz dazu ansetzt, eine stark befestigte Stadt dieser Größe von den Huthi-Rebellen einzunehmen. Hudeida ist der zentrale Zugang für Lebensmittellieferungen in den Jemen, wo bereits 8,4 Millionen Menschen vom Hunger bedroht sind.

Hofreiter fordert neues Handelsbündnis statt G 7

  Hofreiter fordert neues Handelsbündnis statt G 7 Hofreiter fordert neues Handelsbündnis statt G 7Der Vorsitzende der grünen Bundestagsfraktion, Anton Hofreiter, spricht sich für ein neues Handelsbündnis aus. Die G 7 seien als Format für den fairen Welthandel ein "Totalausfall", sagt er der Süddeutschen Zeitung. "Ich stelle mir eine Art FAIR10-Gruppe vor mit all jenen demokratischen Staaten, die sich zum Klima-Abkommen und zu starken Vereinten Nationen Bekennen", so Hofreiter. Neben Deutschland könnten ihm zufolge Australien, Brasilien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, Südafrika und Südkorea dazugehören.

"Wir dachten, dass es nicht schlimmer werden kann, aber unglücklicherweise lagen wir falsch." Die für den Jemen zuständige UN-Hilfskoordinatorin Lise Grande sagte der Nachrichtenagentur Ähnliches im Netz. Arabische Staaten leiten größte Schlacht des Jemen - Kriegs ein - www.reuters.com.

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Der Hilfsorganisation Care zufolge wurde Hudeida allein am Morgen 30 mal binnen einer halben Stunde aus der Luft angegriffen. "Einige Einwohner sitzen in der Falle, anderen können nicht in ihre Häuser zurückkehren", sagte Care-Direktorin Jolien Veldwijk. "Wir dachten, dass es nicht schlimmer werden kann, aber unglücklicherweise lagen wir falsch." Die für den Jemen zuständige UN-Hilfskoordinatorin Lise Grande sagte der Nachrichtenagentur Reuters, trotz der Angriffe würden weiter Schiffe mit Hilfsgütern entladen. Die UN bereite sich zudem auf eine etwaige Belagerung vor, sagte sie per Telefon aus der Hauptstadt Sanaa.

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Die von Saudi-Arabien unterstützte Exil-Regierung erklärte, die Einnahme der Stadt werde die Schifffahrt sichern. "Die Befreiung des Hafens ist der Anfang vom Untergang der Huthi-Miliz", teilte sie mit. Ein jemenitischer Vertreter der Anti-Huthi-Allianz sagte, für den Angriff seien 21.000 Soldaten zusammengezogen worden. Darunter seien auch Truppen aus dem Sudan und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). Die Huthi-Rebellen brachten einem Augenzeugen zufolge ihrerseits Kämpfer und Militärfahrzeuge im Stadtzentrum und um den Hafen in Stellung. Huthi-Chef Mohammed Ali Al-Huthi warnte auf Twitter vor einer Erstürmung der Stadt. Er hat mit Angriffen auf Tanker im Roten Meer gedroht.

Die Huthis hatten Sanaa 2014 eingenommen und kämpfen gegen Jemens Streitkräfte, die unter anderem von Saudi-Arabien und den VAE unterstützt werden. Die Allianz befürchtet, dass der Iran mit der Unterstützung der Huthis seine Macht in der Region ausbaut. Der Konflikt gilt als Stellvertreterkrieg. Teile des Landes werden inzwischen von radikalen Gruppen wie dem Islamischen Staat (IS) kontrolliert.

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