Welt & Politik In ganz Deutschland: Linke Aktivisten benennen Straßennamen nach NSU-Opfern

15:00  10 juli  2018
15:00  10 juli  2018 Quelle:   ksta.de

Tränengas und Wasserwerfer: Polizei verhindert Gay Pride in Istanbul

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Prozess gegen fünf Männer wegen Gruppenvergewaltigungen im Ruhrgebiet begonnen : In ganz Deutschland : Linke Aktivisten benennen Straßennamen nach 14:30 13 juli 2018 Quelle: msn.com. In ganz Deutschland : Linke Aktivisten benennen Straßennamen nach NSU - Opfern .

Linke Aktivisten benennen Straßennamen nach NSU -OpfernMit der Aktion wolle man „das Ausmaß rassistischer Gewalt sichtbar machen und den Opfern Herzogin Kate: Unter diesem Verbot leidet sie! In ganz Deutschland : Linke Aktivisten benennen Straßennamen nach NSU - Opfern .

straßenschild keupstr.: Die undatierte Aufnahme, von der Interventionistischen Linken auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht, zeigt ein mit «T.Boulgarides-Str.» überklebtes Straßenschild an der Kreuzung Keupstraße/Regentenstraße. Einen Tag vor dem Urteil im NSU-Prozess haben linke Aktivisten am Dienstag in mehr als 20 Städten rund 200 Straßen mit den Namen der Opfer des Terrornetzwerks versehen. © dpa Die undatierte Aufnahme, von der Interventionistischen Linken auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht, zeigt ein mit «T.Boulgarides-Str.» überklebtes Straßenschild an der Kreuzung Keupstraße/Regentenstraße. Einen Tag vor dem Urteil im NSU-Prozess haben linke Aktivisten am Dienstag in mehr als 20 Städten rund 200 Straßen mit den Namen der Opfer des Terrornetzwerks versehen.

Einen Tag vor dem Urteil im NSU-Prozess haben linke Aktivisten am Dienstag in mehr als 20 Städten rund 200 Straßen mit den Namen der Opfer des Terrornetzwerks versehen. Für die „Umbenennungen“ seien vor allem Straßen ausgesucht worden, die NS-belastete Namen trügen und die längst hätten umbenannt werden müssen, teilte die Interventionistische Linke (IL) am Dienstag mit. In Hessen gab es den Angaben zufolge Aktionen unter anderem in Frankfurt, Darmstadt und Marburg.

Aktivistin klettert auf Freiheitsstatue

  Aktivistin klettert auf Freiheitsstatue Aktivistin klettert auf FreiheitsstatueProtestaktionen gegen die US-Migrationspolitik an der New Yorker Freiheitsstatue haben Festnahmen nach sich gezogen und die Räumung der populären Touristenattraktion nötig gemacht. Mindestens sechs Aktivisten wurden am Unabhängigkeitstag festgenommen, nachdem sie am Fuße des Wahrzeichens der Metropole ein Transparent mit dem Slogan „Abolish ICE“ entrollt hätten, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Damit forderten sie die Abschaffung der US-Zoll- und Einwanderungsbehörde ICE, die zuletzt wegen harten Vorgehens gegen illegal eingereiste Migranten in der Kritik stand.

Jemand hat 200 Straßen in ganz Deutschland nach den Opfern des NSU umbenannt. Bei den Menschen, nach welchen die Straßen umbenannt wurden, handelt es sich um ihre mutmaßlichen Opfer . Zehn Morde sollen die Rechtsterroristen zwischen 2000 und 2007 verübt haben.

Linke Aktivisten benennen Straßennamen nach NSU -OpfernMit der Aktion wolle man „das Ausmaß rassistischer Gewalt sichtbar machen und den Opfern des NSU und ihren Angehörigen Das ist interessant! In ganz Deutschland : Linke Aktivisten benennen Straßennamen nach NSU - Opfern .

Mit der Aktion wolle man „das Ausmaß rassistischer Gewalt sichtbar machen und den Opfern des NSU und ihren Angehörigen Respekt erweisen“, hieß es. Zudem äußerte die IL Kritik an den Behörden und an der Bundesanwaltschaft. Diese habe die Aufklärung des Terrornetzwerks verhindert und staatliche Beteiligung vertuscht.

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Mittwoch fällt das Urteil

An diesem Mittwoch will das Münchner Oberlandesgericht das Urteil gegen Beate Zschäpe und vier Mitangeklagte im NSU-Prozess verkünden. Zschäpe war nach Überzeugung der Bundesanwaltschaft eines von drei Mitgliedern des „Nationalsozialistischen Untergrunds“. Sie sei als Mittäterin für alle Verbrechen verantwortlich, die ihre beiden Komplizen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt verübt haben. Dazu gehören zehn Morde. Neun der Opfer waren Gewerbetreibende türkischer und griechischer Herkunft. Die Motive sollen Fremdenhass und Hass auf den Staat gewesen sein.

Mit bislang 437 Verhandlungstagen und einer Dauer von mehr als fünf Jahren war der NSU-Prozess ein Mammutprozess. Trotzdem blieben viele Fragen offen, etwa, ob zum „Nationalsozialistischen Untergrund“ noch weitere Menschen gehörten. Zudem gab es massive Vorwürfe gegen die Behörden etwa zu fehlenden Aussagegenehmigungen für Geheimdienstler und geschredderten Akten.

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