Welt & Politik Nato lädt Mazedonien zu Beitrittsgesprächen ein

23:55  11 juli  2018
23:55  11 juli  2018 Quelle:   msn.com

5 Gründe, warum der Nato-Gipfel Fortschritte brachte — trotz oder gerade wegen Trump

  5 Gründe, warum der Nato-Gipfel Fortschritte brachte — trotz oder gerade wegen Trump 5 Gründe, warum der Nato-Gipfel Fortschritte brachte — trotz oder gerade wegen TrumpDonald Trump hat mal wieder geliefert. Zum Leidwesen seiner europäischen Alliierten. Ohne Drama geht mit ihm als US-Präsidenten kein internationales Treffen mehr über die Bühne. Am Rande des jährlichen Nato-Gipfeltreffens stänkerte er gegen Deutschland und stellte kurzerhand neue Maximalforderungen an seine Verbündeten.

Beim heutigen Gipfel in Brüssel hat die Nato Mazedonien offiziell zu Beitrittsgesprächen eingeladen. Zugleich wurde betont, dass die Lösung des Namensstreits eine wichtige Bedingung für den Beitritt sei.

Darin lädt das Bündnis zum einen Mazedonien zu Beitrittsgesprächen ein . "Wir sind keine Gefangenen, weder von Russland noch von den USA", sagte er am Rande des NATO -Gipfels.

Gruppenfoto beim Nato-Gipfel: Die Nato hat den Balkan-Staat Mazedonien zur Aufnahme von Beitrittsgesprächen eingeladen. © Bereitgestellt von AFP Die Nato hat den Balkan-Staat Mazedonien zur Aufnahme von Beitrittsgesprächen eingeladen. "Die Tür der Nato ist und bleibt offen: Wir sind übereingekommen, die Regierung in Skopje einzuladen, Beitrittsgespräche zu beginnen", sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Mittwoch beim Nato-Gipfel in Brüssel.

Die Nato hat den Balkan-Staat Mazedonien zur Aufnahme von Beitrittsgesprächen eingeladen. "Die Tür der Nato ist und bleibt offen: Wir sind übereingekommen, die Regierung in Skopje einzuladen, Beitrittsgespräche zu beginnen", sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Mittwoch beim Nato-Gipfel in Brüssel. "Wenn alle nationalen Verfahren abgeschlossen sind, um die Namens-Vereinbarung zu besiegeln, wird das Land der Nato als 30. Mitglied beitreten".

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Nach Beilegung des Streits mit Griechenland um den Namen Mazedoniens ist das südosteuropäische Land zu Beitrittsgesprächen beim Verteidigungsbündnis NATO eingeladen worden. Das Land soll künftig „ Republik Nord- Mazedonien “ heißen.

Mitgliedstaat könnte Mazedonien bald Teil der Nato werden. Das Bündnis hat die Regierung in Skopje zu Beitrittsgesprächen eingeladen. Zudem einigten sich die Nato -Staaten auf eine gemeinsame – aber vage – Erklärung.

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Griechenland hatte wegen des Namensstreits den Beitritt Mazedoniens zur Nato, aber auch zur EU, blockiert. Athen befürchtete, dass der Nachbar mit der Landesbezeichnung Mazedonien Ansprüche auf die gleichnamige nordgriechische Provinz erheben könnte. 1993 wurde Mazedonien deshalb auch nur unter dem vorläufigen Namen Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien (englisch abgekürzt FYROM) Mitglied der UNO. Im Juni beendeten Athen und Skopje schließlich nach 27 Jahren ihren Streit und einigten sich darauf, dass das Land künftig "Republik Nord-Mazedonien" heißen soll.

Allerdings sind noch einige formelle Hürden zu nehmen: Das Parlament in Skopje hat zwar schon zugestimmt. Es fehlt aber noch ein Referendum zur Änderung der mazedonischen Verfassung. Dieses soll voraussichtlich im September oder Oktober stattfinden. Erst danach würde auch das griechische Parlament endgültig grünes Licht geben. Mazedonien könnte dann in ein bis zwei Jahren 30. Nato-Mitglied werden.

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