Welt & Politik Prima Klima beim Videogipfel von Merkel, Macron und Xi

19:20  16 april  2021
19:20  16 april  2021 Quelle:   dw.com

Angela Merkel erinnert uns daran, warum sie Chinas Freundschaftsmedaille

 Angela Merkel erinnert uns daran, warum sie Chinas Freundschaftsmedaille am Mittwoch verdient, Kanzlerin Angela Merkel erinnerte Xi Jinping, warum sie Chinas größter westlicher Partner von Chinas ist. Sie zwang auch Präsident Bidingen, zu betrachten, ob Deutschland immer noch ein enger US-Verbündeter ist. ©, die von Washington Examiner in einem Anruf mit dem chinesischen Präsidenten bereitgestellt wird, traf Merkel alle richtigen Noten - für Pekings Zwecke.

Erfreuliches konnten die Kanzlerin und der Staatschef von ihrem Digitaltreff mit Pekings starkem Mann zum Klimaschutz berichten. Der Blick auf Chinas Kohlekraftwerke schützt indes vor allzu großer Euphorie.

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In die diplomatischen Bemühungen zum Klimaschutz kommt neuer Schwung. Nach einer Videokonferenz mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping äußerten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Emmanuel Macron positiv über die Klimaziele der Volksrepublik. Die Beratungen erfolgten eine Woche vor dem virtuellen Klimagipfel, zu dem der neue US-Präsident Joe Biden eingeladen hat. Auch der amerikanische Klimabeauftragte John Kerry führte in Shanghai Gespräche mit seinem Amtskollegen Xie Zhenhua. Der US-Präsident hofft auf neue Zusagen zum Klimaschutz auf dem zweitägigen Gipfel, zu dem rund 40 Staats- und Regierungschefs eingeladen sind.

Laschet oder Söder - wer führt CDU und CSU in den Wahlkampf?

  Laschet oder Söder - wer führt CDU und CSU in den Wahlkampf? Wer wird Kanzlerkandidat der Konservativen bei der Bundestagswahl - Armin Laschet oder Markus Söder? Die Entscheidung fällt bald - mitten in einer Krise der CDU von Kanzlerin Angela Merkel. © Provided by Deutsche Welle Wer folgt ihr nach? NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (v.l.n.r.), Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU) und der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) Wer für die beiden konservativen Schwesterparteien in Deutschland, die Union aus CDU und CSU, als Kanzlerkandidat aufgestellt wird, hat eigentlich immer gute Aussichten auf eine steile politische Karriere.

Xi: Bis 2060 ist Volksrepublik CO2-neutral

Die USA und China sind die größten Kohlendioxidproduzenten, so dass es besonders auf ihre Bemühungen ankommt. So begrüßten Merkel und Macron, dass Xi Jinping in der Videokonferenz das Ziel Chinas bekräftigt habe, noch vor 2060 CO2-neutral zu werden, wie die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer in Berlin mitteilte. Beide unterstützen auch den Ansatz Pekings, Einsparziele bei den Treibhausgasemissionen kurzfristig anzupassen. Darüber hinaus warben Merkel und Macron für zusätzliche gemeinsame Anstrengungen zum Schutz der Biodiversität bei der für Oktober geplanten 15. Vertragsstaatenkonferenz zur Biodiversitätskonvention in der chinesischen Stadt Kunming.

Es ist an der Zeit, einen nationalen Klima-Notfall

 Es ist an der Zeit, einen nationalen Klima-Notfall in diesem Monat zu erklären, der Präsident BidEN 40 World Leaders, um die Dringlichkeit der Klimazingeraktion zu erörtern und die globale Zusammenarbeit auf wichtige Klimaziele zu stärken. Vor dem Präsidenten nimmt der Präsident jedoch die globale Bühne an den Führergipfel auf dem Klima, was er zu Hause tun sollte: Erklären Sie hier in den Vereinigten Staaten einen nationalen Klimafall.

China müsste einer Studie zufolge noch in diesem Jahrzehnt einen großen Teil seiner Kohlekraftwerke abschalten und durch Wind- und Solar-Energie ersetzen, um seine Versprechen beim Klimaschutz einhalten zu können. Die Kohlendioxid-Intensität seiner Energieerzeugung müsste dafür bis 2030 halbiert werden, ermittelte die in London ansässige Forschungsgruppe Transitionzero. Der Umstieg auf saubere Alternativen werde aber langfristig Kosten in Höhe von umgerechnet 1,6 Billionen US-Dollar einsparen, schrieben die Autoren.

China baut noch zu 60 Prozent auf Kohle

Das bevölkerungsreichste Land der Welt ist zugleich auch der größte Kohleverbraucher. China stützt seine Energieversorgung zu rund 60 Prozent auf Kohle. Xi hatte bereits im vergangenen Jahr zugesagt, dass China vor 2060 kohlendioxidneutral sein will. Das bedeutet, dass kein Kohlendioxid ausgestoßen wird oder die CO2-Emissionen vollständig kompensiert werden. Der Ausstoß soll vor 2030 seinen Höhepunkt erreichen.

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Ein Kohlekraftwerk in der ostchinesischen Stadt Hangzhou © Zhou Changguo/dpa/picture alliance Ein Kohlekraftwerk in der ostchinesischen Stadt Hangzhou

Gemessen an der Wirtschaftsleistung sollen die Emissionen nach den Plänen um mehr als 65 Prozent gegenüber 2005 gemindert werden. Der Anteil nichtfossiler Energien soll in China auf etwa 25 Prozent steigen.

Forscher trotz allem zuversichtlich

Kritiker beklagen aber, dass China seine Kohlekraftwerke derzeit sogar noch ausbaut. In der Volksrepublik wird die Hälfte der Kohle weltweit gefördert - mit gegenwärtig stark steigender Tendenz. "Die kurzfristigen Investitionen und politischen Signale hinsichtlich der Kohleenergie passen nicht mit Chinas Neutralitätszusage zusammen", heißt es in der Studie von Transitionzero. Die Forscher zeigten sich aber zuversichtlich, dass China die Vorgabe sogar vor 2060 erreichen könnte. "Das Ziel wird sich wahrscheinlich als wesentlich für Chinas wirtschaftliche Wachstumsaussichten erweisen."

Mit dem Pariser Abkommen von 2015 hatten sich die knapp 200 Vertragsstaaten darauf geeinigt, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen, wenn möglich sogar auf 1,5 Grad. Schon jetzt hat sich die Erde aber schon im Vergleich zur vorindustriellen Zeit um gut ein Grad erwärmt. Man sei auf dem Weg zu einer katastrophalen Erwärmung um drei bis fünf Grad in diesem Jahrhundert, hatte UN-Generalsekretär António Guterres jüngst gewarnt.

sti/kle (afp, dpa, rtr)

Merkel im Wirecard-Ausschuss: „Mein Kontakt zu Guttenberg ist erstorben“ .
Ein Gespräch mit dem Ex-Politiker spielt eine zentrale Rolle bei der Anhörung.Das Gespräch mit Guttenberg kurz vor einer Reise der Bundeskanzlerin nach China spielt eine zentrale Rolle im Wirecard-Untersuchungsausschuss. Schließlich beriet Guttenberg mit seiner Investment- und Consultingfirma Spitzberg Partners den inzwischen insolventen Dax-Konzern bei dessen Expansionsplänen nach China. Tatsächlich setzte sich Merkel wenige Tage später bei der chinesischen Führung für das Unternehmen ein, obwohl es zu diesem Zeitpunkt schon Medienberichte über ernste Unregelmäßigkeiten bei dem Fintech-Unternehmen gegeben hatte.

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