Welt & PolitikPersonalnot in der Pflege - Bundestag beschließt Milliardenpaket

15:35  09 november  2018
15:35  09 november  2018 Quelle:   rp-online.de

Gabriel fordert Mindestrente für Geringverdiener

Gabriel fordert Mindestrente für Geringverdiener Gabriel fordert Mindestrente für Geringverdiener . "Wir brauchen ein einfaches Modell, das die Leute sofort verstehen", sagte Gabriel dem "Spiegel". Der frühere SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel fordert die rasche Einführung einer Mi . "Wir brauchen ein einfaches Modell, das die Leute sofort verstehen", sagte Gabriel dem Magazin "Spiegel". Wer 40 Jahre und mehr Vollzeit gearbeitet habe, solle im Alter mindestens 1000 Euro Rente haben. Vor allem in Ostdeutschland bekämen viele aber oft deutlich weniger. "Da laufen uns die Leute in Scharen davon", fügte er hinzu.

Mehr Geld, mehr Stellen Kabinett beschließt Milliardenpaket für Pflege . In der Altenpflege sollen Tausende neue Stellen entstehen: Die Bundesregierung hat ein milliardenschweres Programm beschlossen . Der Beitrag zur Pflegeversicherung könnte steigen.

Der Bundestag verabschiedet bei ihrer Sitzung am Freitag ein Milliardenpaket gegen die " Personalnot in der Pflege ". Zudem stehen heute Beratungen über Änderung des Tierschutzgesetzes (Ferkelkastration), Brexit und die Lage im Jemen auf der Tagesordnung.

Personalnot in der Pflege - Bundestag beschließt Milliardenpaket © Christian Charisius Eine Krankenschwester begleitet einen älteren Mann auf sein Zimmer (Symbolbild).

Berlin. Das neue Pflegeprogramm der Bundesregierung tritt am 1. Januar in Kraft. Gesundheitsminister Spahn spricht vom größten Schritt seit 20 Jahren.

Ein Milliardenpaket für mehr neue Stellen und bessere Arbeitsbedingungen soll die Personalnot in der Pflege lindern. Der Bundestag beschloss am Freitag ein Vorhaben von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), das unter anderem 13.000 zusätzliche Stellen in der Altenpflege vorsieht. „Das Gesetz ist ein ganz wichtiges Zeichen für die Pflege in Deutschland und der größte Schritt in der Pflege seit 20 Jahren“, sagte Spahn am Freitag in Berlin. Gleichzeitig sei es nur ein Anfang. Er kündigte an, dass weitere Gesetze und Verbesserungen in der Pflege in der Zukunft folgen sollen.

Spahn will gefährliche Heilpraktiker-Methoden verbieten

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Im Kampf gegen akute Personalnot in der Pflege setzt die Bundesregierung auf einen großen Schulterschluss, um dringend gesuchte Fachkräfte zu gewinnen. Ziel sei, den Arbeitsalltag dafür konkret zu verbessern, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zum Auftakt einer

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Zum 1. Januar 2019 tritt das Programm in Kraft. Jede zusätzliche Pflegestelle in Krankenhäusern soll dann komplett von den Krankenkassen bezahlt werden. Kommen sollen auch Erleichterungen im Arbeitsalltag von Pflegekräften. In der Alten- und Krankenpflege in Deutschland sind bundesweit rund 35.000 Stellen für Fachkräfte und Helfer unbesetzt.

Die Opposition kritisierte insbesondere, dass es noch kein Verfahren zur einheitlichen Bemessung des Personalbedarfs in Krankenhäusern gebe und die ambulante Pflege zu kurz käme. Außerdem sei die Besetzung der neuen Stellen noch ungeklärt. „Personal, das gestärkt werden soll, muss erst einmal vorhanden sein“, sagte die pflegepolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Nicole Westig. Sie forderte Spahn auf, ein Konzept vorzulegen, um mehr Pflegekräfte zu gewinnen.

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