Welt & Politik Herero-Führer Rukoro stirbt an COVID-19

14:25  18 juni  2021
14:25  18 juni  2021 Quelle:   dw.com

'Verrat': Namibische Opposition MPS Slam Germany Völkermord-Deal

 'Verrat': Namibische Opposition MPS Slam Germany Völkermord-Deal Opposition Politiker in Namibia haben den Deal der Regierung mit Deutschland geschlagen, da die Gesetzgeber in Windhoek begonnen haben begannen, den © Ovauherero zu debieren.

Einer der erbittertsten Kritiker des unterschriftsreifen Aussöhnungsabkommens zwischen Namibia und Deutschland ist tot. Der einflussreiche Herero-Häuptling Vekuii Rukoro hatte damit gedroht, Deutschland bloßzustellen.

Provided by Deutsche Welle © Gregor Fischer/dpa/picture alliance Provided by Deutsche Welle

Der 66 Jahre alte Chief Rukoro, Oberhaupt des Ovaherero Traditionellen Rates, ist in einem Krankenhaus der namibischen Hauptstadt Windhuk gestorben. Er verstarb nach einer COVID-19-Diagnose, wie der Generalsekretär der Ovaherero, Mutjinde Katjiua, mitteilte.

Vekuii Rukoro war Anführer der Hererofraktion, die sich gegen das geplante Abkommen zur Aufarbeitung der deutschen Kolonialzeit stellt. Der Anwalt und oberste Herero hatte unter anderem Proteste gegen den geplanten Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Namibia angekündigt, falls der im Parlament für den Völkermord an den Herero und Nama um Vergebung bitten sollte. "Ich werde Deutschland bloßstellen", kündigte der in Namibia umstrittene, aber einflussreiche Rukoro an. Er forderte Reparationen statt freiwilliger finanzieller Leistungen Deutschlands.

Emmanuel Macron fordert die EU an, U.S. " COVID-Impfungsspenden

 Emmanuel Macron fordert die EU an, U.S. französischer Präsident Emmanuel Macron forderte die -Europäische Union , die Bemühungen der Vereinigten Staaten bei der Spenden von COVID-19-Impfstoffen an die Entwicklungsländer - afrikanische Nationen zu entsprechen - insbesondere auf einer Nachrichtenkonferenz am Donnerstag, der assoziierten Presse berichtet. © Thierry Monasse / Getty Images Brüssel, Belgien - 25. Mai: Der französische Präsident Emmanuel Macron spricht am Ende eines außergewöhnlichen EU-Gipfels am 25.

Denkmal zur Erinnerung an den Völkermord an Herero und Nama in der namibischen Hauptstadt Windhuk © Jürgen Bätz/dpa/picture alliance Denkmal zur Erinnerung an den Völkermord an Herero und Nama in der namibischen Hauptstadt Windhuk

Das Parlament in Windhuk muss dem Aussöhnungsabkommen noch zustimmen. Erst im Anschluss können die Außenminister beider Länder die Erklärung unterzeichnen. Derzeit ist die Debatte der Abgeordneten wegen der Corona-Pandemie ausgesetzt.

Nach jahrelangen Verhandlungen hatten sich Namibia und die Bundesregierung Ende Mai auf ein Aussöhnungsabkommen geeinigt. Darin erkennt Deutschland die Gräueltaten vor über 100 Jahren im damaligen Deutsch-Südwestafrika offiziell als Völkermord an. Zudem will Deutschland als "Geste der Anerkennung des unermesslichen Leids, das den Opfern zugefügt wurde", in den kommenden 30 Jahren rund 1,1 Milliarden Euro in Wiederaufbau- und Entwicklungsprojekte in Namibia investieren.

Perus ausgeschlossener Präsident sucht 'ruhig' als Abstimmungsergebnis Ziehzwege

 Perus ausgeschlossener Präsident sucht 'ruhig' als Abstimmungsergebnis Ziehzwege Perus Caretaker Leader Francisco Sagasti zog Freitag, um in schwierigen Zeiten "Ruhe aufrechtzuerhalten, auf beiden Seiten einer polarisierten Präsidentschaftskampagne, die noch fünf Tage nach Wahlen ein Ergebnis ergibt .

Die Verhandlungen wurden von Beauftragten der beiden Regierungen geführt. Die von den Gewalttaten der Kolonialherren betroffenen Herero und Nama waren eng eingebunden. Von einigen Vertretern der Volksgruppen gab es jedoch harsche Kritik an der Übereinkunft.

Ruprecht Polenz (Archivbild) erteilt Nachverhandlungen eine klare Absage © Imago/O. Haist Ruprecht Polenz (Archivbild) erteilt Nachverhandlungen eine klare Absage

Der Verhandlungsführer auf deutscher Seite, der CDU-Politiker Ruprecht Polenz, sagte der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA), Deutschland werde sich nicht in die Diskussionen in Namibia einmischen, sondern die Entscheidung der zuständigen Stellen abwarten. Zugleich fügte er hinzu: "Die Bundesregierung sieht die Verhandlungen als abgeschlossen an." Nachverhandlungen seien ausgeschlossen.

qu/rb (dpa, kna, dw-Afrika)

Iran Stimmen für den nächsten Präsidenten - und seine zukünftige Richtung .
IRANs Präsidentschaftswahlen am Freitag wird bestimmen, wer die zivile Regierung des Landes führen wird. Hier ist was auf dem Spiel: © von Al Jazeera zur Verfügung gestellt von Al Jazeera Eine iranische Frau wirft ihre Abstimmung während der Präsidentschaftswahlen am Freitag [Hadi Mizban / AP] Wer läuft? Bei den vier Kandidaten scheint der Hardline-Justiz-Chef Ebrahim Raisi der Fronttrunner zu sein, der auf staatlich verknüpftem Umfeld basiert.

usr: 0
Das ist interessant!