Welt & PolitikTrump: Tod von Kindern an Grenze "Fehler der Demokraten"

23:50  29 dezember  2018
23:50  29 dezember  2018 Quelle:   kurier.at

Trump bleibt stur

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US-Präsident Trump hat angekündigt, die umstrittene Trennung von Migranten und ihren Kindern an der Grenze zu Mexiko beenden zu Foto: AFP „Es ist der Fehler der Demokraten “, schrieb er. „Sie weigern sich, uns die Stimmen zu geben, um eine gute Migrationsgesetzgebung zu verabschieden.“

Der Umgang mit Kindern von illegalen Migranten an der mexikanischen Grenze bestimmt weiterhin die politische Debatte in den USA. Allerdings ist die Darstellung Trumps , die Kinder an der Südgrenze zu Mexiko würden ihren Eltern auf der Grundlage eines Gesetzes der Demokraten

Der US-Präsident gibt der Opposition die Schuld für den Tod zweier Kinder aus Guatemala.

Trump: Tod von Kindern an Grenze "Fehler der Demokraten" © APA/AFP/NICHOLAS KAMM

US-Präsident Donald Trump hat den oppositionellen Demokraten die Schuld am Tod zweier Kinder aus Guatemala gegeben, die im Gewahrsam der US-Grenzbehörden zu Tode kamen.

"Jeder Tod von Kindern oder anderen an der Grenze ist strikt der Fehler der Demokraten und ihrer armseligen Migrationspolitik, die den Leuten erlaubt, den langen Marsch anzugehen, in dem Glauben, unser Land illegal betreten zu können. Das können sie nicht", schrieb Trump am Samstag auf Twitter. "Hätten wir eine Mauer, würden sie es nicht einmal versuchen", fuhr er fort.

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Schwangerschaft & Kind . Drei Fehler der Demokraten . Kein Wunder, dass sich Arm und Reich gegen die Linken verbünden. Ungeahnte Aktualität. Der dritte und größte Fehler war schließlich, dass die Demokraten keine eigene Ideologie formulierten, um auf die Kritik ihrer Gegner zu antworten.

Die beiden fraglichen Todesfälle von Kindern seien nicht die Schuld der Grenzbehörden. Der Vater eines der Kinder habe dies ausdrücklich bestätigt und gesagt, er habe dem Mädchen tagelang kein Wasser gegeben.

Gegensatz zur tatsächlichen Einlassung

Diese Darstellung des US-Präsidenten steht in krassem Gegensatz zur tatsächlichen Einlassung des Vaters einer Siebenjährigen aus Guatemala, die am 8. Dezember nach einem Fußmarsch und einer anschließenden Busfahrt zu einer Aufnahmestelle gestorben war. Das Mädchen habe keinen Mangel an Nahrung oder Wasser gehabt, heißt es in einer Stellungnahme der Anwälte des Mannes.

Der Vater, der nur eine Stammessprache der Maya sowie Spanisch als Zweitsprache beherrscht, habe englischsprachige Einlassungen unterschreiben müssen. Die Behörden haben die offizielle Todesursache des Kindes noch nicht bekanntgegeben. Mehrere Kongressabgeordnete verlangen eine unabhängige Untersuchung der Vorkommnisse.

Inzwischen ist ein zweites Kind aus Guatemala - ein Achtjähriger - im US-Gewahrsam gestorben. Erste gerichtsmedizinische Untersuchungen der Leiche ergaben, dass der Bub an einer Grippe erkrankt war, und legen den Verdacht nahe, dass er falsch diagnostiziert und behandelt wurde. Auch hier wurde die Todesursache noch nicht offiziell bekanntgegeben. Die Fälle hatten eine Diskussion über den Umgang mit Migranten und besonders Kindern in der US-Grenzhaft ausgelöst.

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