Welt & Politik: Trump twittert gegen Times-Bericht zu FBI-Ermittlungen - PressFrom - Deutschland

Welt & PolitikTrump twittert gegen Times-Bericht zu FBI-Ermittlungen

18:05  12 januar  2019
18:05  12 januar  2019 Quelle:   sueddeutsche.de

Beziehungen zu Russland: FBI soll gegen Trump ermittelt haben

Beziehungen zu Russland: FBI soll gegen Trump ermittelt haben Beziehungen zu Russland: FBI soll gegen Trump ermittelt haben

Das FBI hat demnach 2017 Ermittlungen zu der Frage eingeleitet, ob Trump für Russland agiert. Die Untersuchung sei nach der Entlassung von FBI -Chef James Comey durch den Präsidenten im Mai 2017 gestartet worden, schrieb die „New York Times “ am Freitag unter Berufung auf anonyme Quellen.

Bericht der "New York Times " Ermittelte das FBI gegen Präsident Trump ? Die Ermittlungen hätten zugleich auf Spionageabwehr und auf mögliche strafrechtliche Sachverhalte abgezielt. Bei der Spionageabwehr sei es darum gegangen zu klären, ob Trump bewusst oder unbewusst für Moskau

Trump twittert gegen Times-Bericht zu FBI-Ermittlungen © AP Donald Trump wendet sich an das amerikanische Volk, ausnahmsweise per Rede im TV und nicht auf Twitter.

Nach der Entlassung von FBI-Chef Comey leitete die Behörde Ermittlungen ein, ob US-Präsident Trump aktiv russische Interessen vertrete. Dieser setzt sich zur Wehr - wie üblich über Twitter.

US-Präsident Donald Trump hat mit einer Twitter-Tirade auf einen Bericht der New York Times reagiert, dass die Bundespolizei FBI nach der Entlassung ihres früheren Chefs James Comey eine Untersuchung darüber eingeleitet habe, ob Trump aktiv mit Russland zusammenarbeite, um den USA zu schaden.

Die Times zitiert in ihrem Bericht ehemalige Mitarbeiter der Behörde. Demnach habe die Gegenspionage-Einheit des FBI schon kurz nach der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten darüber nachgedacht, Ermittlungen wegen möglicher "anti-amerikanischer Aktivitäten" Trumps aufzunehmen. Anlässe dafür habe es genug gegeben: So hatte Trump etwa von FBI-Chef Comey Loyalität gefordert und ihn gebeten, Ermittlungen gegen Trumps Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn einzustellen. Letztlich - so der Bericht der Times - habe die Behörde aber auf eine Untersuchung verzichtet, auch aus Sorge vor den politischen Konsequenzen.

Russland-Affäre: Mueller dementiert aufsehenerregenden Bericht zu Trump

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Gegen Trump wird der frühere FBI -Direktor Robert Mueller (gesprochen: Mjuelleario ) ermitteln. Der Sonderermittler hat keine Vorgesetzten, denen er Bericht erstatten muss und darf alle Ressourcen nutzen, die er für seine Ermittlungen für notwendig hält. Twittert Trump wenigstens etwas dazu?

Bisher hatten sich die Ermittlungen nur auf Trumps Umfeld konzentriert, jetzt rückt der US-Präsident selbst in den Fokus. Entsprechend erschrocken fiel die Reaktion seines Anwalts Marc Kasowitz aus: Die Veröffentlichungen seien “ungeheuerlich, unentschuldbar und illegal.”

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Als Trump dann James Comey feuerte und das bei mehreren Gelegenheiten unverhohlen mit dessen Russland-Ermittlungen begründete sei die Ermittlung dennoch eingeleitet worden. Die Ermittler sollten die Frage klären, ob Trump wissentlich mit Russland zusammenarbeite, oder ohne es zu merken von russischen Interessen geleitet werde. Die Ermittlungen wurden allerdings bereits mehrere Tage nach ihrem Beginn mit der Russland-Untersuchung des Sonderermittlers Robert Mueller verschmolzen. Ob diese nach wie vor Teil der Ermittlungen Muellers sind, ließ der Bericht der New York Times offen.

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Trump hat laut "New York Times " Ex- FBI -Chef Comey gebeten, die Russland- Ermittlungen einzustellen. Comey soll dies in einem Memo nach einem Treffen mit Berichten zufolge soll Trump bei einem Abendessen vergeblich versucht haben, Comey eine Art Loyalitätsgelübde abzunehmen.

Dass die Ermittlungen gegen Präsident Donald Trump noch zu stoppen sind, glaubt er nicht. Die Vorwürfe stehen ja schon lange im Raum, und es gibt ja Vermutungen, dass Trump nicht nur Ex- FBI -Chef James Comey, sondern auch andere Geheimdienstchefs unter Druck gesetzt haben soll.

Entlassung Comeys führte zu Gegenspionage-Untersuchung

Der US-Präsident reagierte am Samstag mit einer Reihe wütender Twitter-Nachrichten auf die Berichterstattung. Darin nannte er die ehemalige FBI-Führung korrupt und bestritt, Comey wegen der Russland-Ermittlung gefeuert zu haben. Comey sei ein betrügerischer Cop gewesen und habe das FBI nicht im Griff gehabt. Trump twitterte, in Wahrheit sei er härter im Umgang mit Russland als die drei Präsidenten vor ihm.

Der frühere New Yorker Bürgermeister und jetzige Anwalt Trumps, Rudolph Giuliani, antwortete in einem Interview mit der Times, er sehe keinen Grund zur Aufregung. Die Tatsache, dass der Beginn der Untersuchung eineinhalb Jahre zurückliege, zeige doch, dass die Ermittler nichts gefunden haben dürften.

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US-Präsident Donald Trump hat laut "New York Times " den inzwischen entlassenen FBI -Chef James Comey gebeten, die Ermittlungen wegen der Russland-Kontakte des ehemaligen Nationalen Sicherheitsberaters Michael Flynn einzustellen. Die Zeitung berief sich auf ein Gesprächsprotokoll

Das berichten die "Washington Post" und das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mehrere mit Unklar blieb zunächst, ob Trumps Äußerung gegenüber Comey, er möge die Ermittlungen gegen Flynn FBI - Ermittlungen : Trump soll Top-Geheimdienstler um positive Aussagen gebeten haben

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