Welt & Politik Umstrittenes Gesetz: Viktor Orbán lässt Referendum über LGBTQ-Gesetz abhalten

14:02  21 juli  2021
14:02  21 juli  2021 Quelle:   ksta.de

NYCs erstes Major LGBTQ + Museum kommt - und die Ereignisse haben bereits begonnen

 NYCs erstes Major LGBTQ + Museum kommt - und die Ereignisse haben bereits begonnen © zur Verfügung gestellt von Travel + Freizeit Mit freundlicher Genehmigung von Alden Studios für Robert A.M. Stern Architects New York City - Heimat der ikonischen Stonewall Rebellion, die eine globale Bewegung in Richtung Gay-Befreiung und Gleichheit auslöste, eröffnet ein neues nationales Museum, das den LGBTQ-Geschichten gewidmet ist, und dokumentieren Schlüsselmomente in der Bewegung in Richtung Gleichheit und inspirierend Stolz.

Ungarns rechtskonservativer Regierungschef Viktor Orbán hat ein Referendum über das umstrittene LGBTQ-Gesetz in seinem Land angekündigt - und fordert damit Brüssel heraus. In einem auf seiner Facebook-Seite veröffentlichten Video rief Orban die Bevölkerung am Mittwoch auf, das von der EU scharf kritisierte Gesetz zu unterstützen.

Viktor Orban © dpa Viktor Orban

Die englische Abkürzung LGBTQ steht für lesbisch, schwul, bisexuell, transgender und queer; Angehörige dieser sexuellen Minderheiten werden aus Sicht von Kritikern in Ungarn diskriminiert. „Brüssel hat Ungarn wegen des Gesetzes in den vergangenen Wochen klar attackiert“, sagte Orbán.

Minnesota Gov. Tim Walz, um LGBTQ-Umrechnungstherapie von Executive Order zu verbieten

 Minnesota Gov. Tim Walz, um LGBTQ-Umrechnungstherapie von Executive Order zu verbieten © Alex Wong / Getty Minnesota Gov. Tim Walzs Büro kündigte an, dass er einen exekutiven Bestellstand unterzeichnen wird Donnerstag, der die LGBTQ-Jugend der Staates schützt, indem er die umstrittene Praxis der "Umbautherapie" verbietet. Hier erscheint Walz am Capitol Hill in Washington d.c. am 10. Juli 2014. Walz beabsichtigt, das Gesetzgebungskörper des Staates zu umgehen, um das Verbot seit dem Senat des republikanischen staatlichen Senats mehrmals darauf zurückzutreten.

Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet

Das umstrittene LGBTQ-Gesetz zum Verbot von „Werbung“ für Homo- und Transsexualität war Anfang Juli in Kraft getreten. Bücher zu diesem Thema müssen in Ungarn nun mit dem Hinweis „Verboten für unter 18-Jährige“ versehen werden, Filme dürfen nicht mehr zu Hauptsendezeiten ausgestrahlt werden. Offiziell erklärtes Ziel der Regierung ist der Schutz von Minderjährigen, Aktivisten sprechen von einem Schlag gegen die LGBTQ-Gemeinde.

Die EU hatte als Reaktion auf das Gesetz in der vergangenen Woche ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Budapest eingeleitet. Europa werde es niemals zulassen, dass „Teile unserer Gesellschaft diskriminiert werden“, erklärte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen. Die ungarische Regierung verurteilte die „Angriffe“ Brüssels auf das Gesetz als „politisch motiviert“. Gegen das Inkrafttreten des Gesetzes hatte es auch in Ungarn Proteste von Menschenrechtsaktivisten und Vertretern der LGBTQ-Gemeinschaft gegeben. (AFP)

Sebastian Vettel: Viktor Orbans LGBTIQ-Gesetz ist "peinlich" für Ungarn .
Sebastian Vettel über den Zeitpunkt seines Rücktritts, den Shitstorm nach dem "Grünen-Interview" und sein Engagement für LGBTIQ-Rechte in UngarnIn der FIA-Pressekonferenz am Hungaroring ging er am Donnerstag auch erstmals auf die überwiegend negativen Reaktionen auf Social Media auf sein großes 'Spiegel'-Interview ein, in dem er sich unter anderem dazu bekannt hatte, grün zu wählen. Vettel, der auf keiner Social-Media-Plattform selbst präsent ist, hat den Shitstorm bislang gar nicht als solchen wahrgenommen.

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