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Welt & PolitikRussland setzt INF-Abrüstungsvertrag ebenfalls aus

13:50  02 februar  2019
13:50  02 februar  2019 Quelle:   msn.com

USA setzen Russland unter Druck – und loben die Nato

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Russland will den INF -Vertrag zum Verzicht auf atomare Mittelstreckenwaffen als Reaktion auf die Aufkündigung des Abkommens durch die USA aussetzen. Das kündigte der russische Präsident Wladimir Putin am Samstag einer Mitteilung des Kremls zufolge an.

Nach den USA zieht sich auch Russland aus dem Abrüstungsvertrag zurück. Einen Tag nach der US-Regierung hat auch Russland den INF - Abrüstungsvertrag ausgesetzt. Präsident Wladimir Putin wirft den USA vor, gegen das im Kalten Krieg geschlossene Abkommen verstoßen zu haben.

Russland setzt INF-Abrüstungsvertrag ebenfalls aus © Foto: Mikhail Klimentyev Russlands Präsident Wladimir Putin kündigt den INF-Vertrag als Reaktion auf die Aufkündigung des Abkommens durch die USA.

Russland wird den INF-Vertrag zum Verzicht auf atomare Mittelstreckenwaffen als Reaktion auf die Aufkündigung des Abkommens durch die USA aussetzen. Das kündigte der russische Präsident Wladimir Putin am Samstag einer Mitteilung des Kremls zufolge an.

«Die amerikanischen Partner haben die Aussetzung ihrer Teilnahme an dem Vertrag erklärt, und wir setzen ihn ebenfalls aus», sagte der Kremlchef bei einem Treffen mit Außenminister Sergej Lawrow und Verteidigungsminister Sergej Schoigu.

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Russland legt den Abrüstungsvertrag INF auf Eis. Damit folgt Präsident Wladimir Putin dem Beispiel von US-Präsident Donald Trump. INF -Vertrag: Russland setzt Abrüstungsabkommen aus.

Russland will den INF-Vertrag zum Verzicht auf atomare Mittelstreckenraketen ebenfalls aussetzen. Präsident Putin wies seine Minister an, keine Abrüstungsgespräche mit den USA anzustoßen. Einen Tag nach den USA hat auch Russland den INF - Abrüstungsvertrag ausgesetzt.

Nach den Worten Putins sollen keine neuen Verhandlungen mit den USA zu dem Thema geführt werden. «Wir wollen warten, bis unsere Partner reif genug sind, um mit uns einen gleichwertigen und sinnvollen Dialog über dieses wichtige Thema zu führen.» Putin betonte, dass Russland nun auch an neuen Raketen arbeiten werde. «Gleichzeitig wollen wir nicht in ein teueres Wettrüsten hineingezogen werden», sagt der Staatschef.

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Reaktion auf US-Entscheidung Russland setzt INF - Abrüstungsvertrag ebenfalls aus . Russlands Präsident Wladimir Putin hat den INF - Abrüstungsvertrag ausgesetzt. Das teilte der Kreml am Samstag nach einem Treffen Putins mit den Ministern für Äußeres und Verteidigung mit.

Die USA haben angekündigt, den INF -Vertrag zu verlassen. Russland habe durch die Produktion von atomaren Mittelstreckenwaffen gegen das Abkommen verstoßen. Daher könne die USA sich nicht länger daran binden, so Außenminister Mike Pompeo. (Quelle: Reuters).

US-Präsident Donald Trump und Außenminister Mike Pompeo hatten am Freitag in Washington angekündigt, dass sich die USA von diesem Samstag an nicht mehr an die Verpflichtungen des Vertrags gebunden fühlten. Sie werfen Russland Vertragsuntreue vor.

Der Vertrag verbietet Marschflugkörper mit einer Reichweite zwischen 500 und 5500 Kilometern und untersagt auch die Produktion und Tests solcher Systeme. Die Abkürzung INF steht für «Intermediate Range Nuclear Forces», auf Deutsch: nukleare Mittelstreckensysteme. Die USA und die damalige Sowjetunion hatten den Vertrag 1987 geschlossen.

Lawrow betonte der Mitteilung zufolge, die USA würden den Vertrag seit 1999 verletzen. Zudem würde Washington mit dem Einsatz von Raketenabwehrsystemen in Europa gegen das Abkommen verstoßen. Russland habe alles unternommen, um den Vertrag zu retten und den Dialog mit den USA mehrfach gesucht, sagte der Chefdiplomat. «Die Amerikaner haben jegliches Interesse verloren.»

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