Welt & Politik: Saudi-Arabiens Außen-Staatsminister: Verbleib von Khashoggis Leiche unklar - PressFrom - Deutschland

Welt & PolitikSaudi-Arabiens Außen-Staatsminister: Verbleib von Khashoggis Leiche unklar

08:30  11 februar  2019
08:30  11 februar  2019 Quelle:   msn.com

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Saudi - Arabien hat die Tötung des seit mehr als zwei Wochen vermissten Journalisten Jamal Khashoggi eingeräumt. Wie all diese Personen in die angebliche Auseinandersetzung verwickelt sein konnten, war indes zunächst ebenso unklar wie der Verbleib von Khashoggis Leiche .

Saudi - Arabien hat vorläufigen UN-Untersuchungen zufolge die Ermittlungen der Türkei im Mordfall Khashoggi , der sich in seiner Kolumne in der Washington Post kritisch über den saudischen Seine Leiche wurde bislang nicht gefunden. Saudi - Arabien hatte den Tod Khashoggis zunächst

Saudi-Arabiens Außen-Staatsminister: Verbleib von Khashoggis Leiche unklar © Bereitgestellt von AFP Trotz der Inhaftierung der mutmaßlichen Mörder des saudiarabischen Journalisten Jamal Khashoggi weiß die Regierung in Riad nach eigenen Angaben immer noch nicht, wo die Leiche des Regierungskritikers ist.

Trotz der Inhaftierung der mutmaßlichen Mörder des saudiarabischen Journalisten Jamal Khashoggi weiß die Regierung in Riad nach eigenen Angaben immer noch nicht, wo die Leiche des Regierungskritikers ist. In der am Sonntag ausgestrahlten Sendung "Face the Nation" des US-Senders CBS antwortete der saudiarabische Außen-Staatsminister Adel al-Dschubeir auf die Frage, wo Khashoggis zerstückelter Leichnam sei: "Wir wissen es nicht."

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Der Journalist Jamal Khashoggi wurde getötet. Tötung von Journalist Khashoggi : Leiche zerstückelt? Erdogan telefoniert mit Saudi -König. Unklar sei deshalb auch, inwiefern amerikanische Stellen das angebliche Beweismaterial bereits einsehen durften.

Das Eingeständnis Saudi - Arabiens kommt kurz nachdem die US-Regierung den Druck erhöht und Der US-Kongressabgeordnete Eric Swalwell forderte Saudi - Arabien auf, den Verbleib der Leiche Khashoggis Saudi - Arabien räumt Tod von Khashoggi ein, Mark Kleber, ARD-Hörfunkstudio Kairo

Auf Nachfrage, warum die inhaftierten Verdächtigen dies nicht preisgäben, sagte al-Dschubeir: "Wir ermitteln noch." Es gebe "eine Reihe von Möglichkeiten und wir fragen sie, was sie mit der Leiche getan haben". Er rechne damit, "dass wir am Ende die Wahrheit herausfinden werden".

Khashoggi, der für die "Washington Post" Kolumnen geschrieben hatte, war am 2. Oktober im Konsulat seines Landes in Istanbul von saudiarabischen Agenten getötet worden. Nach Angaben aus Riad hatte der inzwischen entlassene Vize-Geheimdienstchef Ahmad al-Assiri den Einsatz angeordnet, um den im US-Exil lebenden Regierungskritiker in die Heimat zurückzuholen. Der Einsatzleiter habe dann vor Ort eigenständig entschieden, Khashoggi zu töten.

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Unklar ist weiterhin, wo die Leiche Khashoggis ist. Khashoggi war einer der wichtigsten Journalisten Saudi - Arabiens . Das ist unklar . Saudi - Arabien hat sich nicht zum Motiv der 18 Verdächtigen geäußert, die in der Botschaft festgenommen worden sein sollen.

Der Verbleib der Leiche ist weiter unklar . Saudi - Arabien hatte seine Gangart mit Kritikern in den vergangenen Jahren deutlich verschärft. Unter der rigiden Herrschaft von Kronprinz Mohammed bin Salman wurden zahlreiche Aktivisten, Kleriker, Geschäftsleute oder Frauenrechtler eingesperrt.

Al-Dschubeir sagte dazu in dem CBS-Interview, die Täter hätten "außerhalb ihres Autoritätsbereichs" gehandelt. Elf Verdächtige seien wegen des Verbrechens angeklagt worden.

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Das Interview mit dem saudiarabischen Staatsminister war am Freitag aufgezeichnet worden. An diesem Tag hatte US-Präsident Donald Trump eine Frist des Kongresses verstreichen lassen, der eine Stellungnahme zu der Frage gefordert hatte, wer Khashoggi tötete. Der US-Geheimdienst CIA war zu dem Schluss gekommen, dass hinter der Tat wahrscheinlich der saudiarabische Kronprinz Mohammed bin Salman steckte.

Das Weiße Haus machte sich diese Schlussfolgerung, der Riad wiederholt vehement widersprach, jedoch nicht zu eigen. Saudi-Arabien ist ein wichtiger Verbündeter der USA und ein Großkunde der US-Rüstungsindustrie.

Die "New York Times" berichtete vor ein paar Tagen, die CIA habe Kommunikation mit einer Drohung von Kronprinz Mohammed abgefangen. Demnach sagte der Kronprinz 2017 einem hochrangigen Mitarbeiter, dass er Khashoggi "mit einer Kugel" verfolgen werde, wenn der Journalist nicht nach Saudi-Arabien zurückkehre.

Al-Dschubeir sagte dazu auf CBS, er kommentiere "keine Berichte auf Grundlage anonymer Quellen". "Der Kronprinz hat, wie wir wissen, das nicht angeordnet. Das war keine von der Regierung gebilligte Operation", versicherte der Staatsminister.

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