Welt & Politik: "National Enquirer" weist Erpressungsvorwurf zurück - PressFrom - Deutschland

Welt & Politik"National Enquirer" weist Erpressungsvorwurf zurück

09:45  11 februar  2019
09:45  11 februar  2019 Quelle:   sueddeutsche.de

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Das Boulevardblatt „ National Enquirer “ war an Schweigegeldzahlungen für Frauen beteiligt, die behaupten, Affären mit Trump gehabt zu haben. Der Chef des „Enquirer“ hat nun einen Deal mit den Strafverfolgungsbehörden gemacht. Was wusste der US-Präsident?

Amazon-Chef Jeff Bezos hat dem US-Boulevardblatt „ National Enquirer “ vorgeworfen, ihn mit intimen Fotos erpresst zu haben.

"National Enquirer" weist Erpressungsvorwurf zurück © AFP Jeff Bezos hatte private Ermittlungen eingeleitet, um herauszufinden, wer intime Fotos und Textnachrichten an den National Enquirer weitergegeben hat.

Amazon-Chef Bezos wirft dem Boulevardblatt vor, ihn mit intimen Fotos erpresst zu haben. Es habe sich um eine "legitime Verhandlung" gehandelt, sagt dessen Anwalt

• Amazon-Chef Jeff Bezos wirft dem Boulevardblatt National Enquirer vor, ihn mit intimen Fotos erpresst zu haben.

• Ein Anwalt des Enquirer-Mutterkonzerns ABC widerspricht. Es habe sich um eine "legitime Verhandlung" gehandelt.

• Jeff Bezos vermutet einen politischen Hintergrund hinter der mutmaßlichen Erpressung.

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Barley weist Gutachten zum Wohnungsmangel zurück . Barley weist Ergebnisse eines Beratergremiums zur Mietpreisbremse zurück Christoph Prössel, ARD Berlin 24.08.2018 12:05 Uhr. Chef des " National Enquirer ": Packt Pecker über Trump aus?, 24.08.2018.

Jeff Bezos wirft " National Enquirer " Erpressung mit Nacktfotos vor. Das Boulevardblatt drohte dem Amazon-Chef offenbar mit der Veröffentlichung intimer Privatfotos, sollte er seine Untersuchungen nicht einstellen.

Das US-Boulevardblatt National Enquirer hat den Vorwurf der Erpressung von Amazon-Chef Jeff Bezos zurückgewiesen. Der Anwalt der Zeitung nennt den Vorgang eine "legitime Verhandlung". Er sagte dem US-Sender ABC am Sonntag: "Es ist absolut keine Erpressung."

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Jeff Bezos hatte am Donnerstag das Boulevardblatt beschuldigt, ihn mit intimen Fotos erpressen zu wollen. Der Enquirer hatte nach dem Ehe-Aus von Bezos private Textnachrichten veröffentlicht, die der Unternehmer mit seiner Geliebten Lauren Sanchez ausgetauscht haben soll. Bezos hatte deshalb Privatermittler auf den National Enquirer angesetzt. Daraufhin habe die Enquirer-Mutterfirma American Media Inc (AMI) ihm gedroht, private Fotos zu veröffentlichen, sollte Bezos seine Nachforschungen nicht einstellen.

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Amazon-Gründer Jeff Bezos wirft dem „ National Enquirer “ Erpressung vor – doch was ist das eigentlich für ein Magazin, dass den reichsten Mann der Welt mit intimen Bildern Jeff Bezos, Gründer von Amazon, wirft dem „ National Enquirer “ Erpressung vor. Quelle: AP Photo/Cliff Owen.

Der National Enquirer (oftmals abgekürzt: Enquirer, engl. für ‚Fragesteller‘) ist eine US-amerikanische Illustrierte. Das Boulevardmagazin erscheint wöchentlich mit einer Auflage von rund 1 Million Exemplaren.

Bezos vermutet eine politische Motivation. AMI-Chef David Pecker ist ein langjähriger Vertrauter des US-Präsidenten Donald Trump. Bezos besitzt die us-amerikanische Zeitung Washington Post, die oft kritisch über Trump berichtet. "Zudem ist es in manchen Kreisen unpopulär, dass die Post so unnachgiebig über den Mord an ihrem Kolumnisten Jamal Khashoggi berichtet", schrieb Bezos auf der Online-Plattform Medium. Die Post geht davon aus, dass der saudische Kronprinz Mohammed Bin Salman dessen Ermordung angeordnet hat. Mit Bin Salman unterhält AMI enge Geschäftsbeziehungen.

AMI-Anwalt Elkan Abramowitz widersprach den Vorwürfen in einem Interview mit dem Nachrichtensender ABC News. Sowohl Bezos als auch AMI hätten ein Interesse daran gehabt, ihre "Differenzen" beizulegen. "Bezos wollte nicht, dass eine andere Geschichte über ihn geschrieben wird oder diese Fotos veröffentlicht werden. AMI wollte nicht die Verleumdung gegen sich, vom Weißen Haus, von Saudi-Arabien oder von der Washington Post beeinflusst worden zu sein", sagte Abramowitz.

Wer dem Enquirer die veröffentlichten privaten Textnachrichten und Fotos zugespielt habe, wollte der Anwalt dem Sender nicht sagen. Es handle sich um eine "verlässliche Quelle", mit der das Blatt schon seit sieben Jahren zusammenarbeite.

Laut der US-Nachrichtenseite The Daily Beast soll der Bruder von Bezos neuer Freundin Lauren Sanchez die Bilder dem Enquirer zugespielt haben. Das berichtet The Daily Beast unter Berufung auf mehrere Quellen innerhalb des AMI-Verlags. Eine weitere Quelle außerhalb des Verlags habe das bestätigt. Michael Sanchez bestritt den Vorwurf.

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