Wissen & TechnikNASA-Satellit war 15 Jahre verschollen und nahm Unglaubliches auf

12:40  17 april  2019
12:40  17 april  2019 Quelle:   businessinsider.de

Mit einem neuen U-Boot will die Nasa nach unentdeckten Spezies unter Wasser suchen — und bald nach außerirdischem Leben

Mit einem neuen U-Boot will die Nasa nach unentdeckten Spezies unter Wasser suchen — und bald nach außerirdischem Leben Zum Meeresgrund zu tauchen, ist offenbar schwieriger, als in den Weltraum zu fliegen. Hunderte von Astronauten haben bereits die Erde verlassen, aber die Menschen, die schon einmal am tiefsten Punkt des Ozeans waren, kann man an einer Hand abzählen: James Cameron, Jacques Piccard und Don Walsh. Aus diesem Grund wissen wir nicht viel darüber, was in den tiefsten Teilen des Ozeans vor sich geht, insbesondere in der Hadal-Zone (Hadal kommt vom griechischen Wort „Hades“ und bedeutet „Unterwelt“), die 6.000 bis 11.000 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Obwohl 45 Prozent der Weltmeere in dieser Zone liegen, war dieser Teil des Planeten für uns Landbewohner ein Rätsel.

NASA-Satellit war 15 Jahre verschollen und nahm Unglaubliches auf © Bereitgestellt von Business Insider Inc

Leider passiert es immer wieder, dass der Nasa oder anderen Weltraum-Organisationen Satelliten im Weltall verloren gehen. So brach auch 2005 der Kontakt zum Nasa-Satelliten Image über Nacht einfach ab und die Behörde erklärte das Projekt nach erfolgloser Suche für beendet.

Laut Bericht der „Washington Post“ ist dieser nun allerdings wieder aufgefunden worden — von einem Elektroingenieur und Amateur-Astronom aus Kanada. Der Satellit wurde bereits im März 2000 ins All geschickt. Image sollte die Magnetosphäre der Erde kartieren und neue Daten zu der unsichtbaren Schutzhülle unseres Planeten liefern.

Aufnahmen der Nasa zeigen erstaunliche Parallelen zwischen Vorgängen auf der Erde und auf dem Jupiter

Aufnahmen der Nasa zeigen erstaunliche Parallelen zwischen Vorgängen auf der Erde und auf dem Jupiter Seit Juli 2016 umkreist die Raumsonde Juno der Weltraumbehörde Nasa den Gasriesen unseres Sonnensystems und schickt beeindruckende Bilder zurück zur Erde. Die Sonde der Nasa hat ihren Namen, genau wie Jupiter, aus der römischen Mythologie. Jupiter umgab sich mit einem Wolkenschleier, um seine Verbrechen zu verhüllen. Nur seine Frau, Göttin Juno, konnte durch die Wolken hindurch sehen — und genau das ist die Mission der Raumsonde. Immer wieder

Es ging aber noch weiter: Der Satellit lokalisierte Risse im Magnetfeld und belegte mit seinen Dokumentationen, dass um den Globus Teilchen mit bis zu 100.000 C Ladung zu finden sind. Fünf Jahre später folgte dann plötzlich der Kontaktabbruch.

Zeitpunkt der Wiederauferstehung mittlerweile eingrenzbar

Scott Tilley verfolgt die Umlaufbahnen von Satelliten, indem er deren Signale aufzeichnet. Eigentlich hatte er im Zuge seiner Entdeckung ein gänzlich anderes Ziel, nämlich die Suche nach Zuma, einem geheimen, ebenfalls verloren gegangenen Satelliten.

Zwar gelang ihm hier kein Durchbruch, dafür aber stieß er auf ein Signal von Image. Wie der Satellit sich selbst reaktivieren konnte, ist mittlerweile auch geklärt. Eine Sonnenfinsternis im Jahr 2007 sollte ursprünglich die Batterie von Image zurücksetzen. Dies klappte jedoch nicht, weshalb die Nasa schließlich den Verlust des Satelliten hinnehmen musste.

Erschreckende Simulation der Nasa zeigt die Auswirkungen eines Asteroiden-Einschlags auf die Erde

Erschreckende Simulation der Nasa zeigt die Auswirkungen eines Asteroiden-Einschlags auf die Erde Was passiert, wenn ein Asteroid mit der Erde kollidiert? Genau mit diesem Szenario haben sich in der vergangenen Woche Wissenschaftler der Nasa, der US-Katastrophenhilfe Fema und der europäischen Weltraumorganisatin ESA auseinandergesetzt. Anhand eines Simulationsexperiments wurde dabei untersucht, wie gut das Krisenmanagement im Falle eines drohenden Asteroideneinschlages wirklich ist. Nasa-Wissenschaftler simulieren Asteroideneinschlag Innerhalb von fünf Tagen spielten die Weltraumexperten das folgende hypothetische Szenario durch: Am 26. März 2019 wird ein Asteroid entdeckt, der direkten Kurs auf die Erde nimmt.

Was niemand ahnte: Der Plan mit der Sonnenfinsternis hatte Erfolg, wenn auch erst gut zehn Jahre später. Seitdem sendete Image auch wieder ein Signal, das nur längst nicht mehr erwartet und so verpasst wurde. Bis Tilley es schließlich durch Zufall aufspürte.

NASA-Satellit war 15 Jahre verschollen und nahm Unglaubliches auf © NASA Erde NASA

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Nasa anfangs nicht überzeugt von dem Fund

Die Nasa wiederum zeigte sich zunächst noch etwas skeptisch über den vermeintlichen Fund. Nichtdestotrotz geht aus dem E-Mail-Verkehr zwischen Tilley und einem führenden Mitarbeiter der Image-Mission hervor, dass die Behörde intern durch den Fund durchaus in Aufruhr versetzt wurde.

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NASA-Satellit war 15 Jahre verschollen und nahm Unglaubliches auf

NASA-Satellit war 15 Jahre verschollen und nahm Unglaubliches auf Leider passiert es immer wieder, dass der Nasa oder anderen Weltraum-Organisationen Satelliten im Weltall verloren gehen. So brach auch 2005 der Kontakt zum Nasa-Satelliten Image über Nacht einfach ab und die Behörde erklärte das Projekt nach erfolgloser Suche für beendet. Laut Bericht der „Washington Post“ ist dieser nun allerdings wieder aufgefunden worden — von einem Elektroingenieur und Amateur-Astronom aus Kanada. Der Satellit wurde bereits im März 2000 ins All geschickt. Image sollte die Magnetosphäre der Erde kartieren und neue Daten zu der unsichtbaren Schutzhülle unseres Planeten liefern.

Schließlich gab nun selbst die Nasa offiziell bekannt, dass es sich bei dem wiederentdeckten Satelliten tatsächlich um Image handelt. Im Idealfalls lassen sich nun einige Aufzeichnungen und Daten des Satelliten nach wie vor retten, wenngleich der Satellit seine eigentliche Umlaufbahn natürlich verlassen hat.

Bei Wissenschaftlern weltweit und auch bei der Nasa selbst keimt nun die Hoffnung auf, die Mission Image wieder aufstehen zu lassen — eine Mission, die unser Verständnis der Erdatmosphäre völlig revolutioniert hat.

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