Wissen & Technik„Kein Bild wird dieses übertreffen“: Weltraum-Teleskop „Hubble“ zeigt ferne Galaxien

13:20  05 mai  2019
13:20  05 mai  2019 Quelle:   berliner-zeitung.de

Die Nasa hat ein Foto aus dem Weltall in Musik verwandelt — sie ist faszinierend und unheimlich zugleich

Die Nasa hat ein Foto aus dem Weltall in Musik verwandelt — sie ist faszinierend und unheimlich zugleich Noch immer steckt das Universum voller Geheimnisse und Rätsel, die wir Menschen nur langsam aufdecken. Und auch, wenn in den unendlichen Weiten des Alls Milliarden von Sternen und Galaxien zu sehen sind, gibt es eine Sache, die uns verborgen bleibt: Wie das Universum klingt. Wir hören Geräusche, weil sie die Luft in ihrer Umgebung zum Schwingen bringen. Im Weltraum jedoch gibt es nichts, das den Schall tragen könnte. Dort herrscht für unsere Ohren nur Stille.

„Kein Bild wird dieses übertreffen“: Weltraum-Teleskop „Hubble“ zeigt ferne Galaxien © picture alliance/dpa Das Weltraum-Teleskop „Hubble“ zeigt in einer neuen Aufnahme die Entstehung von Galaxien.

Astronomen haben rund 7500 Einzelaufnahmen des „Hubble“-Weltraumteleskops zu einem Panoramabild mit 265 000 Galaxien kombiniert. Das Bild enthält Beobachtungen aus 16 Jahren, wie das europäische „Hubble“-Informationszentrum in Garching bei München erläuterte.

Manche der Galaxien sind so weit entfernt, dass ihr Licht mehr als 13 Milliarden Jahre zu uns unterwegs war. Sie sind damit zu einer Zeit zu sehen, als das Weltall erst 0,5 Milliarden Jahre alt war. So lässt sich anhand des Panoramas die Geschichte der Galaxienentstehung von damals bis heute verfolgen.

«Hubble»-Bild mit 265.000 Galaxien

«Hubble»-Bild mit 265.000 Galaxien Astronomen haben rund 7500 Einzelaufnahmen des «Hubble»-Weltraumteleskops zu einem Panoramabild mit 265.000 Galaxien kombiniert. Das Bild enthält Beobachtungen aus 16 Jahren, wie das europäische «Hubble»-Informationszentrum in Garching bei München erläuterte. Manche der Galaxien sind so weit entfernt, dass ihr Licht mehr als 13 Milliarden Jahre zu uns unterwegs war. Sie sind damit zu einer Zeit zu sehen, als das Weltall erst 0,5 Milliarden Jahre alt war. So lässt sich anhand des Panoramas die Geschichte der Galaxienentstehung von damals bis heute verfolgen.

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„Da wir nun den Blick stärker geweitet haben als in vorigen Übersichtsbildern, ernten wir viel mehr ferne Galaxien in dem größten derartigen Datensatz, der jemals produziert worden ist“, erklärte der Leiter des Panoramabild-Teams, Garth Illingworth von der Universität von Kalifornien in Santa Cruz. „Kein Bild wird dieses übertreffen, bis künftige Weltraumteleskope wie das „James Webb“ starten.“

Das Panorama bekam den Namen „Hubble Legacy Field“ (etwa: „Hubbles“ Vermächtnis-Himmelsausschnitt) in Anlehnung an drei frühere Projekte, bei denen das Weltraumteleskop tiefer und tiefer in den Kosmos geschaut hatte.

Je tiefer Astronomen ins All blicken können, desto weiter können sie die kosmische Vergangenheit erkunden. Vor dem Start von „Hubble“ im Jahr 1990 hätten erdgebundene Teleskope Galaxien in maximal sieben Milliarden Lichtjahren Entfernung erspähen können, ungefähr auf halbem Weg zum Urknall, erläuterte das Informationszentrum. Das neue „Hubble“-Panorama deckt rund 96 Prozent der kosmischen Vergangenheit ab. (dpa)

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© Getty Images / NASA, ESA und das Hubble SM4 ERO-Team NASA Einer der größten Kugelsternhaufen in der Milchstraße wurde von der NASA / ESA vor der Kamera erfasst Hubble-Weltraumteleskop. Auf ihrer offiziellen Twitter-Seite hat die NASA ein -Bild von Messier 2 geteilt, das nicht nur eines der massereichsten ist, sondern mit einem Alter von 13 Milliarden Jahren auch einer der ältesten Sternhaufen in der Milchstraße ist.

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