Wissen & Technik«Hubble»-Bild mit 265.000 Galaxien

07:45  10 mai  2019
07:45  10 mai  2019 Quelle:   msn.com

Astronomen haben eine zweite Galaxie entdeckt, in der es keine Dunkle Materie gibt

Astronomen haben eine zweite Galaxie entdeckt, in der es keine Dunkle Materie gibt Als Forscher der Universität Yale im März 2018 die Studienergebnisse über die 65 Millionen Lichtjahre entfernte Galaxie NGC1052-DF2 vorstellten, ernteten sie neben Lob auch viel Kritik. Die Forschungsergebnisse deuteten nämlich darauf hin, dass die Galaxie DF2 keine oder nur wenig Dunkle Materie enthält. Jetzt hat das Team von Pieter van Dokkum eine weitere Galaxie entdeckt, die keine Dunkle Materie enthält. Das bedeutet, dass unsere bisherigen Annahmen über die Entstehung von Galaxien in Frage gestellt werden müssen.

Astronomen haben rund 7500 Einzelaufnahmen des Hubble -Weltraumteleskops zu einem Panoramabild mit 265 000 Galaxien kombiniert. Das Bild enthält Beobachtungen aus 16 Jahren, wie das europäische Hubble -Informationszentrum in Garching bei München erläuterte.

Astronomen haben rund 7500 Einzelaufnahmen des Hubble -Weltraumteleskops zu einem Panoramabild mit 265 . 000 Galaxien kombiniert. Das Bild enthält Beobachtungen aus 16 Jahren, wie das europäische Hubble -Informationszentrum in Garching bei München erläuterte.

«Hubble»-Bild mit 265.000 Galaxien © Foto: Space Telescope Science Institut Das Panoramabild «Hubble Legacy Field» mit 265.000 Galaxien ist eine Kombination aus rund 7500 Einzelaufnahmen des «Hubble»-Weltraumteleskops.

Astronomen haben rund 7500 Einzelaufnahmen des «Hubble»-Weltraumteleskops zu einem Panoramabild mit 265.000 Galaxien kombiniert. Das Bild enthält Beobachtungen aus 16 Jahren, wie das europäische «Hubble»-Informationszentrum in Garching bei München erläuterte.

Manche der Galaxien sind so weit entfernt, dass ihr Licht mehr als 13 Milliarden Jahre zu uns unterwegs war. Sie sind damit zu einer Zeit zu sehen, als das Weltall erst 0,5 Milliarden Jahre alt war. So lässt sich anhand des Panoramas die Geschichte der Galaxienentstehung von damals bis heute verfolgen.

„Kein Bild wird dieses übertreffen“: Weltraum-Teleskop „Hubble“ zeigt ferne Galaxien

„Kein Bild wird dieses übertreffen“: Weltraum-Teleskop „Hubble“ zeigt ferne Galaxien Teilweise befinden sich die gezeigten Gebiete noch in der Entstehung.

Darauf sind rund 265 . 000 verschiedene Galaxien zu sehen. Das Licht mancher ist unfassbare 13 Milliarden Jahre alt. Forscher haben eine nie dagewesene Collage aus Bildern des Weltraumteleskops " Hubble " veröffentlicht. Darauf sind rund 265 . 000 verschiedene Galaxien zu sehen.

Das Panoramabild " Hubble Legacy Field" mit 265 . 000 Galaxien ist eine Kombination aus rund 7500 Einzelaufnahmen des " Hubble "-Weltraumteleskops. Manche der Galaxien sind so weit entfernt, dass ihr Licht mehr als 13 Milliarden Jahre zu uns unterwegs war. Sie sind damit zu einer Zeit zu sehen, als

«Da wir nun den Blick stärker geweitet haben als in vorigen Übersichtsbildern, ernten wir viel mehr ferne Galaxien in dem größten derartigen Datensatz, der jemals produziert worden ist», erklärte der Leiter des Panoramabild-Teams, Garth Illingworth von der Universität von Kalifornien in Santa Cruz. «Kein Bild wird dieses übertreffen, bis künftige Weltraumteleskope wie das «James Webb» starten.»

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Das Panorama bekam den Namen «Hubble Legacy Field» (etwa: «Hubbles» Vermächtnis-Himmelsausschnitt) in Anlehnung an drei frühere Projekte, bei denen das Weltraumteleskop tiefer und tiefer in den Kosmos geschaut hatte.

Je tiefer Astronomen ins All blicken können, desto weiter können sie die kosmische Vergangenheit erkunden. Vor dem Start von «Hubble» im Jahr 1990 hätten erdgebundene Teleskope Galaxien in maximal sieben Milliarden Lichtjahren Entfernung erspähen können, ungefähr auf halbem Weg zum Urknall, erläuterte das Informationszentrum. Das neue «Hubble»-Panorama deckt rund 96 Prozent der kosmischen Vergangenheit ab.

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Hubble-Teleskop sieht eine halbe Million Sterne an einem Ort im wilden Weltraum. .
Das © CNET messier3 Der Begriff "Kugelsternhaufen" ruft keine eigenen Schönheitsvisionen hervor, aber die tatsächlichen Objekte im Weltraum gehören zu den atemberaubendsten Das Hubble-Weltraumteleskop hat jemals einen Blick darauf geworfen. Die Europäische Weltraumorganisation beschrieb , den Messier 3-Kugelsternhaufen, der Gegenstand einer neu veröffentlichten Hubble-Ansicht von ist, als "einen der schönsten von allen". Es ist 8 Milliarden Jahre alt und enthält eine halbe Million Sterne.

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