Wissen & Technik: «Hubble»-Bild mit 265.000 Galaxien - Hubble-Fund zeigt, wie sich tote Galaxien entwickeln - PressFrom - Deutschland

Wissen & Technik«Hubble»-Bild mit 265.000 Galaxien

07:45  10 mai  2019
07:45  10 mai  2019 Quelle:   msn.com

Hubble zeigt Riesensturm auf Neptun mit 11.000 km Durchmesser

Hubble zeigt Riesensturm auf Neptun mit 11.000 km Durchmesser Das Weltraumteleskop "Hubble" hat die Entstehung eines Sturms auf dem Planeten Neptun dokumentiert. Erste Bilder, die Riesenstürme in der südlichen Hemisphäre des Neptun zeigten, schoss Voyager 2 schon 1989. Sie waren als schwarze Flecken zu sehen - die Wissenschaftler nannten sie "The Great Dark Spot" und "Dark Spot 2". Nur fünf Jahre später schickte "Hubble" wesentlich schärfere Aufnahmen vom Neptun, und die Forscher brannten darauf zu sehen, wie sich die Stürme entwickelt hatten. Doch zu ihrer Überraschung waren diese völlig verschwunden.

Darauf sind rund 265 . 000 verschiedene Galaxien zu sehen. Das Licht mancher ist unfassbare 13 Milliarden Jahre alt. Forscher haben eine nie dagewesene Collage aus Bildern des Weltraumteleskops " Hubble " veröffentlicht. Darauf sind rund 265 . 000 verschiedene Galaxien zu sehen.

Astronomen haben rund 7500 Einzelaufnahmen des Hubble -Weltraumteleskops zu einem Panoramabild mit 265 . 000 Galaxien kombiniert. Das Bild enthält Beobachtungen aus 16 Jahren, wie das europäische Hubble -Informationszentrum in Garching bei München erläuterte.

«Hubble»-Bild mit 265.000 Galaxien © Foto: Space Telescope Science Institut Das Panoramabild «Hubble Legacy Field» mit 265.000 Galaxien ist eine Kombination aus rund 7500 Einzelaufnahmen des «Hubble»-Weltraumteleskops.

Astronomen haben rund 7500 Einzelaufnahmen des «Hubble»-Weltraumteleskops zu einem Panoramabild mit 265.000 Galaxien kombiniert. Das Bild enthält Beobachtungen aus 16 Jahren, wie das europäische «Hubble»-Informationszentrum in Garching bei München erläuterte.

Manche der Galaxien sind so weit entfernt, dass ihr Licht mehr als 13 Milliarden Jahre zu uns unterwegs war. Sie sind damit zu einer Zeit zu sehen, als das Weltall erst 0,5 Milliarden Jahre alt war. So lässt sich anhand des Panoramas die Geschichte der Galaxienentstehung von damals bis heute verfolgen.

Astronomen haben eine zweite Galaxie entdeckt, in der es keine Dunkle Materie gibt

Astronomen haben eine zweite Galaxie entdeckt, in der es keine Dunkle Materie gibt Als Forscher der Universität Yale im März 2018 die Studienergebnisse über die 65 Millionen Lichtjahre entfernte Galaxie NGC1052-DF2 vorstellten, ernteten sie neben Lob auch viel Kritik. Die Forschungsergebnisse deuteten nämlich darauf hin, dass die Galaxie DF2 keine oder nur wenig Dunkle Materie enthält. Jetzt hat das Team von Pieter van Dokkum eine weitere Galaxie entdeckt, die keine Dunkle Materie enthält. Das bedeutet, dass unsere bisherigen Annahmen über die Entstehung von Galaxien in Frage gestellt werden müssen.

Weltraumteleskop " Hubble " Dieses Bild zeigt 265 . 000 Galaxien . Ein Schnappschuss des Nachthimmels? Hätten Sie auch hinbekommen? Keineswegs. In diesem Bild versteckt sich mehr, als Sie denken - nämlich 13 Milliarden Jahre Allgeschichte.

Das Panoramabild " Hubble Legacy Field" mit 265 . 000 Galaxien . Quelle: Space Telescope Science Institut/ESA/ Hubble /dpa. Astronomen haben rund 7.500 Einzelaufnahmen des " Hubble "-Weltraumteleskops zu einem Panoramabild mit 265 . 000 Galaxien kombiniert.

«Da wir nun den Blick stärker geweitet haben als in vorigen Übersichtsbildern, ernten wir viel mehr ferne Galaxien in dem größten derartigen Datensatz, der jemals produziert worden ist», erklärte der Leiter des Panoramabild-Teams, Garth Illingworth von der Universität von Kalifornien in Santa Cruz. «Kein Bild wird dieses übertreffen, bis künftige Weltraumteleskope wie das «James Webb» starten.»

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Das Panorama bekam den Namen «Hubble Legacy Field» (etwa: «Hubbles» Vermächtnis-Himmelsausschnitt) in Anlehnung an drei frühere Projekte, bei denen das Weltraumteleskop tiefer und tiefer in den Kosmos geschaut hatte.

Je tiefer Astronomen ins All blicken können, desto weiter können sie die kosmische Vergangenheit erkunden. Vor dem Start von «Hubble» im Jahr 1990 hätten erdgebundene Teleskope Galaxien in maximal sieben Milliarden Lichtjahren Entfernung erspähen können, ungefähr auf halbem Weg zum Urknall, erläuterte das Informationszentrum. Das neue «Hubble»-Panorama deckt rund 96 Prozent der kosmischen Vergangenheit ab.

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Außergewöhnliche Aufnahme: Astronomen konnten ein faszinierendes Ereignis im Weltall fotografieren.
Was könnte faszinierender sein als ein Foto von der Geburt eines Planeten? Dieser Fall zum Beispiel: Nachdem es Astronomen im vergangenen Jahr erstmals gelungen war, einen Planeten sozusagen in seiner Geburtsstunde zu fotografieren, haben sie noch einen weiteren Planeten entdeckt — und sie konnten Fotos von gleich beiden neugeborenen Planeten auf einmal machen. Das Foto ist auch deshalb so besonders, weil es erst das zweite Bild eines multiplanetaren Systems überhaupt ist. Die zwei abgelichteten Planeten, die um den jungen Stern PDS 70 kreisen, heißen PDS 70b — der Planet, der vergangenes Jahr entdeckt wurde — und PDS 70c.

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