Wissen & TechnikForscher haben eine mysteriöse Anomalie auf der Rückseite des Mondes entdeckt – sie ist fünfmal so groß wie Hawaii

18:25  11 juni  2019
18:25  11 juni  2019 Quelle:   businessinsider.de

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Forscher haben eine mysteriöse Anomalie auf der Rückseite des Mondes entdeckt – sie ist fünfmal so groß wie Hawaii © NASA/LROC/Arizona State University

Auf der Rückseite des Mondes verbirgt sich unter der luftleeren, pockennarbigen Oberfläche ein gigantisches Geheimnis. Niemand weiß genau, was es ist – die genaueste Formulierung, auf die sich Forscher einigen konnten, lautet „großer Auswuchs von Masse”.

Die Unebenheit befindet sich dutzende von Kilometern unter einem 2.500 Kilometer breiten Einschlagkrater, dem Südpol-Aitken-Becken. Dieses können wir von der Erde aus nicht sehen. Unter anderem vermuteten Wissenschaftler bereits, dass es sich bei der mysteriösen Masse um den zersplitterten Kern eines riesigen metallischen Asteroiden handeln könnte. Eine andere Vermutung ist, dass der Klumpen aus einem Ozean von glühendem Magma bestand, der langsam an Ort und Stelle gefroren ist.

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„Stellt euch vor, ihr nehmt einen Metallhaufen, der fünfmal größer ist als Hawaii und vergrabt ihn unter der Erde”, wird der Geowissenschaftler Peter B. James in einer Pressemitteilung der Baylor University zitiert. „Ungefähr so viel unerwartete Masse haben wir entdeckt.” Die Entdeckungen, die James und einige andere US-amerikanische Wissenschaftler machten, wurden in der Fachzeitschrift „Geophysical Research Letters” veröffentlicht.

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Die Schwerkraft der noch unbekannten Masse ist so groß, dass es den Boden des Beckens um mehr als 0,8 Kilometer hinunterzieht.

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Geologen wollen Geheimnisse des Südpol-Aitken-Becken erkunden

Forscher haben eine mysteriöse Anomalie auf der Rückseite des Mondes entdeckt – sie ist fünfmal so groß wie Hawaii © China Aerospace Science and Technology Corporation (CASC)

Es wird angenommen, dass im Südpol-Aitken-Becken etwa 500 Millionen Jahre nach der Entstehung des Mondes eine gewaltige Kollision stattgefunden hat. Es wird vermutet, dass es sich hierbei um den größten und ältesten intakten Krater eines Planetenkörpers im Sonnensystem handelt. Was das Becken vor fast 4 Milliarden Jahren geformt hat, bleibt ein Rätsel. Aber der Zusammenprall war so stark, dass der Schock wahrscheinlich den ganzen Weg durch die Mondkruste schlug und einen Teil des Mondmantels – eine tiefere geologische Schicht – an die Oberfläche katapultierte.

Aus diesen Gründen sind Geologen bestrebt, das Becken zu erkunden, um Hinweise auf die Entstehung und Zusammensetzung des Mondes zu erhalten. Tatsächlich landete China kürzlich seine Chang'e 4 Raumsonde in einem 178 Kilometer breiten Krater namens Von Kármán, um einen Teil des Beckens zu untersuchen.

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 Der Strand von Newborn Hawaii ist bereits mit winzigen Plastikstücken verschmutzt. © Getty Nach der Zerstörung kommt neues Leben Noch vor einem Jahr gurgelten Lavaströme aus Hawaiis Kilauea-Vulkan, blockierten Straßen und schlichen über Felder. Es erreichte schließlich den Ozean, wo die intensiv heiße Lava auf kaltes Meerwasser traf und in winzige Glasscherben und Schutt zerplatzte: brandneuen Sand. Schließlich bildeten sich neue Strände wie Pohoiki, ein schwarzer Sandstrand, der sich auf Hawaiis Big Island über 1.000 Fuß erstreckt.

Forscher kombinierten Daten von zwei Nasa Mond-Missionen

James und seine Kollegen entdeckten die Anomalie unter dem Becken, indem sie Daten von zwei Nasa-Missionen auf dem Mond kombinierten. Eine der Missionen wurde von der Lunar Reconnaissance Orbiter Mondsonde ausgeführt. Diese fotografiert die Mondoberfläche ständig und ermöglicht dadurch die Erstellung von hochauflösenden Topografiekarten.

Die weiteren Daten stammten von der Gravity Recovery and Interior Laboratory (GRAIL) Mondmission, bei der zwei Raumsonden den Mond umkreisten, um Schwankungen in der Stärke des Gravitationsfeldes festzustellen. Größere Variationen halfen dabei, Informationen über den Kern des Mondes zu sammeln, und subtilere enthüllten unsichtbare Mineralablagerungen, Asteroideneinschlagstellen und unterirdische Merkmale.

„Als wir dies mit den Mondtopografiedaten des Lunar Reconnaissance Orbiter kombinierten, entdeckten wir die unerwartet große Menge an Masse, die sich hunderte von Kilometern unterhalb des Südpol-Aitken-Beckens befand”, sagte James. „Eine der Erklärungen für diese zusätzliche Masse ist, dass das Metall des Asteroiden, der diesen Krater geformt hat, immer noch im Mondmantel eingebettet ist.”

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Ursprung der Masse bleibt ungewiss

Wenn die Masse ein metallischer Asteroidenkern ist, ist er nicht an einem Stück im Mond stecken geblieben. Stattdessen deuten Computersimulationen darauf hin, dass der Kern sich beim Aufprall ausbreitete. Die Forscher glauben, dass die Zersplitterung das Metall etwa 300 Kilometer unter die Kruste getrieben hat. Andernfalls wäre es möglicherweise in den Kern des Mondes vorgedrungen, der ungefähr in 500 Kilometern Tiefe beginnt.

Eine weitere Möglichkeit wäre, dass sich nach dem Aufprall, der das Becken bildete, ein riesiger Ozean aus metallreichem Magma in der Mondkruste sammelte und zu einer dichten Platte erstarrte.

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