Wissen & Technik Coronavirus: Protein-Impfstoffe als globale Hoffnungsträger

18:05  24 november  2021
18:05  24 november  2021 Quelle:   dw.com

Jennifer Aniston teilte ihr Schokoladen-Protein-Smoothie-Rezept, das wie Dessert

 Jennifer Aniston teilte ihr Schokoladen-Protein-Smoothie-Rezept, das wie Dessert Ihren Browser schmeckt, das dieses Video nicht unterstützt Es enthält eine der vitalen Proteine-Schokoladenpulver, Schokoladenmilchmilch, Maca-Beere, Zimt, Matcha und Spinat, mit ein paar täglichen Varianten wie Banane und Beeren. "Es ist so füllen, und es schmeckt, als würde ich gerade genommen", sagte sie von das Getränk. Sie haben es vielleicht vermisst, aber Jennifer Aniston bekam kürzlich eine Förderung.

In der globalen Impfkampagne werden die bald erhältlichen Proteinimpfstoffe viel bewirken. Aber auch für Impfskeptiker oder zum Boostern ist die bewährte Impftechnik eine echte Alternative.

Auch wenn viele reiche Länder sehr mit sich beschäftigt sind, bleiben sie der globalen Pandemiebekämpfung verpflichtet. © DW Auch wenn viele reiche Länder sehr mit sich beschäftigt sind, bleiben sie der globalen Pandemiebekämpfung verpflichtet.

Einige Ungeimpfte haben sich bisher nicht impfen lassen, weil sie den wirksamen, aber neuartigen mRNA-Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna oder den Vektorimpfstoffen von AstraZeneca und Johnson & Johnson misstrauen. Sie warten stattdessen auf proteinbasierte Corona-Impfstoffe, weil diese Technik bereits seit Jahrzehnten sehr zuverlässig zum Schutz vor Grippe, Tetanus oder Keuchhusten eingesetzt wird.

Prominente teilen ihre Kochkatastrophen

 Prominente teilen ihre Kochkatastrophen Sie wissen, dass -Protein ein wesentlicher Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung ist, aber wenn Sie jemand sind, der gerne ein bisschen tiefer in Gesundheit und Wellness eintaucht, haben Sie vielleicht die Phrasen vollständige Protein gesehen und unvollständiges Protein umgeworfen - und dachte, "huh?! Ist kein Protein, gut, Eiweiß? " Die Antwort lautet ja und nein.

Die ersten Corona-Proteinimpfstoffe werden wohl in einigen Wochen in der EU zugelassen. Sie bieten ebenfalls einen guten Schutz gegen das Coronavirus, aber sie verursachen noch weniger Nebenwirkungen als die bereits zugelassenen Impfstoffe.

Nicht alle Ungeimpften sind grundsätzlich gegen Impfungen, misstrauen aber den vorhandenen Impfstoffen © picture-alliance/dpa/C. Schmidt Nicht alle Ungeimpften sind grundsätzlich gegen Impfungen, misstrauen aber den vorhandenen Impfstoffen

Für globale Impfkampagne dringend benötigt

Vor allem aber werden Proteinimpfungen dringend weltweit für die Impfkampagnen benötigt. Denn die reichen Länder sind aktuell so sehr mit Auffrischungsimpfungen und dem Schließen der Impflücken beschäftigt, dass allzu oft vergessen wird, dass in den einkommensschwachen Ländern nur ein Bruchteil der Bevölkerung geimpft wurde.

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Während in reichen Ländern zum dritten Mal geimpft wird, sind in einkommensschwachen Ländern nur wenige geimpft. © Weber/Eibner-Pressefoto/picture alliance Während in reichen Ländern zum dritten Mal geimpft wird, sind in einkommensschwachen Ländern nur wenige geimpft.

Hier könnten proteinbasierte Impfstoffe einen extrem wichtigen Beitrag leisten, denn sie sind vergleichsweise günstig zu produzieren und sie lassen sich bei 2 bis 8°C deutlich unkomplizierter transportieren und lagern als die tiefgekühlten mRNA-Impfstoffe. Außerdem könnten die proteinbasierten Impfstoffe in näherer Zukunft auch gleich im globalen Süden hergestellt werden. All dies könnte sich bei Impfkampagnen in strukturschwachen Regionen als sehr nützlich erweisen.

Vielversprechende Kandidaten

Die Entwicklung eines solchen proteinbasierten Corona-Impfstoffs hat länger gedauert. Aber Mitte November hat das US-Pharmaunternehmen Novavax bei der zuständigen europäischen Arzneimittelbehörde EMA eine Marktzulassung für die EU beantragt. Bis Ende des Jahres ist der Zulassungsantrag für die USA geplant. Bei einer positiven Prüfung durch die EMA könnte die Marktzulassung in der EU bereits in den kommenden Wochen erfolgen.

Überraschende Nebenwirkungen der Entzündung nach 50, SAG Dietiter

 Überraschende Nebenwirkungen der Entzündung nach 50, SAG Dietiter © David Eulitt / Getty Images, Costfoto / Barcroft-Medien über Getty Images David Eulitt / Getty Images, Costfoto / Barcroft-Medien über Getty Images NFL Laufen Zurück Austin Ekeler hat Angst Es essen gekochte Eier und nimmt keine Nahrungsergänzungsmittel an, aber er will das Protein aus Eiern, also fügt er seinem Morgen-Smoothie rohe Eier hinzu. Rohe Eier packen jedoch nicht so stark ein Proteinstempel wie gekochte Eier und könnten Salmonellen tragen.

In Indonesien hat Novavax bereits seit Anfang November eine Notfall-Zulassung, in Großbritannien, Kanada und Australien werden die Anträge noch geprüft.

Novavax hat die Zulassung für die EU bereits beantragt, andere Proteinimpfstoffe werden folgen © Justin Tallis/AFP/ Getty Images Novavax hat die Zulassung für die EU bereits beantragt, andere Proteinimpfstoffe werden folgen

Novavax hat zwar im Moment bei den Zulassungsverfahren die Nase vorn, aber auch andere Impfstoffhersteller wie der indische Pharmakonzern Biological E und der chinesische Konkurrent Clover Biopharmaceuticals werden in nächster Zeit entsprechende Anträge stellen, dicht gefolgt von dem britisch-französischen Pharmariesen Sanofi-GlaxoSmithKline, dem kanadischen Unternehmen Medicago und dem südkoreanischen Pharmakonzern sk bioscience.

Entwickelt werden proteinbasierte Impfstoffe allerdings in vielen Ländern und in einigen Ländern wie Kuba, Russland und Taiwan sind proteinbasierte Impfstoffe längst ein zentraler Pfeiler der nationalen Impfkampagnen.

Wie unterscheiden sich proteinbasierte Impfstoffe?

Proteinbasierte Corona-Impfstoffe enthalten einen winzigen Partikel des markanten Spike-Proteins. Das Immunsystem reagiert auf die Proteine im Impfstoff, und zwar deutlich schneller, weil der Körper ― anders als bei anderen Impfstoffen ― diese Spikeproteine nicht erst noch produzieren muss.

Überraschende Nebenwirkungen der Entzündung nach 50, SAG Dietiter

 Überraschende Nebenwirkungen der Entzündung nach 50, SAG Dietiter © David Eulitt / Getty Images, Costfoto / Barcroft-Medien über Getty Images David Eulitt / Getty Images, Costfoto / Barcroft-Medien über Getty Images NFL Laufen Zurück Austin Ekeler hat Angst Es essen gekochte Eier und nimmt keine Nahrungsergänzungsmittel an, aber er will das Protein aus Eiern, also fügt er seinem Morgen-Smoothie rohe Eier hinzu. Rohe Eier packen jedoch nicht so stark ein Proteinstempel wie gekochte Eier und könnten Salmonellen tragen.

Bevor mRNA-Impfstoffe durch die Corona-Pandemie ihren Durchbruch feierten, galten proteinbasierte Impfstoffe als eine besonders zukunftsweisende, ausgereifte Technik, sagt Prof. Dr. Carlos Alberto Guzman, der Leiter der Abteilung Vakzinologie und Angewandte Mikrobiologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig: "Proteinbasierte Impfungen sind einfach sehr gut bekannt, werden in der Regel besser toleriert, und es gibt da keine großen Fragezeichen. Ein Nachteil ist, dass die Entwicklung von proteinbasierten länger dauert als bei Vektoren- oder mRNA-Impfstoffen."

In der Tat war schon zu Beginn der Pandemie klar, dass die Entwicklung von proteinbasierten Impfstoffen gegen das neue Coronavirus dauern würde. Denn es braucht einfach Zeit, die Bauanleitung für ein Spike-Protein in den aus Mikroben, Säugetieren, Insekten oder Pflanzen gewonnenen Zellen zu integrieren. Die letzten Monate haben gezeigt, wie aufwändig es ist, die gereinigten Proteine so anzupassen, dass sie wirklich fehlerfrei im großen Maßstab produziert werden können.

Leider sind auch den großen Pharmakonzernen bei der Entwicklung und Testung vermeidbare Fehler unterlaufen, die sie teilweise um Monate zurückgeworfen haben. Aber wenn die Entwicklung und die nötigen klinischen Tests erst einmal abgeschlossen sind, dann sind diese proteinbasierten Impfstoffe ernstzunehmende Konkurrenten für die bereits etablieren Vektor- und mRNA-Impfstoffe.

, der die Pandemie warnt, zieht sich in 2022

, der die Pandemie warnt, zieht sich in 2022 an © Getty Images Ein Versand von Covid-Impfstoffen von Covax-Ländern im Sudan früher im Oktober Dr Bruce Aylward, leitender Anführer des WHO, sagte, es bedeutete, dass die Covid-Krise "tief in 2022" leicht ziehen könnte. Weniger als 5% der Bevölkerung Afrikas ist geimpft, verglichen mit 40% auf den meisten anderen Kontinenten. Das Vereinigte Königreich hat mehr als 10 Millionen Impfstoffe für Bedürftige Länder geliefert. Es hat insgesamt 100 Millionen gesagt.

Wie wirksam sind Corona-Proteinimpfstoffe?

Proteinbasierte Impfstoffe sind nicht nur günstiger und leichter zu transportieren, sondern auch effektiv. Mit einer Gesamtwirksamkeit von 90,4% liege der Impfstoff von Novavax laut Unternehmensangaben mit den mRNA-Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna etwa gleich auf. Diese Zahlen stammen allerdings aus der Mitte des Jahres aus den USA und Mexiko.

Bei einer britischen Studie, bei der bereits die Alpha Variante kursierte, kam Novavax auf eine Wirksamkeit von 83 Prozent. Bei einer zeitgleich stattfindenden Studie in Südafrika lag die Wirksamkeit durch die Beta-Variante nur noch bei ca. 50 Prozent. Und bei der Delta- oder My-Variante sähe es vermutlich noch finsterer aus. Aber wenn sich die Varianten weiter so aggressiv ausbreiten, wird die Effektivität auch bei allen vorhanden Vakzinen weiter abnehmen. Deshalb braucht es den Booster.

Doppelter Schutz vor SARS-CoV-2 und Influenza

Schlauerweise kann der Novavax-Impfstoff auch als Kombinationsimpfstoff verabreicht werden, der gleichzeitig vor dem Coronavirus und der saisonalen Grippe schützen soll. Das könnte sich als clevere Strategie erweisen, denn dann müsste man nicht mehr zwischen den Impfungen warten und könnte sich gleich gegen beides impfen lassen.

In einer Studie wurden die beiden Impfstoffe allerdings noch mit zwei Spritzen gegeben. Laut Guzman "stellt der kürzlich erschienene Preprint des Novavax-Protein-COVID-19-Impfstoffs NVX-CoV2373 einen Durchbruch dar. Er liefert den ersten Nachweis, dass ein COVID-19-Impfstoff gleichzeitig mit einem saisonalen Influenza-Impfstoff in zwei verschiedenen Armen verabreicht werden kann, ohne dessen Wirksamkeit zu beeinträchtigen."

Die schlimmsten Zustände für Lyme-Krankheiten

 Die schlimmsten Zustände für Lyme-Krankheiten © Gabby Landsverk Eine typische Mahlzeit für mich umfasst ein ausgewogenes Verhältnis von Kohlenhydraten und Fett mit viel Eiweiß, wie dieses Ei mit der Türkei und schwarzen Bohnen. Gabby Landsverk Als Ernährungsreporter, ich habe gefunden, dass mein Makros die beste Strategie ist, um gesund zu essen. Ich streben auf ein Verhältnis von etwa 30-40% Kohlenhydrate, 30-40% Fett und 20-30% Eiweiß an einem typischen Tag.

Zentrale Rolle in der globalen Impfkampagne

Auch wenn viele europäische Länder angesichts der hohen Infektionszahlen sehr mit sich selbst beschäftigt sind, bleiben sie der globalen Pandemiebekämpfung verpflichtet.

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Deutschland zum Beispiel hat bereits 107 Millionen Impfdosen an die internationale Impfstoffplattform COVAX abgegeben, die bislang 144 Länder und Regionen mit insgesamt über 504 Millionen Impfstoffdosen u.a. von AstraZeneca, Johnson & Johnson, Moderna, und BioNTech versorgt hat. Insgesamt will Deutschland mindestens 175 Millionen Dosen an Schwellen- und Entwicklungsländer abgeben, damit ist Deutschland laut Auswärtigem Amt weltweit der zweitgrößte Spender.

Die Europäische Union will mindestens 500 Millionen Dosen Impfstoffe abgeben, die USA spendeten bislang circa 252 Millionen Dosen. Die G7-Staaten wollen gemeinsam mindestens 870 Millionen Dosen bis Ende 2022 zur Verfügung stellen.

Neben den vorhandenen Impfstoffen werden bei Impfkampagnen in strukturschwachen Regionen nach Zulassung dann aber wohl vor allem proteinbasierte Impfstoffe zum Einsatz kommen. Novavax z.B. hat COVAX bereits über eine Milliarde Dosen zugesagt.

Laut Novavax könnten monatlich zunächst 100 Millionen Impfdosen und später sogar 150 Millionen Impfdosen pro Monat hergestellt werden. "Viele unserer ersten Dosen werden in Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen gehen, und das war von Anfang an das Ziel", sagte Novavax-Chef Stanley Erck zur Beantragung der Notfallzulassung bei der EMA.

Autor: Alexander Freund

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