Wissen & TechnikAmazon will Internet aus dem Orbit

18:10  11 juli  2019
18:10  11 juli  2019 Quelle:   msn.com

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Virus versteckt sich in Whatsapp: 25 Millionen Android-Smartphones betroffen Auf der ganzen Welt greift „Agent Smith“ das System an.

Satellit, Planet, Orbit Bildquelle: Eric Hackathorn / Flickr. Der weltgrößte Online-Händler Amazon will offenbar auch einer der größten Anbieter von satellitengestützter Internet -Infrastruktur werden. Wie aus Dokumenten der US-Kommunikationsaufsicht FCC hervorgeht, plant Amazon den Abschuss.

Ihr Amazon Echo benötigt für die Sprachausgabe, die Verarbeitung Ihrer Befehle und das Streamen von Medien eine aktive WLAN-Verbindung. Wichtiger Hinweis zu Beginn. Schließen Sie Amazon Echo an eine Steckdose an. Öffnen Sie die Alexa App.

Amazon will Internet aus dem Orbit © NASA / Unsplash Amazon will Internet aus dem Orbit

Nachdem Elon Musk mit SpaceX bereits Satelliten in die niedrige Erdumlaufbahn geschossen hat, hat jetzt auch Amazons Jeff Bezos seinen Antrag bei der amerikanischen FCC eingereicht. Damit beantragt er den Launch von 3.236 Breitbandsatelliten, die sich zu den zukünftig fast 12.000 von SpaceX gesellen sollen.

Amazons „Project Kuiper“ genanntes Vorhaben war bereits im April dieses Jahres bekannt geworden und in den jetzt eingereichten Papieren bei der amerikanischen Kommunikationskommission wird klar, was der Einsatzzweck der Satelliten sein wird. Ähnlich wie bei SpaceX Starlink-Netzwerk sieht sich auch Amazon als globaler Internetprovider, der die rund 3,8 Milliarden Menschen auf der Erde ohne Internetanschluss mit schnellem Breitband versorgen möchte.

Dürre im Sommer: Deutschland bald im Wasserstress?

Dürre im Sommer: Deutschland bald im Wasserstress? Dürreperioden lassen Grundwasser und Flusspegel sinken. Andere Länder haben schon lange das Problem. © Foto: Sebastian Kahnert/dpa Ein Brückenbogen der Augustusbrücke in Dresden überspannt das ausgetrocknete Flussbett am Ufer der Elbe vor der Kulisse der Altstadt. Wasserhahn aufdrehen – und es kommt nichts raus? In Deutschland ist das bisher nur von Rohrbrüchen oder Reparaturarbeiten bekannt. Doch im zweiten trockenen Sommer und nach Hitzerekorden wie zuletzt im Juni stehen Regionen wie die Lausitz vor einem Problem: Wenn es weiter so wenig regnet, könnten Wasservorräte knapp werden.

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Auch Facebook will ins All

Damit reiht sich der „größte Supermarkt“ und Cloud-Provider der Welt in eine Reihe mit Facebook, Leosat, der Virgin Group und Oneweb ein. Letztere haben ebenfalls bereits eine Erlaubnis erhalten, 720 Internetsatelliten in den Orbit zu schießen. Sechs davon kreisen bereits um die Erde. Und wie immer, wenn Unternehmen im Wettbewerb stehen, streiten sich die Beteiligten auch bei der nächsten Evolutionsstufe von Satellitentechnologie um ihr Fleckchen All.

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Oneweb möchte beispielsweise seine Satelliten mit einer rund 200 Kilometer großen Pufferzone um die Erde kreisen lassen, Amazon reichen dagegen rund 40 Kilometer, wobei die Flugkörper zwischen 590 und 630 Kilometern hoch fliegen sollen. Böse Zungen behaupten, dass Oneweb die Pufferzone künstlich hoch halten will, um der Konkurrenz den Platz streitig zu machen.

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Schnelleres Internet aus dem Weltraum. Das Satelliten- Internet von SpaceX soll kurze Verzögerungen zwischen 25 und 35 Millisekunden möglich machen. Zwar gibt es schon länger satellitengestützen Internetempfang, doch dieser ist mit Latenzzeiten von bis zu 600 Millisekunden

Die Nasa macht den Wartungseinsatz am Weltraumteleskop Hubble zum Web-Ereignis. Seit Monaten begleitet die US-Weltraumbehörde die Vorbereitungen zu der Mission mit der Bezeichnung STS-125 im Internet , berichtet in Blogs über aktuell anstehende Arbeiten des fünf Monate hinter dem Zeitplan

FCC als Verkehrspolizist des Erdorbits

Amazon dürfte das dagegen kaum einschüchtern, denn das Unternehmen geht für das Internet der Zukunft „all in“ und hat mit AWS Ground Station bereits jetzt einen Managed Service in den Startlöchern, der es seinen Kunden erlaubt, die Satellitenkommunikation und deren Datenströme zu steuern. Ob es Bezos‘ Raumfahrtunternehmen Blue Origin sein wird, das die Internetsatelliten ins All schießen wird, ist noch nicht bestätigt, aber sehr wahrscheinlich.

In jedem Fall übernimmt die FCC jetzt die Rolle einer Art Verkehrsbehörde, die sicherstellen muss, dass sich die rapide wachsende Zahl der O3b-Satelliten nicht in die Quere kommen werden. Denn ein Zusammenstoß mehrere Flugkörper kann eine Kettenreaktion auslösen und durch im Orbit fliegende Trümmerteile noch mehr Satelliten abschießen. Wer den Film Gravity gesehen hat, kann sich ausmalen, wie das dann in etwa aussehen könnte. Wer das verhindern und seinen Teil beitragen will, kann sich gerne auf der Jobseite für Project Kuiper umsehen, auf der zur Zeit der Erstellung dieser News noch 77 offene Stellen zu finden waren.

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Eine Fotoausstellung lässt Kunst und Wissenschaft verschmelzen: Ein Washingtoner Museum zeigt beeindruckende Bilder der Erde, aufgenommen aus dem All. Denn er kann beweisen, dass noch viel mehr vom Orbit aus zu sehen ist: Die Pyramiden von Giseh etwa, das von Hurrikan "Katrina"

Wenn Elon Musk von einem allumfassenden Internet träumt, blickt er gen Himmel. Die Vorstellung des Gründers des Weltraum-Unternehmens SpaceX: Ein Schwarm von 4000 Mikrosatelliten soll die Erde umkreisen und schnellen Internetzugang aus dem All in jedem Winkel der Welt ermöglichen.

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Amazon hat seine Bilanz für das zweite Quartal vorgelegt. So steht es um das Wachstum des Online-Handelsriesen. Der brummende Internethandel und florierende Cloud-Dienste haben Amazon erneut zu mehr Gewinn verholfen. Ein starker Anstieg der Ausgaben sorgte im zweiten Quartal allerdings dafür, dass der größte Online-Händler der Welt nicht an die glänzenden Zahlen der Vorquartale anknüpfen konnte. Verglichen mit dem Vorjahreswert nahm der Überschuss um vier Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar (2,3 Mrd Euro) zu. Das teilte der Konzern von Tech-Milliardär Jeff Bezos am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit.

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