Wissen & Technik: Neue Lebensräume: Wie Menschen das Meer besiedeln könnten - PressFrom - Deutschland

Wissen & TechnikNeue Lebensräume: Wie Menschen das Meer besiedeln könnten

19:25  11 juli  2019
19:25  11 juli  2019 Quelle:   weltderwunder.de

Folge des Klimawandels: Ammen-Dornfinger: Südeuropäische Giftspinne breitet sich in Deutschland aus

Folge des Klimawandels: Ammen-Dornfinger: Südeuropäische Giftspinne breitet sich in Deutschland aus Der Ammen-Dornfinger ist eine Giftspinne, die eigentlich in Südeuropa heimisch ist. Steigende Temperaturen führten dazu, dass sie mittlerweile sogar in Norddeutschland verbreitet ist. Ihr Biss kann unter Umständen sogar für den Menschen gefährlich werden. Der Klimawandel hat viele Auswirkungen auf den Lebensraum von Mensch und Tier. Aufgrund steigender Temperaturen sind bestimmte Tierarten nicht mehr an ihr ursprüngliches Habitat gebunden, ihr Verbreitungsgebiet vergrößert sich. So auch im Falle der Ammen-Dornfinger-Spinne, die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt und sich mittlerweile auch in Deutschland ausbreitet.

Lebensraum im Osten ist ein politischer Begriff, der mit der „germanischen“ oder „arischen“ Besiedlung von Gebieten außerhalb der deutschen Grenzen Wenn wir aber heute in Europa von neuem Grund und Boden reden, können wir in erster Linie nur an Rußland und die ihm untertanen Randstaaten

Deutschland ist dicht besiedelt , etwa 230 Menschen leben auf einem Quadratkilometer. Denn wie kann sich Deutschland für den Erhalt Erhalt ( m ., nur Singular) hier: das Bewahren von etwas, das Mehr Wildnis für Deutschland. unberührt — etwas, was noch nicht in Kontakt mit dem Menschen war.

Neue Lebensräume: Wie Menschen das Meer besiedeln könnten © iStock-Gladio1

Durch den Klimawandel steigt der Meeresspiegel unaufhaltsam. Viele Menschen könnten dann ihre Heimat verlieren. Nicht nur Wissenschaftler, sondern auch Architekten wie Vincent Callebaut entwickeln deshalb Pläne, das Wasser zu bevölkern.

2013 veröffentlichte der Weltklimarat (ICPP) einen alarmierenden Bericht. Demnach könnte der Meeresspiegel bis 2.100 – je nach Szenario – um 26 bis 82 Zentimeter steigen. Außerdem warnen die Wissenschaftler, dass sich bis zum Ende dieses Jahrhunderts die Atmosphäre im Vergleich zum Referenzzeitraum 1986 bis 2005 um 0,3 bis 4,8 Grad erhöhen wird. Das Ausmaß kann man sich vor Augen halten, wenn man bedenkt, dass bei einem Temperaturanstieg um nur einen Grad der Meeresspiegel um einen Meter ansteigt.

Forscher wollen Anstieg des Meeresspiegels neu berechnen

Forscher wollen Anstieg des Meeresspiegels neu berechnen Der Hamburger Meereskundler Detlef Stammer hat zusammen mit einem internationalen Forschungsteam ein neues Konzept zur Berechnung des möglichen Meeresspiegelanstiegs erarbeitet. Erstmals werden dabei physikalische Prozesse beim Abschmelzen des Landeises in Grönland und der Antarktis berücksichtigt. «Mit dem neuen Konzept können wir viele Missverständnisse zum Thema, auch in der Fachliteratur, auflösen und zu tragfähigen Aussagen kommen», sagte der Direktor des Centrums für Erdsystemwissenschaften und Nachhaltigkeit.

Ich meine gut, mit Menschen kann man reden und sich einfach mit ihnen unterhalten, aber in gewisserweise kann man, dass ja auch mit Tieren. Es scheint als hätten Tiere VIELLEICHT einen sechsten Sinn für Gefühle der Menschen .

Das kann kein Meer mehr schlucken: Unsere Ozeane versinken im Plastikmüll. Plastik enthält nicht nur selbst Giftstoffe, sondern wirkt beim Schwimmen durchs Meer wie ein Gift-Magnet Deshalb ist neben Wirtschaft, Industrie und Bürgern auch die Politik gefragt - um neue Richtlinien und Anreize zu

Davon wären nicht nur niedrig gelegene Länder betroffen, sondern Küstenstädte mit mehreren Millionen Einwohnern, etwa Bombay, New York oder Shanghai. In den Niederlanden könnten sechs Prozent des Landes im Wasser versinken. In Teilen Ozeaniens sind es sogar bis zu achtzig Prozent. In Bangladesch bedroht das Wasser Straßen und Dämme, bis zum Jahr 2050 über mehrere tausend Kilometer hinweg.

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Schon heute steht das Land regelmäßig unter Wasser. Das salzige Meerwasser beschädigt die Ernten und in einigen Küstenregionen kann bereits kein Reis mehr angebaut werden. Weil das Salzwasser die Trinkwasserversorgung einschränkt, müssen in manchen Städten mehrere hundert Meter tiefe Brunnen gebohrt werden.

Folge der Überfischung: Hälfte der Hai- und Rochenarten im Mittelmeer bedroht

Folge der Überfischung: Hälfte der Hai- und Rochenarten im Mittelmeer bedroht Ein Bericht des WWF warnt vor zunehmenden gefährdeten Tierpopulationen im Mittelmeer. Durch Fischerei und Plastik sei jede zweite Hai- und Rochenart bedroht © Foto: dpa/University of ExeterDaniel Cartamil Neben der Fischerei gefährdet auch Müll das Leben der Tiere. Über die Hälfte aller Hai- und Rochenarten im Mittelmeer ist nach Angaben der Tierschutzorganisation WWF bedroht. Ein Drittel sei bereits „bis an den Rand der Ausrottung befischt“, heißt es in dem am Freitag veröffentlichten WWF-Bericht.

Jahrhundert galt das Meer für viele Menschen als Reich Reich, -e (n.) ein Land; ein Gebiet, in dem eine Person herrscht Nur die Reichen konnte sich sich etwas leisten können genug Geld haben, um sich etwas zu kaufen also so eine Reise leisten Zulassung zum Medizinstudium wird neu geregelt.

Dabei können sich die verschiedenen Faktoren gegenseitig verstärken: konnten früher Organismen bei einem Klimawandel neue Lebensräume besiedeln , wird dies heute durch die Isolierung und Vernichtung von Lebensräumen erschwert – oft sind geeignete Lebensräume nicht zu erreichen

Millionen verlieren ihre Heimat

Das größte Problem aber werden die Millionen von Menschen sein, die durch den Meeresspiegelanstieg ihre unbewohnbar gewordene Heimat verlassen müssten. Wie wird ihr Leben aussehen, wenn die Prognosen der Wissenschaft Wirklichkeit werden? Wo sollen sie leben, wenn große Teile des Festlandes vom Wasser überschwemmt werden? Ist es eine Lösung, das Wasser selbst zu bevölkern? Diese Fragen stellen sich nicht nur die Wissenschaftler, sondern auch Architekten. Der Belgier Vincent Callebaut zum Beispiel hat das Wasser zum neuen Lebensraum auserkoren.

Ecopolis - Ein Seerosenblatt als letzter Zufluchtsort

"Lilypad" - das ist das englische Wort für "Seerosenblatt". Doch Vincent Callebauts Seerosenblätter findet man nicht etwa auf dem heimischen Gartenteich. Seine Lilypads sind Entwürfe von futuristischen, auf den Weltmeeren schwimmenden Städten. Jedes von ihnen könnte bis zu 50.000 Menschen beherbergen, die durch Klimakatastrophen heimatlos geworden sind.

210.000 Jahre alter Schädel in Griechenland gefunden: Forscher müssen Menschheitsgeschichte umschreiben

210.000 Jahre alter Schädel in Griechenland gefunden: Forscher müssen Menschheitsgeschichte umschreiben In Griechenland wurde in einer Höhle ein Stück Schädel gefunden, das darauf hindeutet, dass unsere menschlichen Vorfahren Afrika früher verlassen haben, als Anthropologen bisher vermuteten. Eine Studie, die am Mittwoch in der Fachzeitschrift „Nature“ erschienen ist, zeigt, dass der Schädel, der ursprünglich in den 1970er Jahren in Griechenland entdeckt wurde, zu einem Mitglied einer frühen Homo-sapiens-Bevölkerung gehörte und etwa 210.000 Jahre alt ist. Die frühesten bekannten versteinerten Überreste des modernen Menschen wurden alle auf dem afrikanischen Kontinent gefunden. Dieser Schädel ist jedoch der früheste Beweis für moderne Menschen außerhalb von Afrika.

Video-Thema – Videos ohne UT. Der neue Journalismus – Maschine statt Mensch – das Video als Flash. künstliche Intelligenz (f., nur Singular) — hier: Computer, die sich intelligent und fast wie ein Mensch verhalten und selbstständig Probleme lösen können .

Welche Tricks und Wege kennt die tropische Natur, sich anzupassen und Lebensräume Ihre Mission ist, sich zu finden, und als Larven neuen Untergrund zu besiedeln . Werden sie sich selbst überlassen, können gerodete Regionen wie der Panamakanal binnen weniger Jahrzehnte zu neuen

In drei Hügeln des überdimensionalen Seerosenblattes findet sich all das, was Menschen für das tägliche Leben brauchen: Geschäfte, Arbeit und Unterhaltung. Schiffe können an einem der drei Häfen andocken. In einem See im Herzen der Insel wird Regenwasser gesammelt und zu Trinkwasser aufbereitet. Energie wird mit Hilfe von Gezeitenkraftwerken, Solar- oder Windenergie auf natürliche Weise gewonnen. Durch ein perfektes Zusammenspiel zwischen Mensch, Natur und Technik werden Kohlenstoffdioxid und Abfälle genutzt, um Sauerstoff und Strom zu produzieren. Im Idealfall wird mehr Energie hergestellt als benötigt. Auf einem Lilypad wird es weder Straßen noch Autos geben. Callebaut nennt die sich selbst versorgenden Ökosysteme auch "Ecopolis". Sie driftet ohne Antrieb mit den natürlichen Strömungen der Meere rund um den Globus.

Der Traum von der Besiedlung des Meeres

Die Idee von der Bevölkerung des Wassers ist nicht neu. So kommt es zum Beispiel in dem Hollywoodfilm "Waterworld" aus dem Jahr 1995 zu einer Klimakatastrophe, die die Pole schmelzen lässt und die Menschen dazu zwingt, auf Schiffen und Atollen zu leben - ein Szenario, das erschreckende Ähnlichkeit mit den aktuellen Prognosen der Wissenschaft besitzt. Schon zu Beginn der sechziger Jahre bemühten sich Menschen, das Wasser als Lebensraum zu erschließen. Parallel zur Entwicklung der Raumfahrt wurde auch die Idee der Unterwasserstadt populär. Bis in die achtziger Jahre hinein entstanden sogenannte Unterwasserhabitanten. Dort verbrachten Aquanauten bis zu zwei Monate, ohne ein einziges Mal auftauchen zu müssen. Die Forscher planten, den Meeresboden im großen Stil zu besiedeln.

Reliquien eines Traumes

Trotz großer Vorhaben wurden diese Visionen nie Wirklichkeit. Die Gründe für das Scheitern liegen auf der Hand: Die extremen Bedingungen auf und unter dem Wasser und die Tatsache, dass technisches und menschliches Versagen schnell zu gefährlichen Unfällen führen kann, hat die Euphorie für die Unterwasserhabitaten gebremst. Außerdem ist ihre Instandhaltung sehr aufwendig und teuer. Heute ist nur noch ein einziger Habitat der Universität von North Carolina in Benutzung. Dort trainieren unter anderem NASA-Astronauten, um sich auf den Weltraum vorzubereiten. Die Betreibung von "Aquarius" kostet die Universität täglich circa 10.000 Dollar. Ein ausgemusterter Habitat, "La Chapula", wurde inzwischen zu einem Unterwasserhotel umfunktioniert, in dem man für einen Preis von 475 Dollar nächtigen kann.

Schutzwälle und Dämme - Venedig und die Niederlande handeln schon heute

Somit stellt sich die Frage, ob auch Callebauts Pläne überhaupt umsetzbar sind. Wie teuer zum Beispiel ein Lilypad sein soll, darüber hat sich der Belgier bisher nicht geäußert. Trotzdem besteht kein Zweifel, dass der Klimawandel und seine Folgen ein dringendes Handeln erfordern. In dem vom Wasser stark gefährdeten Venedig etwa soll noch in diesem Jahr der Schutzwall "Mose" fertig gestellt werden. Dieses Mammutprojekt hat bis zum Jahr 2014 bereits sechs Milliarden Euro verschlungen. Die Wälle befinden sich bei Normalstand des Wassers unterhalb der Meeresoberfläche. Droht eine Überschwemmung, richten sie sich auf und halten das Wasser von Venedig fern. Auch in den Niederlanden hat man einen jahrzehntelangen Kampf gegen das Wasser hinter sich. Mittlerweile gibt es dort ein komplexes Schleusensystem und ungefähr fünfzig Deichringe mit teilweise mehreren Verteidigungslinien.

Wird die Utopie Wirklichkeit?

Vincent Callebaut spricht sich offen gegen diese Art von Schutz aus. Dämme und Alarmsysteme sind für ihn nur kurzzeitige Lösungen. Vielmehr will er mit seinen Plänen eine langfristige Heimat für die Flüchtlinge der Klimakatastrophen garantieren. Im Gegensatz zu bereits realisierten Maßnahmen liegen Callebauts Pläne aber eher im Bereich der Utopie. Trotzdem: Sein langfristiges Denken und die Idee, mit dem Wasser zu leben statt gegen es zu kämpfen, sind heute schon zukunftsweisend.

Forscher wollten ein Meer in Europa untersuchen - sie stießen auf etwas, das sich Tausende Jahre versteckt hat

Forscher wollten ein Meer in Europa untersuchen - sie stießen auf etwas, das sich Tausende Jahre versteckt hat Eigentlich sollte man meinen, Menschen hätten bereits jede Ecke unserer Erde erkundet. Doch weit gefehlt: ein Großteil der Welt ist uns noch völlig unbekannt — unsere Ozeane. Nach Angaben des amerikanischen National Ocean Service (NOAA) wurden bis heute nur etwa fünf Prozent der Ozeane erforscht. Forschungen unter Wasser sind natürlich um einiges schwerer als an Land. Mit Problemen wie Sauerstoffmangel und extremem Wasserdruck verlangt eine Forschung unter Wasser eine sorgfältige Planung.

Nur ein winziger Teil ihrer Fläche steht unter Schutz, nun wird auf dem großen Uno-Gipfel in Japan um eine Vergrößerung gerungen - doch Profitgier droht, die Verhandlungen scheitern zu lassen. Die Ozeane sind der Ausbeutung durch den Menschen ausgeliefert.

Laut neuerer Forschung könnte medizinisches Wissen bereits viel älter sein, als bisher gedacht. Pierolapithecus heißt beispielsweise ein früher Waldbewohner, der zwar noch kein Mensch , aber trotzdem ein entfernter Vorfahr gewesen sein könnte .

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Nein, hier schwimmen keine Post-its im Meer.
Klebezettel, die über Bord gegangen sind? Eine Ansammlung Putzlumpen? Weder noch: Die Drohnenaufnahmen zeigen Meeresbewohner. Your browser does not support this video require(["binding"], function (binding) { binding("wcVideoPlayer", "#video_player_a0c00e25-8bb3-4236-bc27-a189afa2e6e9").all(); }); Bei diesem Drohnen-Video vom Meer vor dem berühmten Bondi Beach in Australien lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Denn was auf den ersten Blick wahlweise wie ein Haufen Post-its, Putzlumpen und Stofffetzen aussieht, der im Wasser treibt, ist in Wahrheit ein Schwarm Kuhnasenrochen (Rhinoptera).

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