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Wissen & TechnikStudie: Bestände der in Wäldern lebenden Tiere weltweit drastisch gesunken

16:55  13 august  2019
16:55  13 august  2019 Quelle:   msn.com

Fund bei Zollkontrolle: Tunesische Behörden entdecken vier weiße Tigerjunge in Auto

Fund bei Zollkontrolle: Tunesische Behörden entdecken vier weiße Tigerjunge in Auto Der Fahrer wollten die seltenen Tiere nach Libyen bringen.

Viele Forscher sind davon überzeugt, dass sich eine weltweite Katastrophe anbahnt. In der Tat hat der Bestand des Monarchfalters über Nordamerika hinweg zwischen den 1990er Jahren und 2015 um durchschnittlich 80 Prozent Oder aber dass die Menge an Insekten allgemein stark gesunken ist.

Der weltweite Bestand der Giraffen ist in den vergangenen 30 Jahren drastisch gesunken . Nun hat die Weltnaturschutzunion die Tiere auf ihre Rote Liste der gefährdeten Arten gesetzt. In den vergangenen 30 Jahren sei die weltweite Population der Tiere um knapp 40 Prozent gesunken .

Studie: Bestände der in Wäldern lebenden Tiere weltweit drastisch gesunken © Monika Skolimowska Die Bestände der in Wäldern lebenden Tiere sind weltweit in den vergangenen rund 50 Jahren dramatisch zurückgegangen. Das teilte die Umweltschutzorganisation WWF in Berlin unter Berufung auf einen eigenen Situationsbericht mit.

Die Bestände der in Wäldern lebenden Tiere sind weltweit in den vergangenen rund 50 Jahren dramatisch zurückgegangen. Das teilte die Umweltschutzorganisation WWF am Dienstag in Berlin unter Berufung auf einen eigenen Situationsbericht mit. Die Bestände brachen demnach seit 1970 im Durchschnitt um mehr als die Hälfte ein.

Vögel, Amphibien, Säugetiere und Reptilien litten der Landzeitanalyse zufolge gleichermaßen unter zunehmenden Lebensraumverlust und anderen Umweltveränderungen durch menschliche Aktivitäten. Entwaldung sowie Verödung von Wäldern seien Hauptursache für den Verlust an Tieren und Artenvielfalt, erklärte der WWF. Er forderte die Staaten auf, einen "planetaren Waldnotstand" auszurufen und diese zu schützen und aufzuforsten.

Wildkatzen leben wieder in allen Wäldern des Saarlands

Wildkatzen leben wieder in allen Wäldern des Saarlands Der Naturschutzverband BUND meldet erstmals die vollständige Besiedlung eines Bundeslandes durch die Wildkatze. Das Tier sei wieder in allen größeren Wäldern des Saarlands zu Hause. © Foto: Frederik von Erichsen/Archiv Wildkatzen sind nach Angaben des BUND wieder im gesamten Saarland heimisch. Hier sei die scheue Jägerin in jedem Quadranten eines Rasters von zehn mal zehn Kilometern nachgewiesen worden, teilte der BUND in Berlin mit. Sogenannte Lockstöcke mit aufgesprühtem Baldrianduft ziehen die Wildkatzen an. Sie reiben sich daran und hinterlassen Haare.

Bei 33 Fragen müssen Sie somit die richtigen Antworten auf mindestens 17 Fragen finden. Sie haben 60 Minuten Zeit, um die Fragen zu beantworten. Zu jeder Frage erhalten Sie vier Antwortmöglichkeiten, nur eine davon ist richtig. Sie können den Test Leben in Deutschland beliebig oft wiederholen.

Doch hinter dem dramatischen Sinken der Bestände steht nicht nur Japans unersättlicher Appetit nach Thunfisch, auch in Weltweit bringt der Export von Thunfisch laut WWF fast 3,9 Milliarden Euro im Jahr ein. Überlegen Sie dann gemeinsam, was für Möglichkeiten es gibt um bedrohte Tiere zu retten.

Die Umweltschutzorganisation verwies dabei auch auf die Bedeutung intakter Wälder für den Klimaschutz. "Wälder sind unser größter natürlicher Verbündeter im Kampf gegen die Erderhitzung", erklärte WWF-Waldexpertin Susanne Winter. "Wenn wir den weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt umkehren und die Klimakrise verhindern wollen, müssen wir die Wälder und die dort lebenden Arten schützen."

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Der WWF analysierte nach eigenen Angaben die Entwicklung von 268 Wirbeltierarten und 455 Tierpopulationen, die in Wäldern leben. Die biologischen Beziehungen und Abhängigkeiten seien komplex, mahnten die Umweltschützer. So seien viele Waldpflanzen darauf abgewiesen, dass Tiere ihre Blüten bestäubten oder ihren Samen verbreiteten.

Studie zur Artenvielfalt: Klimawandel geht zu rasant für Tiere

Studie zur Artenvielfalt: Klimawandel geht zu rasant für Tiere Vögel passen sich steigenden Temperaturen an, indem sie etwa ihren Winterschlaf vorverlegen. Doch anscheinend kommen die Tiere kaum mehr mit dem Klima mit © Foto: dpa/Tim Brakemeier Selbst die weitverbreitete Kohlmeise gehöre zu den Risikokandidaten. Die durch den Klimawandel bedingten Temperaturanstiege in den kommenden Jahrzehnten könnten viele Tiere an die Grenzen ihrer Anpassungsfähigkeit bringen. Bislang reagierten viele Arten auf Wärmeschwankungen, indem sie ihre Paarungszeiten oder ihren Winterschlaf im Jahr nach vorne verlegten.

Ihr Bestand muss dringend reduziert werden. Doch die Jäger wollen gar nicht so viel schießen, wie sie könnten. Meldungen der letzten zwei, drei Wochen belegen das : In Chemnitz randalierten Tiere in der Innenstadt. Viele schrecken davor zurück, drastisch in die Bestände einzugreifen.

Lebende Frösche werden in die USA geflogen, um die asiatische Diaspora dort zu versorgen. Der Zahnfrosch lebt in Flüssen und Wäldern , der südostasiatische Reisfrosch in Reisfeldern. Beide waren am internationalen Markt sehr begehrt - bis ihre Bestände drastisch abnahmen.

Auch mit Aufforstung und Waldschutz allein sei es noch nicht getan, erklärte der WWF. Der Tierbestand sei vielerorts unter anderem auch durch Wilderei oder eingeschleppte neue Krankheiten sowie invasive Arten massiv bedroht. Insbesondere in Zentralafrika gebe es bereits das Problem der "leeren Wälder". Diese schienen zwar oberflächlich intakt. In ihnen lebten inzwischen allerdings kaum noch Tiere.

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Waldtier-Bestände dramatisch geschrumpft.
Tiere, die im Wald leben, sind wichtig für Natur und Klima - aber es gibt immer weniger von ihnen. Weltweit sind ihre Bestände im Laufe der vergangenen fünfzig Jahre drastisch zurückgegangen, warnt der WWF. © Imago/Nature Picture Library Auch die Bestände einiger Affenarten sind geschrumpft (Archivbild) Für den World Wide Fund For Nature (WWF) ist die Entwicklung besorgniserregend: Seit 1970 sind die Bestände vieler Waldtiere im Schnitt um mehr als die Hälfte zurückgegangen. Insbesondere Amphibien wie Frösche, aber auch Säugetiere wie Affen oder Waldelefanten sind davon betroffen.

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