Wissen & TechnikGute Nachrichten für Allergiker: "HypoCat": Schweizer Forscher entwickeln Impfstoff gegen Katzenallergie

17:00  13 august  2019
17:00  13 august  2019 Quelle:   gala.de

Bericht: Eintracht Frankfurt vor Transfer von Schweizer Nationalspieler Djibril Sow

Bericht: Eintracht Frankfurt vor Transfer von Schweizer Nationalspieler Djibril Sow Eintracht Frankfurt steht wohl kurz davor, Mittelfeldspieler Djibril Sow von den Berner Young Boys zu verpflichten.

Gute Nachrichten für Allergiker: "HypoCat": Schweizer Forscher entwickeln Impfstoff gegen Katzenallergie © Shutterstock Können Katzenallergiker bald aufatmen?

Katzenliebhaber aufgepasst: Schweizer Forscher entwickelten einen neuartigen Impfstoff, der die Symptome einer Katzenallergie auf ein Minimum reduzieren kann.

Knapp 14 Millionen Katzen leben derzeit in Deutschlands Haushalten, damit ist der Stubentiger das beliebteste Haustier unseres Landes. Doch vielen Menschen macht das Fell zu schaffen – sie leiden an einer sogenannten Katzenallergie. Genaue Angaben darüber, wie viele Katzenallergiker in Deutschland leben, sind schwer zu bekommen, allerdings schreibt der Allergikerinformationsdienst von einer Schätzung um die 30 Prozent. All jenen dürften die neuesten Forschungsergebnisse aus der Schweiz das Leben etwas leichter machen. Forscher der Uni Zürich entwickelten nämlich einen Impfstoff, der die unangenehmen Symptome der Katzenallergie auf ein Minimum reduzieren kann, so berichtet unter anderem "DailyMail".

Comer See: Schweizer Nationalspielerin Ismaili nach Badeunfall vermisst

Comer See: Schweizer Nationalspielerin Ismaili nach Badeunfall vermisst Die 24-Jährige ist außerdem Kapitänin bei den Young Boys Bern.

Woher kommt eine Katzenallergie?

Die allergieartigen Symptome werden durch das Protein "Fel-d1" ausgelöst, das hauptsächlich im Fell von Katzen vorkommt. Über abgestorbene Hautschuppen der Katze verbreitet es sich, gelangt in die menschlichen Atemwege. Das Immunsystem reagiert dann, indem es besonders viel Histamin ausschüttet. Und genau diese Reaktion ist es, die die unangenehmen Symptome hervorruft. Anders als bei bisherigen Sensibilisierungsversuchen setzt der neu entwickelte Impfstoff "HypoCat" bei der Katze an, nicht im menschlichen Körper.

Das interessiert andere MSN-Leser auch:

Schleudersitz: Maden springen auch ohne Beine

Nasa: Verblüffende Erkenntnis vom Jupiter

Experimente mit Rekordlänge: Pech tropft sehr langsam

Schweizer Bundesanwaltschaft erhebt Anklage gegen WM-Organisatoren

Schweizer Bundesanwaltschaft erhebt Anklage gegen WM-Organisatoren Schweizer Bundesanwaltschaft erhebt Anklage gegen WM-Organisatoren

So wirkt "HypoCat"

Bisherige Sensibilisierungsmaßnahmen wurden immer beim Menschen injiziert, "HypoCat" wird allerdings der Katze direkt gespritzt. So kann das Protein "Fel-d1" im Fell der Katze signifikant reduziert werden. Die Ergebnisse ihrer Studie veröffentlichten die Wissenschaftler der Uni Zürich im "Journal of Allergy and Clinical Immunology". Hier ist nachzulesen, dass alle 54 Katzen, die die Injektion von den Forschern erhielten, die gewünschten Antikörper aufwiesen.

Drei Jahre müssen wir noch auf den ersten vielversprechenden Wirkstoff warten, dann soll "HypoCat" auf den Markt kommen, prognostizieren die Forscher.

Verwendete Quelle: Stern, DailyMail

Erfahren Sie mehr:

Aus der Tierwelt: Eine neue Studie verrät es: Sind Hunde oder Katzen schlauer?

Stars und ihre Katzen: Achtung, Cat Content!

Gesundheitsgefahr: Ambrosia-Allergie: Der größte Albtraum für Allergiker

Forscher haben ein System entwickelt, mit dem euer Smartphone-Akku bis zu drei Monate halten soll

Forscher haben ein System entwickelt, mit dem euer Smartphone-Akku bis zu drei Monate halten soll Die Evolution des Handys ist schon beachtlich — aber auch ein bisschen merkwürdig. Zwar ist die Technik immer ausgereifter geworden, doch das Problem mit der Akkulaufzeit wurde gefühlt immer größer. Oder vergeht ein Tag, an dem ihr euer Smartphone nicht an die Steckdose hängen müsst? Wissenschaftler der University of Michigan and Cornell haben ein spezielles Material entwickelt, mit dem Computer und Smartphones künftig deutlich effizienter betrieben werden könnten. Sollte das klappen, müsstet ihr euren Akku nur mehr einmal in mehreren Monaten aufladen. Das Material nennt sich „Magnoelektrische Multiferroika“.

Weiterlesen

'Universal' Grippeimpfstoff könnte der Realität einen Schritt näher kommen .
Ihr Browser unterstützt dieses Video nicht Montagnachmittag gab UGA bekannt, dass er einen Vertrag mit dem Nationalen Institut für Allergie und Infektionskrankheiten , einer Abteilung des Nationalen, unterzeichnet hat Institute of Health (NIH), die über einen Zeitraum von sieben Jahren bis zu 130 Millionen US-Dollar bereitstellen werden. Die UGA wird eines der Projekte leiten und mit Wissenschaftlern an 14 anderen Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten.

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke
usr: 6
Das ist interessant!