Wissen & TechnikForscher finden zwei neue Medikamente gegen Ebola

17:05  13 august  2019
17:05  13 august  2019 Quelle:   msn.com

Neue Hoffnung im Kampf gegen Ebola

Neue Hoffnung im Kampf gegen Ebola Zwei experimentelle Wirkstoffe können die Überlebenschancen von Ebola-Patienten deutlich verbessern.

Forscher finden zwei neue Medikamente gegen Ebola © Augustin WAMENYA Im Kampf gegen Ebola ist Wissenschaftlern ein wichtiger Fortschritt gelungen: Eine in der Demokratischen Republik Kongo durchgeführte klinische Studie hat ergeben, dass zwei neue Medikamente die Sterblichkeitsrate von Patienten drastisch reduzieren.

Im Kampf gegen Ebola ist Wissenschaftlern ein wichtiger Fortschritt gelungen: Eine in der Demokratischen Republik Kongo durchgeführte klinische Studie habe ergeben, dass zwei neue Medikamente die Sterblichkeitsrate von Ebola-Patienten drastisch reduzierten, teilte die US-Gesundheitsbehörde NIH am Montag mit, die einen Teil der Studie finanziert.

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-Ebola-Ausbruch in Afrika führt zu internationaler Gesundheitserklärung © Manjurul / iStock / Getty Images Plus -Ebola, Viirus, Ausbruch Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gab am Mittwoch bekannt, dass der Ausbruch bestätigter Ebola-Fälle im Kongo zu einem internationalen Gesundheitsnotfall geworden ist. Laut The Associated Press , mit mehr als 1.600 Menschen, die seit August Opfer des zweittödlichsten Ebola-Ausbruchs in der Geschichte waren, hat die WHO nach drei früheren Treffen beschlossen, die Situation offiziell als internationalen Notfall zu deklarieren.

Die Behandlung von Ebola-Patienten mit den Medikamenten REGN-EB3 und mAb114 hatte die Sterblichkeitsrate laut NIH auf 29 beziehungsweise 34 Prozent reduziert. Unbehandelt liegt die Sterblichkeitsrate von Ebola-Infizierten bei 60 bis 67 Prozent. Auch nach der Therapie mit den bisher üblichen Medikamenten Zmapp und remdesivir stirbt noch rund die Hälfte aller Patienten.

Die endgültige Analyse der im November vergangenen Jahres begonnenen Studie werde zwar erst im Herbst erwartet, sagte der Direktor des NIH-Instituts für Allergien und Infektionserkrankungen, Anthony Fauci, der Nachrichtenagentur AFP. Doch die Schwelle für erfolgreiche Tests sei bei REGN-EB3 bereits erreicht, bei mAb114 fast. Ein unabhängiges Gremium habe die Studie deshalb nach 681 Behandlungen abbrechen lassen. Ursprünglich seien 725 Behandlungen im Rahmen der Studie geplant gewesen. Beide Medikamente können damit ab sofort für die Therapie von Ebola-Patienten eingesetzt werden.

-Ebola-Überlebende sind Nierenproblemen und dem Risiko eines vorzeitigen Todes ausgesetzt.

-Ebola-Überlebende sind Nierenproblemen und dem Risiko eines vorzeitigen Todes ausgesetzt. LONDON (Reuters) - Menschen, die eine Ebola-Virus-Infektion überleben, haben laut einer Studie von Überlebenden ein dramatisch höheres Sterberisiko - wahrscheinlich aufgrund schwerer Nierenschäden - innerhalb eines Jahres nach Verlassen des Krankenhauses einer Epidemie in Guinea. © Reuters / Baz Ratner DATEIFOTO: Gesundheitspersonal in Schutzanzügen desinfiziert einen Krankenwagen, der einen verdächtigen Ebola-Patienten zum neu errichteten MSF-Ebola-Behandlungszentrum in Goma transportiert.

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Wie das bisher verwendete Medikament Zmapp sind REGN-EB3 und mAb114 sogenannte monoklonale Antikörper, die unterbinden, dass das Ebola-Virus weitere Zellen im Körper des Infizierten ansteckt.

Die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse zeigten, dass es möglich sei, die Sterblichkeitsrate bei Ebola "drastisch zu verringern", sagte Fauci. Allerdings sei der Kampf gegen Ebola-Ausbrüche vor allem eine Frage der Prävention. "Der beste Weg, einen Ausbruch (der Krankheit) zu beenden, ist eine gute Impfung, ebenso wie eine gute Überwachung der Kontaktwege, die Isolation (von Patienten) und, letztlich, die Behandlung", sagte er.

Der Chef der gemeinnützigen britischen Organisation Wellcome Trust, Jeremy Farrar, erklärte, die Studienerkenntnisse würden "zweifelsohne Leben retten".

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-Ebola-Ausbruch breitet sich auf die 3. Provinz im Ostkongo aus KINSHASA, Kongo (AP) - Der einjährige Ebola-Ausbruch im Kongo hat sich auf eine neue Provinz ausgeweitet. Zwei Fälle, darunter ein Todesfall, wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums der Regierung in Süd-Kivu bestätigt . © REUTERS / Olivia Acland Zwei neue Patienten wurden im Gebiet Mwenga in Süd-Kivu positiv getestet. Dies gilt nach Angaben des Gesundheitsministeriums für die Provinzen Nord-Kivu und Ituri, in denen es bestätigte Fälle der Krankheit gibt.

Seit dem Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo vor einem Jahr sind in dem zentralafrikanischen Land mehr als 1800 Menschen an dem Virus gestorben.

Das Virus wird von wilden Tieren auf Menschen übertragen. Der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge verbreitet sich Ebola unter Menschen durch den direkten Kontakt mit dem Blut oder anderen Körperflüssigkeiten von Infizierten.

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DAKAR - Dr.

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