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Wissen & TechnikForscher entdecken verlorenen achten Kontinent — 1.500 Kilometer unter Europa

16:45  18 september  2019
16:45  18 september  2019 Quelle:   businessinsider.de

Forscher entdecken einen See unter der Erde — sein Inhalt macht ihnen Angst

Forscher entdecken einen See unter der Erde — sein Inhalt macht ihnen Angst In den Vereinigten Staaten haben Forscher einen beunruhigenden Fund gemacht: Ein gewaltiger See aus teilweise in flüssigem Gestein gelöstem Kohlenstoff unterhalb der westlichen USA — mit der fünffachen Fläche Deutschlands. Die Wissenschaftler Saswata Hier-Majumder von der Royal Holloway University of London und Benoit Tauzin von der Université de Lyon untersuchten die Entdeckung und veröffentlichten ihre Ergebnisse im Magazin „Earth and Planetary Science Letters“. Ihr Fund macht bisherige Erkenntnisse darüber zunichte, wie viel Kohlenstoff sich wirklich unter der Erdoberfläche befindet.

Die alte Landmasse soll etwa 500 mal 100 Kilometer groß sein. Auch andere Teile des Kontinents liegen heute tief im Grund des Indischen Ozeans. Ihre Lava legte sich auf das uralte Gestein, sodass die Vulkaninsel Mauritius entstand und den alten Kontinent verdeckte – bis die Potsdamer Forscher

Europa hat die höchste Reaktordichte der Welt. Damit ist die Alte Welt der Kontinent mit der höchsten Reaktordichte der Welt, auch wenn die Anlagen nicht gleichmäßig verteilt sind. Schließlich erhielten die Forscher so etwas wie eine Risikorangliste, die sich in etwa mit den Erwartungen deckte.

Forscher entdecken verlorenen achten Kontinent — 1.500 Kilometer unter Europa © Bereitgestellt von Business Insider Inc


  • Vor hunderten Millionen Jahren bestand die Erde nur aus einem einzigen Kontinent: Pangäa. Nachdem er in kleinere Landmassen auseinandergebrochen war, bildeten sich die Kontinente, wie wir sie heute kennen.
  • Eine neue Studie legt nahe, dass ein achter Kontinent vor 120 Millionen Jahren unter das heutige Südeuropa gerutscht ist.
  • Forscher nennen diesen verlorenen Kontinent „Greater Adria“.
  • Mehr Artikel von Business Insider findet ihr hier.

Die Erde sah aus dem Weltraum vor 240 Millionen Jahren ganz anders aus als heute.

Die Kontinente, wie wir sie heute kennen, waren zusammengeschichtet zu einem Superkontinent namens Pangäa, der in etwa die Form der Videospielfigur Pacman hatte. Dann teilte sich Pangäa in zwei Fragmente: Laurasia im Norden und Gondwana im Süden. Aus Ersterem entstanden Europa, Asien und Nordamerika. Aus Letzterem formten sich das heutige Afrika, die Antarktis, Südamerika und Austrialien.

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"Vergesst Atlantis", sagen die Forscher , die den verlorenen Kontinent aufgespürt haben, der sich unter Südeuropa Person der Woche: Amin Nasser 500 Milliarden Dollar in einer Nacht verloren . Das Bild zeigt, wie groß der untergegangene Kontinent vor 140 Millionen Jahren gewesen sein muss.

Forscher haben ihn neun Wochen lang untersucht - mit spannenden Resultaten. Ziemlich klar ist allerdings, dass es nicht nur diese fünf sind: Afrika, Amerika, Asien, Australien und Europa . Und das nicht nur, weil wir jetzt auch noch dieses mysteriöses Zealandia kennen.

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Forscher haben nun einen fünften Kontinent entdeckt, der aus Gondwana entstanden sein dürfte. Sie nennen ihn „Greater Adria“. Eine Studie, die vergangene Woche veröffentlicht wurde, legt nahe, dass geologische Kräfte eine Landmasse, die in etwa die Größe Grönlands aufwies, in einem Zeitraum von vor 120 Millionen bis 100 Millionen Jahren unter das heutige Südeuropa geschoben haben.

Der Kontinent war schon davor halb untergetaucht gewesen, aber als er in Richtung Erdmantel gedrückt wurde (die felsige innere Schicht unseres Planeten), wurde die obere Schicht abgetragen und diente quasi als Futter für jene Berge, die heute in 30 europäischen Ländern liegen.

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Die Forscher sind sich sicher: Sie haben einen untergegangenen Kontinent gefunden. Forscher haben nachgewiesen, dass zwischen dem heutigen Indien und Madagaskar einst ein weiterer Kontinent lag. Der Mauritia genannte Erdteil ist heute verschwunden – aber nur auf den ersten Blick.

Forscher entdecken verlorenen achten Kontinent — 1.500 Kilometer unter Europa © Flickr/Gigi Griffis Istria

Douwe van Hinsbergen, der Hauptautor der Studie, illustriert das Verschwinden von Greater Adria folgendermaßen: Man schiebe seinen bekleideten Arm unter eine Tischkante. Und dan: „Stellt euch vor, ihr habt einen Sweater an“, sagt van Hinsbergen zu Business Insider. Während sich der Arm unter den Tisch schiebt, schiebt sich der Ärmel des Sweaters nach oben und faltet sich. Der Ärmel, so van Hinsbergen, sei also quasi „die oberen Kilometer der Adria-Kruste“. Und der Arm sei „die Platte, die Richtung Mantel sinkt, hunderte oder tausende Kilometer unter unseren Füßen.“

Die Falten des Sweaters wurden zu Gebirgszügen in Eurasien wie den Appenninen in Italien, dem Dinarischen Gebirge in Bosnien und Herzegowina, den Schweizer Alpen, dem Zagros-Gebirge im Iran und dem Himalaya.

Die geologische Geschichte von Greater Adria

Um das Schicksal von Greater Adria zu rekonstruieren, sammelten van Hinsbergen und seine Kollegen ein Jahrzehnt lang geologische Daten von Ländern in Europa, Nordafrika und Westasien.

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Natürlich vorkommende Magneten in der Erdkruste können Forschern dabei helfen, die Bewegungen der Platten über einen Zeitraum von 240 Millionen Jahren nachzuvollziehen. Wenn heiße Lava an der Grenze zwischen zwei Platten, die sich in Bewegung befinden, abkühlt, dann schließt sie Felsen ein, die magnetische Mineralien enthalten, die sich nach dem magnetischen Feld der Erde ausrichten. Die Felsen behalten diese Ausrichtung bei, sodass Forscher dadurch berechnen können, wo diese magnetischen Felder vor Millionen Jahren auf dem Planeten gelegen haben.

Lest auch: Forscher untersuchen gigantischen Spalt in Afrika, der auf einen neuen Kontinent hindeuten könnte

Die Forschungsgruppe untersuchte magnetische Felsen an 2.300 Schauplätzen in der Mittelmeer-Region. Dann zogen die Wissenschaftler die Daten heran, um Computersimulationen zu erstellen, wie sich die tektonischen Platten der Erde während und nach dem Abtauchen von Greater Adria Richtung Mantel bewegt haben.

Die Forscher gehen davon aus, dass der verborgene Kontinent vor 220 Millionen Jahren vom heutigen Afrika abgebrochen ist und sich dann von dem abgesplittert hat, was 40 Millionen Jahre später die Iberische Halbinsel werden sollte. Dann, vor 140 Millionen Jahren, war Greater Adria wahrscheinlich eine Kette von Archipelen, sagte van Hinsbergen der Wissenschaftsseite „Live Science“.

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Ein Forscherteam aus Neuseeland und Australien will einen neuen Kontinent ausgemacht haben. Ob sie allerdings wie die sechs anerkannten Kontinente - Eurasien, Afrika, Nordamerika, Südamerika, Antarktika und Australien - einen eigenen Erdteil darstellt, gilt unter Geologen als umstritten.

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Zu dieser Zeit dürfte Greater Adria in etwa wie Zealandia heute ausgesehen haben — der Minikontinent, der unter der nördlichen und südlichen Insel Neuseelands liegt. Nur sieben Prozent von Zealandia befinden sich über dem Meeresspiegel.

Forscher entdecken verlorenen achten Kontinent — 1.500 Kilometer unter Europa © Courtesy of Douwe van Hinsbergen A reconstruction of what Earth's landmasses looked like 140 million years ago. The darker green indicates land masses above the water, while the lighter green indicates submerged land.

Vor 120 Millionen bis 100 Millionen Jahren dürfte das Gedränge der tektonischen Platten dafür gesorgt haben, dass Greater Adria in den Mantel gesunken ist, unter das heutige Südeuropa.

„Die tiefsten Teile liegen heute 1.500 Kilometer unter Griechenland“, sagt van Hinsbergen.

Die Studienautoren kamen auch zu dem Ergebnis, dass ein paar Einzelteile von Greater Adria nicht unter Europa geschoben wurden, sondern sogar noch über dem Meeresspiegel liegen. Sie wurden dann zu Teilen Italiens, wie etwa Turin oder Venedig, und zur Region Istrien in Kroatien.

Zu wissen, wie die Erde vor hunderten Millionen Jahren aussah, kann helfen, Mineralvorkommen zu finden

Van Hinsbergen zufolge kann die Rekonstruktion der geologischen Geschichte unseres Planeten Ländern und Firmen dabei helfen, wertvolle Mineralvorkommen zu finden und abzubauen, weil Forscher unterschiedliche regionale Muster erkennen können — durch das Wissen darüber, wie magnetische Materialien sich im Erdmantel verteilen.

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Die fortschreitende Vergreisung macht Europa in Zukunft zum alten Kontinent . Einige Regionen trifft es besonders hart. Nur wenige sind für den Wandel gerüstet – vor allem ein Land macht alles richtig. Erhebliche Nord-Süd-Unterschiede machten die Forscher auch in Skandinavien und Finnland aus.

An der Südwestküste des Landes nahe der Ortschaft Maniitsoq meinen Forscher , die Überreste des größten Meteoritenkraters der Erde entdeckt zu haben. Dort ist demnach ein 30 Kilometer dicker Brocken eingeschlagen - er war also hundertmal größer als "Apophis".

„Metalle, Keramik, Baumaterial, alles ist Stein“, sagt er. „Du wirst keine Gold- oder Kupfermine finden oder jene Materialien, die für dein iPhone gebraucht werden, wenn du im Wald spazieren gehst.“

Geologische Rekonstruktionen können auch dabei helfen, besser zu verstehen, wie bereits bestehende Mineral- und Erzvorkommen sich geformt haben und wo noch Material zu finden ist.

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