Wissen & Technik Chemie-Nobelpreis für die Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien

14:00  09 oktober  2019
14:00  09 oktober  2019 Quelle:   sueddeutsche.de

Kaputte Batterien als gefährlicher Sondermüll - E-Autos nach Feuer-Unfällen

  Kaputte Batterien als gefährlicher Sondermüll - E-Autos nach Feuer-Unfällen Ein ausgebrannter Tesla in Österreich hat Fragen zum Umgang mit E-Auto-Wracks und ihren Batterien aufgeworfen. Nur sehr wenige Unternehmen können und wollen beschädigte Systeme richtig entsorgen. © Freiwillige Feuerwehr Kössen Viel deutet nicht mehr auf das ursprüngliche Äußere des Unfallwagens hin, der nun zum Auslöser einer Diskussion über beschädigte Batterien wurde. Der stark zerstörte Tesla war Anfang Oktober 2019 auf einer Landstraße zwischen Walchsee und Kössen im Norden Tirols von der Straße abgekommen, in einen Baum gekracht und in Flammen aufgegangen.

Anzeige. Nobelpreise 2019. Chemie - Nobelpreis für die Entwicklung von Lithium - Ionen - Batterien . Es geschah, was viele schon lange erwartet hatten Laut Martin Winter hofft die Community seit 2016 auf einen Nobelpreis für die Entwicklung . Damals feierte man das 25-jährige Jubiläum des ersten

Auszeichnung in Chemie : Nobelpreis für die Entwicklung von Lithium - Ionen - Batterien . Der Nobelpreis für Chemie geht in diesem Jahr an den in Jena geborenen Amerikaner John Goodenough, den in Großbritannien geborenen Stanley Whittingham und den Japaner Akira Yoshino für die

Nobelpreis © dpa Nobelpreis

• Der Nobelpreis für Chemie geht an drei Batterieforscher.

• John Goodenough, Stanley Whittingham und Akira Yoshino werden für ihre Beiträge zur Entwicklung von Lithium-Ionen-Speichern geehrt.

• Die Technik ermögliche eine Welt frei von fossilen Kraftstoffen, hieß es zur Begründung.

Der Nobelpreis für Chemie geht in diesem Jahr an den in Jena geborenen US-Amerikaner John Goodenough, Stanley Whittingham (in Großbritannien geboren) und Akira Yoshino (Japan) für die Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien. Das gab die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Mittwoch in Stockholm bekannt.

Batterien von E-Autos mit besserer Umweltbilanz

  Batterien von E-Autos mit besserer Umweltbilanz Bei der Produktion der Batterien von Elektroautos werden laut einer neuen Studie inzwischen weniger klimaschädliche Gase ausgestoßen als vielfach angenommen. © Foto: Hendrik Schmidt/zb/dpa Der Akku eines Elektroautos wird an einer Ladestation geladen. Einer der Hauptgründe dafür sei, dass die Produktionsstätten vergrößert worden seien und bei voller Kapazität liefen, was sie effizienter mache, erklärte Erik Emilsson vom schwedischen Umweltforschungsinstitut IVL. Auch der Gebrauch fossilfreier Energieträger spiele eine wesentliche Rolle.

Chemie - Nobelpreis für Entwicklung der Lithium - Ionen - Batterie - Продолжительность: 7:34 tagesschau 16 568 просмотров. Wie gewinnt man einen Nobelpreis?

Der diesjährige Chemie - Nobelpreis geht an die drei Wissenschaftler John Goodenough aus den USA, Stanley Whittingham aus Großbritannien und Akira Yoshino aus Japan für die Entwicklung der Lithium - Ionen - Batterien . Die "leichten, wiederaufladbaren Akkus" würden heute in allen Bereichen

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Die drei Preisträger trugen gleichermaßen zu der Entwicklung jener Stromspeicher bei, die heute im Alltag praktisch allgegenwärtig sind: In Mobiltelefonen, aber auch mehr und mehr in elektrisch angetriebenen Autos. Erst durch Lithium-Ionen-Batterien wurde es überhaupt erst möglich, E-Autos mit relevanter Reichweite zu entwickeln. Die Batterien könnten große Mengen an Solar- und Windenergie speichern und würden damit eine Welt frei von fossilen Kraftstoffen ermöglichen, hieß es zur Begründung.

Von der Grundlagenforschung zum kommerziellen Erfolg

Die Entwicklung dieser Energiespeicher geht auf die 1970er Jahre und die damalige Ölkrise zurück. In dieser Zeit entwickelte der britische Chemiker Stanley Whittingham, der derzeit an der Binghampton University im US-Bundesstaat New York lehrt, ein entscheidendes Bauteil für Lithium-Ionen-Batterien. Er verwendete ein neuartiges Material als Kathode, über die Elektronen wandern, damit Strom fließt.

Könnte Eisen Lithium in Batterien ersetzen?

 Könnte Eisen Lithium in Batterien ersetzen? © Yevgeny Yepanchintsev Der Übergang zu erneuerbaren Energien in der gesamten Gesellschaft erfordert viele Änderungen, einschließlich mehr Batterien. Energiespeicherung ist entscheidend, um sicherzustellen, dass inkonsistente erneuerbare Quellen wie Wind oder Sonne auch dann brummen können, wenn das Wetter nicht in ihre Richtung geht. Batterien haben jedoch ihr eigenes Problem in Form des üblicherweise verwendeten Lithiums.

Nobelpreis für Lithium - Ionen - Batterien . Der diesjährige Chemie - Nobelpreis geht an die drei Wissenschaftler John Goodenough aus den USA, Stanley Whittingham aus Großbritannien und Akira Yoshino aus Japan für die Entwicklung der Lithium - Ionen - Batterien .

Der Nobelpreis für Chemie geht 2019 an drei Forscher: an den in Jena geborenen US-Amerikaner John Goodenough, den Briten Stanley Whittingham und Akira Yoshino aus Japan für die Entwicklung der Lithium - Ionen - Batterien .

Der amerikanische Materialforscher John Goodenough entwickelte in den 1980er Jahren das Material von Kathode und Anode weiter, sodass sich die Speicherkapazität der Batterien nahezu verdoppelte. Goodenough ist mit 97 Jahren der bislang älteste Nobelpreisträger, er ist Professor an der University of Texas at Austin. Auf dieser Basis entwickelte schließlich der japanische Ingenieur Akira Yoshino von der Asahi Kasei Corporation 1985 die erste kommerziell verfügbare Lithium-Ionen-Batterie.

Der Vorteil dieses Batterietyps liegt nicht nur in seiner - im Vergleich zu älteren Varianten - sehr hohen Energiedichte. Lithium-Ionen-Batterien wurden auch deshalb so ein durchschlagender Erfolg, weil sie diese Speicherleistung über viele Ladezyklen hinweg aufrecht erhalten.

Grund dafür ist das Konstruktionsprinzip. In anderen Batterien verbrauchen sich die Elektroden durch chemische Reaktionen bei jedem Lade- und Entladevorgang ein bisschen und die Speicherleistung lässt relativ rasch nach. Bei Lithium-Ionen-Akkus fließen geladene Lithium-Ionen zwischen den beiden Elektroden hin und her, ohne dass dabei ein Bauteil verschleißt.

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Der Nobelpreis für Chemie geht in diesem Jahr an den in Jena geborenen US-Amerikaner John Goodenough, den in Großbritannien geborenen Stanley Whittingham und den Japaner Akira Yoshino für die Entwicklung von Lithium - Ionen - Batterien .

Sie haben zu Lithium - Ionen - Batterien geforscht und das Leben der Menschen revolutioniert, erklärte das Nobelkomitee. Nobelpreis -Bekanntgabe Nummer drei: Nach den Auszeichnungen in Medizin und Physik wurde nun der Preisträger in der Kategorie Chemie gekürt.

Nach Ansicht des Nobelkomitees hat dieser Batterietyp das Leben der Menschheit "revolutioniert" und die Grundlage für eine kabellose Gesellschaft gelegt, die nicht mehr von fossilen Energieträgern wie Gas und Öl abhängig ist. Dies sei von "größtem Nutzen für die Menschheit".

Bislang wurden fünf Frauen mit dem Chemie-Nobelpreis ausgezeichnet

Im vergangenen Jahr ging der Preis zur Hälfte an die Amerikanerin Frances Arnold (California Institute of Technology), und zur anderen Hälfte an George Smith (University of Missouri, USA) sowie den Briten Gregory Winter (Laboratory of Molecular Biology, Cambridge). Das Nobelkomitee ehrte die Preisträger für ihre Beiträge zur umweltfreundlichen Herstellung von chemischen Stoffen. Die Wissenschaftler nutzten Prinzipien der natürlichen Evolution, um damit Enzyme und Antikörper maßzuschneidern.

63 Mal wurde der Preis an nur eine einzelne Person vergeben. Bislang wurden nur fünf Frauen mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet. Frederick Sanger ist der einzige Mensch, der den Preis bereits zwei Mal erhielt: im Jahr 1958 und 1980.

Die kleinsten Dinge, die das bloße Auge sehen kann

 Die kleinsten Dinge, die das bloße Auge sehen kann © Bereitgestellt von Pedestrian TV Group Pty Ltd Foto: Elektromotoren verbrauchen Strom, der für einen Akku besonders hart sein kann. Die in Elektrofahrzeugen wie Teslas verwendeten Kraftzellen haben eine erwartete Lebensdauer von etwa 480.000 bis 800.000 Kilometern. Ein Team von Batterieforschern ist jedoch der Ansicht, dass ein Rezept entwickelt wurde, das dies verdoppeln kann und zu Batterien führt, die möglicherweise die Lebensdauer überdauern könnten Elektroauto selbst.

Lithium - Ionen -Akkus sind überall und haben viele Dinge des Alltags mobil gemacht. Für ihre Entwicklung erhalten ein Amerikaner, ein Brite und ein Japaner den Nobelpreis für Chemie . Batterien . : Ein Nobelpreis zu Ehren der Mobilität.

Chemie - Nobelpreis für die Väter des Akkus. Eine überraschende Entdeckung zu den Materialeigenschaften bestimmter Metallsulfide führten ihn bald zu einem neuen Forschungsfeld: Er begann mit der Entwicklung von Batterien , die einmal elektrische Fahrzeuge antreiben sollten.

Am Donnerstag werden in der Kategorie Literatur Preisträger sowohl für das Jahr 2018 als auch das Jahr 2019 benannt, nachdem der Preis im vergangenen Jahr wegen eines Skandals bei der Vergabe-Institution nicht vergeben worden war. Am Freitag und Montag werden schließlich die Träger des Friedens- und des Wirtschafts-Nobelpreises bekanntgegeben. Offiziell ausgezeichnet werden die Geehrten am 10. Dezember, dem Todestag von Preisstifter und Dynamit-Erfinder Alfred Nobel, in Stockholm und Oslo.

Der Preis ist mit 9 000 000 Kronen dotiert, das entspricht rund 830 000 Euro.

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(Bloomberg) - Stanley Whittingham aus Großbritannien, der Japaner Akira Yoshino und der in Deutschland geborene John Goodenough erhielten 2019 den Nobelpreis für Chemie für die Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien, die sich täglich ändern Leben mit wiederaufladbaren Stromquellen für Mobiltelefone und Elektroautos.

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