Wissen & Technik: Wildpilze in Bayern auch 33 Jahre nach Tschernobyl teils noch radioaktiv - PressFrom - Deutschland

Wissen & Technik Wildpilze in Bayern auch 33 Jahre nach Tschernobyl teils noch radioaktiv

23:10  09 oktober  2019
23:10  09 oktober  2019 Quelle:   msn.com

Dritter Stollen in Steinbruch von früherem Konzentrationslager Buchenwald entdeckt

  Dritter Stollen in Steinbruch von früherem Konzentrationslager Buchenwald entdeckt Im Steinbruch des ehemaligen NS-Konzentrationslagers Buchenwald bei Weimar in Thüringen ist ein dritter verborgener Stollen gefunden worden. Die Stollen waren in der Endphase des Konzentrationslagers Buchenwald im Frühjahr 1945 im Steinbruch angelegt worden. Die SS ließ sie von Häftlingen des KZ graben.Die US-Armee öffnete nach der Befreiung des Lagers im April 1945 zwei dieser Stollen. Sie fand darin tonnenweise Raubgut der SS, das unter anderem aus dem Vernichtungslager Auschwitz stammte.Anfang Oktober wurde ein wissenschaftliches Projekt im Steinbruch von Buchenwald gestartet.

Auch mehr als 33 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl sind einige Wildpilze in Teilen Bayerns mit radioaktivem Cäsium belastet. Das belegen Messergebnisse, die das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter veröffentlichte. © Ulrich Perrey Auch mehr als 33 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl sind einige Wildpilze in Teilen Bayerns mit radioaktivem Cäsium belastet. Das belegen Messergebnisse, die das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter veröffentlichte.

Auch mehr als 33 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl sind einige Wildpilze in Teilen Bayerns mit radioaktivem Cäsium belastet. Das belegen Messergebnisse, die das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter am Mittwoch veröffentlichte. Laut dem Bericht liegt die Belastung bestimmter Pilzarten bei bis zu 2400 Becquerel pro Kilogramm Frischmasse. Zum Vergleich: Im Handel verkaufte Wildpilze dürfen den Grenzwert von 600 Becquerel nicht überschreiten.

Forscher entdecken Überlebensstrategien bei vom Klimawandel bedrohten Korallen

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Wie hoch die Belastung mit Cäsium-137 ist, schwankt demnach sehr stark je nach Pilzart und von Standort zu Standort. Zu den besonders stark radioaktiv belasteten Pilzarten zählen laut BfS unter anderem Semmelstoppelpilze, Elfenbein- und Braunscheibige Schnecklinge und Maronenröhrlinge.

Die höchsten Radiocäsiumgehalte wurden in außergewöhnlich stark belasteten kleineren Waldgebieten im Bayerischen Wald, im Donaumoos südwestlich von Ingolstadt, im Berchtesgadener Land und in der Region Mittenwald ermittelt.

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Über diesen Gebieten gingen nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl Anfang Mai 1986 Gewitter nieder. Das radioaktive Cäsium aus dem Niederschlag konnte sich dort in den Waldböden länger halten als beispielsweise auf Ackerböden.

"Cäsium-137 hat eine Halbwertszeit von rund 30 Jahren, darum ist das aus Tschernobyl stammende Cäsium bisher erst etwa zur Hälfte zerfallen", erklärt die BfS-Präsidentin Inge Paulini. "Aus Sicht des Strahlenschutzes sollte jede zusätzliche Strahlenbelastung minimiert werden. Im Extremfall enthält eine einzelne Mahlzeit dieser Pilze mehr Cäsium-137 als man mit anderen Lebensmitteln aus landwirtschaftlicher Produktion in einem ganzen Jahr zu sich nimmt."

Wer seine persönliche Strahlenbelastung so gering wie möglich halten wolle, solle daher keine stark belasteten Pilzarten aus höher belasteten Regionen essen. Wer selbst gesammelte Pilze in üblichen Mengen von bis zu 250 Gramm pro Woche verzehrt, muss den Angaben zufolge aber keine negativen gesundheitlichen Folgen aufgrund der Radioaktivität befürchten.

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Zuchtpilze wie der Austernseitling oder der Zuchtchampignon sind nicht radioaktiv belastet und können bedenkenlos gegessen werden. Das BfS untersucht die radioaktive Belastung wildwachsender Speisepilze im Süden

Deutschlands seit 2005 und veröffentlicht die Ergebnisse jährlich.

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