Wissen & Technik Forscher haben das Rätsel um die stärksten Magnetfelder des Universums gelöst

10:50  11 oktober  2019
10:50  11 oktober  2019 Quelle:   businessinsider.de

Nach 500 Jahren: Rätsel um 15 Millionen tote Atzteken gelöst

Nach 500 Jahren: Rätsel um 15 Millionen tote Atzteken gelöst 1545 fielen etwa 15 Millionen Menschen der sogenannten "Atzteken-Pest" zum Opfer. Wissenschaftler haben nun den genauen Krankheitserreger bestimmt.Die "Atzteken-Pest" wurde von den Europäern in die Neue Welt gebracht, die Christoph Kolumbus Ende des 15. Jahrhunderts entdeckt hatte. Beim Kontakt mit den Ureinwohnern Amerikas kam es zu einem fatalen Austausch von Krankheitserregern. "Die Immunsysteme der Menschen waren mit völlig fremdartigen Keimen überfordert, sowohl in der indigenen Bevölkerung als auch bei den Eroberern gab es zahlreiche Todesfälle", heißt es in einem Bericht der WELT.

Das Universum ist durchzogen von Magnetfeldern . „Magnetare besitzen vermutlich die stärksten Magnetfelder im gesamten Universum – bis zu einhundert Millionen Mal stärker als das stärkste Magnetfeld , das jemals von Menschen erzeugt wurde“, so die Forscher .

Die Entdeckung eines starken zusammenhängenden Magnetfelds in einer Galaxie in knapp fünf Milliarden Lichtjahren Entfernung und damit zu einer Zeit von nur zwei Dritteln des heutigen Alters des Universums ermöglicht den Forschern zu vermessen, wie schnell sich diese Magnetfelder in

  Forscher haben das Rätsel um die stärksten Magnetfelder des Universums gelöst © Bereitgestellt von Business Insider Inc

Magnetare sind extrem dichte und sehr schnell um die eigene Achse rotierende Neutronensterne, die ein außergewöhnlich starkes Magnetfeld besitzen. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Neutronensternen und Schwarzen Löchern entstehen sie nur manchmal nach einer Supernova. Forscher haben nun herausgefunden, dass Magnetare das Ergebnis explodierter Magnetsterne sein könnten, die wiederum durch die Verschmelzung zweier Sterne entstanden sind. 

Magnetare sind die wohl gefährlichste Kraft im Universum. Sie sind extrem dicht gepackte, rasend schnell rotierende Neutronensterne, die außergewöhnlich starke Magnetfelder besitzen und permanent Strahlungskegel in den Raum schießen. Während der Geburt eines solchen Neutronensterns wird die Materie massiv zusammengedrückt und das Magnetfeld wird stark komprimiert. Eine Art Dynamoeffekt kurz nach dem Kollaps kann den Effekt noch weiter verstärken.

Forscher entdecken Katastrophe in 11.000 Meter Tiefe

Forscher entdecken Katastrophe in 11.000 Meter Tiefe Der tiefste Punkt der Erde befindet sich im Marianengraben im Pazifik - 11.000 Meter geht es dort in die Tiefe. Nun haben Forscher eine schrechliche Entdeckung am Grund des Meeres gemacht: menschlicher Müll. Insgesamt wurden 3.500 Plastikteile, inklusive eine Einwegplastiktüte, gefunden. Forscher der japanischen Agentur für Meeresforschung JAMSTEC wurden alarmiert und erklärten, das Plastik treibe nicht mehr im Wasser, sondern habe sich über Jahre hinweg am Grund festgesetzt.

Viermal am Tag bekommt die kleine Dara die Flasche. Michael Horn und sein Team kümmern sich rund um die Uhr um das Malaienbärbaby, das bei seiner Geburt 350 Gramm gewogen hat. Malaienbär-Mutter Tina hat ihre Fürsorge übertrieben. Sie fing an ihrem Kind das Fell auszurupfen.

Magnetare übertreffen das stärkste Magnetfeld , das jemals von Menschen erzeugt wurde, einhundert Millionen Mal. Nun nutzten die Forscher den sogenannten Arepo-Code, einen hochdynamischen Simulationscode auf den Computerclustern des HITS, um die Eigenschaften des Sterns Tau Scorpii

Solche Neutronensterne erreichen eine Magnetkraft, die sich mit 100 Milliarden handelsüblichen Stabmagneten vergleichen lässt. Ein Magnetar, etwa so weit entfernt wie der Mond, könnte hier auf der Erde sämtliche Daten unserer Kreditkarten löschen. Für Raumschiffe beispielsweise könnten Magnetare deshalb zu einer ernsthaften Bedrohung werden.

Magnetfelder könnten durch die Verschmelzung von zwei Sternen entstehen

Beim spektakulären Tod eines Sterns, einer Supernova, entstehen normalerweise gewöhnliche Neutronensterne oder Schwarze Löcher. Nur in sehr seltenen Fällen bleiben Magnetare zurück – und Wissenschaftler wussten lange Zeit nicht, warum. Ein deutsch-britisches Team von Astronomen glaubt nun, die Lösung für das Rätsel um die mysteriösen Magnetare gefunden zu haben.

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  Wie hoch kann ich auf welchen Himmelskörpern springen? Die Schwerkraft auf dem Mond ist bekanntlich deutlich geringer als auf der Erde. Ein Astronaut kann somit auf dem Mond viel höher springen. Es gibt aber auch Planeten, wo selbst Top-Athleten nicht den Boden verlassen könnten.

Kann ein mysteriöser »Kokon« aus heißer Sternmaterie das Rätsel lösen ? Die Ereignisse zählen zu den gewaltigsten im Universum , sie haben jedoch Konkurrenz: So genannte Neutronensterne haben deshalb milliardenfach stärkere Magnetfelder als ihre Vorläufer.

Antike Gleichung | Altes Rätsel um die 42 gelöst . Zuletzt entdeckten Forscher das Talent sogar bei Tieren, denen sie das gar nicht zugetraut hätten. Wenn die Hypothesen der Forscher zutreffen, wäre der Fuchs das erste Tier, das Magnetfelder nicht zur Richtungs-, sondern zur Entfernungsmessung

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Das Universum ist durchzogen von Magnetfeldern. Unsere Sonne etwa besitzt eine Hülle, in der energietransportierende Ströme permanent magnetische Felder erzeugen. „Obwohl massereiche Sterne keine solche Hülle besitzen, beobachten wir trotzdem bei rund zehn Prozent von ihnen an der Oberfläche ein starkes, großskaliges Magnetfeld“, sagt der Hauptautor der Studie, Fabian Schneider, vom Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg, in einem Statement.

Solche Felder wurden bereits in den 1940ern entdeckt, doch ihr Ursprung konnte bisher nie vollständig geklärt werden. Dennoch vermuten Wissenschaftler schon länger, dass starke Magnetfelder durch die Verschmelzung von zwei Sternen entstehen könnten. Die starken Verwirbelungen des Sternenplasmas bei diesem Prozess könnten theoretisch massive Magnetfelder erzeugen. 

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Die chinesische Weltraumagentur CNSA hat mit dem Foto einer „gelartigen“ Substanz auf der Rückseite des Mondes im August für Aufregung gesorgt. Schließlich denkt man bei Gel schnell an Leben. In der Zwischenzeit haben sich Forscher mit der Aufnahme beschäftigt und das Rätsel

Solche Magnetfelder können sehr unterschiedliche Formen und verschiedene Stärken haben. Je stärker dieses Feld ist, desto größer ist der Ausrichtungseffekt. Bei einer hohen Feldstärke tritt Sättigung ein So richtet sich z.B. eine Kompassnadel im Magnetfeld der Erde in Feldrichtung aus.

Forscher simulierten die Geburt eines Magnetsterns durch die Verschmelzung zweier Sterne

„Bis jetzt waren wir jedoch nicht in der Lage, diese Hypothese zu testen, weil es uns an den dafür nötigen Computertools fehlte“, sagt Sebastian Ohlmann vom Max-Planck-Rechenzentrum und Mitautor der in „Nature“ publizierten Studie. Doch das hat sich geändert: Das Forscherteam hat eine spezielle Software entwickelt, mit der sich die komplexen Prozesse beim Verschmelzen zweier massereicher Sterne dreidimensional simulieren lassen. Das schließt auch die Magnetfelder der Sterne mit ein.

So gelang es dem Team erstmals, den Ursprung von Magnetsternen zu ermitteln – und damit womöglich auch die Entstehung von Magnetaren zu erklären. In ihrer Simulation ließen die Wissenschaftler zwei Sterne von acht und neun Sonnenmassen aufeinanderprallen und verschmelzen. Sie stellten damit ein Szenario nach, das den Magnetstern Tau Scorpii erschaffen haben könnte. Dabei handelt es sich um einen magnetischen Stern, der sich 500 Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternbild Skorpion befindet. Forscher hatten 2016 herausgefunden, dass er das Ergebnis einer Verschmelzung zweier Sterne ist und durch diesen Prozess sein äußerst starkes Magnetfeld erhalten hat. 

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„Was aber diese Magnetfelder und damit auch die Wirbelmuster erzeugt, war lange Zeit ein Rätsel . Anhand der sichtbaren Ausformung der Wirbel und den messbaren Magnetfeldstärken, haben die Forscher um Tikoo mathematische Modelle „geologischer Magneten“ erstellt und dabei entdeckt

Die Astronomen stellten fest, dass bereits starke Magnetkräfte entstehen, wenn die äußeren Hüllen zweier Sterne miteinander verschmelzen. „Wenn dann die Kerne der beiden Sterne verschmelzen, bilden sich Wirbel an der Kontaktfläche der beiden Sternenkerne, die zusätzlich zur Verstärkung der Magnetfelder beitragen“, so das Team.

Extrem massereiche Magnetsterne könnten nach ihrer Explosion Magnetare bilden

Als Ergebnis ihrer Simulation erhielten sie einen Stern von etwa 17 Sonnenmassen, der einen gigantischen magnetischen Fluss erzeugte. Den Studienautoren zufolge bestätige dies, dass die massereichen Magnetsterne durch zwei miteinander verschmolzene Vorläufersterne entstehen können. Daraus ließe sich auch ableiten, wie die mysteriösen Magnetare entstehen. Die Astronomen gehen nämlich davon aus, dass genau diese Sterne bei Explosionen in Supernovae Magnetare bilden können. Dieses Schicksal dürfte auch Tau Scorpii ereilen, wenn der magnetische Stern am Ende seines Lebens explodiert.

Das Magnetfeld, das sich bei diesem Prozess bildet, wäre der Computersimulation nach ausreichend, um die außergewöhnlich starken magnetischen Felder von Magnetaren zu erklären. „Magnetare besitzen vermutlich die stärksten Magnetfelder im gesamten Universum – bis zu einhundert Millionen Mal stärker als das stärkste Magnetfeld, das jemals von Menschen erzeugt wurde“, so die Forscher.

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