Wissen & Technik Mongolisches Wildpferd : Fast ausgestorben: Seltene Ur-Pferde auf Tschernobyl-Gelände entdeckt

08:30  04 november  2019
08:30  04 november  2019 Quelle:   stern.de

Wildpilze in Bayern auch 33 Jahre nach Tschernobyl teils noch radioaktiv

  Wildpilze in Bayern auch 33 Jahre nach Tschernobyl teils noch radioaktiv Auch mehr als 33 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl sind einige Wildpilze in Teilen Bayerns mit radioaktivem Cäsium belastet. Das belegen Messergebnisse, die das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter am Mittwoch veröffentlichte. Laut dem Bericht liegt die Belastung bestimmter Pilzarten bei bis zu 2400 Becquerel pro Kilogramm Frischmasse. Zum Vergleich: Im Handel verkaufte Wildpilze dürfen den Grenzwert von 600 Becquerel nicht überschreiten.Wie hoch die Belastung mit Cäsium-137 ist, schwankt demnach sehr stark je nach Pilzart und von Standort zu Standort.

Obwohl die Przewalskis-Pferde nie domestiziert wurden, wissen sie einen Stall zu schätzen. © Commons/University of Georgia Obwohl die Przewalskis-Pferde nie domestiziert wurden, wissen sie einen Stall zu schätzen.

Das extrem seltene Mongolische Wildpferd erobert die Tschernobyl-Zone. Vor 15 Jahren wurden die fast ausgestorbenen Ur-Pferde dort ausgewildert. Forscher haben nun Fotos der Herde veröffentlicht.

Ein Forscherteam der University of Georgia hat in der Tschernobyl-Sperrzone Aufnahmen von den seltenen Przewalski-Pferden gemacht. Diese Pferdeart gilt als einzige Unterart des Ur-Pferdes, das in der Wildform überlebt hat. Um diese Pferde und auch andere Tierarten aufzuspüren, haben die Wissenschaftler im weißrussischen Teil der Zone Kameras mit Bewegungsmeldern installiert. So haben sie mehr als 11.000 Bilder der seltenen Tiere gemacht.

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Sie mögen feste Behausungen

Obwohl die Tiere das Leben im Freien gewöhnt sind, lieben sie offenbar gern eine feste Behausung und richten sich in verlassenen Gebäuden und Scheunen ein. An diese Orte kehren sie regelmäßig zurück und sie verbringen auch längere Zeit darin. Offenbar suchen sie den Schutz, denn sie schlafen dort gern und vermehren sich dort auch.

James Beasley ist Autor der Studie, die in der Fachzeitschrift "Mammal Research" veröffentlicht wurde. Er sagte: "Unsere Ergebnisse zeigen, dass Przewalskis-Pferde routinemäßig verlassene Gebäude in der Zone nutzen. Infolgedessen können diese Strukturen als wichtige Schwerpunkte für Forschung und Management dienen, um wichtige demografische Informationen wie Alter, Geschlechterverhältnis, Bevölkerungsgröße und genetische Struktur zu erhalten."

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Ein menschenleeres Paradies für Tiere

Das Wissenschaftlerteam der University of Georgia hofft nun, zukünftige Forschungen im ukrainischen Teil der Zone durchzuführen, in dem die Population ursprünglich eingeführt wurde. In den 1960er Jahren wurden zuletzt frei lebende Przewalski-Pferde gesichtet.

Der russische Forschungsreisende Nikolai Michailowitsch Prschewalski hatte sie 1878 aus Zentralasien nach St. Petersburg mitgebracht. Sie gelten als die verbliebene Unterart des ursprünglichen Wildpferdes. Ihre Entwicklungslinie hat sich von der des Hauspferdes vor 120.000 bis 240.000 Jahren getrennt. Die Przewalski-Pferde sind extrem scheue Kulturflüchter, die sich lange Zeit vor den Menschen in die unwirtlichen Hochebenen Zentralasiens zurückgezogen haben. Ihr letzter freier Lebensort war die Dsungarei in China.Aber auch dort kamen die Menschen ihnen immer näher.

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Die menschenleere Sperrzone von Tschernobyl ist ein Glücksfall für die fast ausgestorbene Pferderasse. Vor 15 Jahren wurden 36 Exemplare in der Sperrzone ausgewildert - ursprünglich im ukrainischen Teil. Insgesamt ist die Zone in etwa so groß wie Luxemburg. Sie ist das größte Gebiet in Europa, das frei von Menschen ist. Heute leben dort etwa doppelt so viele Pferde, aber immer noch zu wenig, um eine stabile Population zu bilden.

Quellen: Mammal ResearchHorse and Hound

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