Wissen & Technik: Klimawandel treibt Kaiserpinguine dem Aussterben entgegen - High Court entscheidet, dass Polizeiverbot gegen Aussterben von Rebellen illegal war - PressFrom - Deutschland

Wissen & Technik Klimawandel treibt Kaiserpinguine dem Aussterben entgegen

16:50  08 november  2019
16:50  08 november  2019 Quelle:   msn.com

USA: Trump-Regierung erlaubt Bauunternehmer Trophäen-Import des bedrohten Spitzmaulnashorns

USA: Trump-Regierung erlaubt Bauunternehmer Trophäen-Import des bedrohten Spitzmaulnashorns USA: Trump-Regierung erlaubt Bauunternehmer Trophäen-Import des bedrohten Spitzmaulnashorns

Antarktische Wanderer in Gefahr: Nach einer neuen Prognose könnten die Kaiserpinguine im Jahr 2100 vom Aussterben bedroht sein - zumindest wenn das antarktische Seeeis entsprechend den aktuellen Vorhersagen schmilzt.

Millionen von Kinobesuchern haben die Kaiserpinguine bei ihrer Wanderung durch das weiße unwirtliche Nichts der Antarktis begleitet. Jetzt sind die größten und schwersten Pinguine in existenzieller Gefahr: Der Klimawandel bedroht ihren Lebensraum.

Wenn die Erderwärmung mit derzeitigem Tempo voranschreitet, könnten Kaiserpinguine einer neuen Studie zufolge bis zum Ende des Jahrhunderts fast ausgestorben sein.

Geht die Erderwärmung so weiter wie derzeit, dann würde die Zahl der Kaiserpinguine um mehr als 80 Prozent sinken, schreiben Forscher in einer neuen Studie. © Foto: Stephanie Jenouvri/Woods Hole Oceanographic Institution/dpa Geht die Erderwärmung so weiter wie derzeit, dann würde die Zahl der Kaiserpinguine um mehr als 80 Prozent sinken, schreiben Forscher in einer neuen Studie.

Bis 2100 würde ihre Zahl dann um 86 Prozent abnehmen, sagte Vogelexpertin Stephanie Jenouvrier von der Woods Hole Oceanographic Institution (WHOI).

Kaiserpinguine können bis zu 130 Zentimeter groß werden und leben in Kolonien auf dem Packeis in der Antarktis. Das Meereis dient den Pinguinen unter anderem als Plattform von der aus sie nach Nahrung tauchen und als Fluchtort vor Feinden. Es beeinflusst zudem die Krillmenge und ist daher wichtig für die Nahrungskette der Vögel. Packeis ist durch den Klimawandel allerdings immer stärker vom Schmelzen bedroht. Das Team um Jenouvrier nutzte und entwickelte verschiedene Computermodelle zur Projektion der Zukunft des Packeises und der Kaiserpinguine.

Erster veganer Fußballklub der Welt: Es war einmal die Bratwurst

  Erster veganer Fußballklub der Welt: Es war einmal die Bratwurst Bei den Forest Green Rovers gibt es im Stadion kein Fleisch. Präsident Dale Vince, ein ehemaliger Hippie, will die Fans zum Umdenken bewegen. Fußballfans sind traditionell. Trotzdem können sie vielleicht verstehen, wenn der Strom für das Flutlicht im Stadion mittlerweile aus erneuerbaren Energien kommt. Und sie können vielleicht auch verstehen, wenn der Rasen mit biologischem Dünger behandelt wird. Das ist ja alles nebensächlich. Aber bei zwei Sachen hört der Spaß auf: bei Bier und Bratwurst. Für viele gehört das beim Stadionbesuch dazu wie die Vereinshymne und das Fluchen, wenn ein Eckball direkt ins Aus fliegt.

Der Klimawandel kommt, und er wird Leben fordern – das steht fest. Zahlreiche Tierarten werden aussterben . Aussterben aber können nicht nur uns unbekannte Pflanzen und Tiere. Laut Naturschutzorganisationen zählen vor allem Eisbären, Schneeleoparden und Belugawale zu den

27.1.2009 Klimawandel bedroht Kaiserpinguine . Falls das antarktische See-Eis weiter so schmilzt wie bisher, sind Kaiserpinguine schon im Jahr 2100 vom Aussterben bedroht. Der Bestand dieser grössten und schwersten Vertreter aller Pinguinarten, die als Symbol für die optimale Anpassung an

Das interessiert andere MSN-Leser:

Medikament gegen Alzheimer: China bringt Präparat auf den Markt

Optische Täuschungen: Wie uns das Gehirn überlistet

Schadenfreude: Besser als ihr Ruf 

Ergebnis: Wenn die Erderwärmung auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter begrenzt werden kann - wie im Pariser Klimaabkommen vorgesehen - würden nur rund fünf Prozent des Packeises schmelzen und die Zahl der Pinguin-Kolonien um rund 19 Prozent sinken. Derzeit gebe es 54 bekannte Kolonien.

Wenn die Erderwärmung nur auf 2 Grad begrenzt werden kann, würden fast 15 Prozent des Packeises schmelzen und rund ein Drittel der derzeit existierenden Pinguin-Kolonien verschwinden.

Gehe die Erderwärmung aber so weiter wie derzeit, dann würde die Zahl der Kolonien um 80 Prozent sinken, die Zahl der Pinguine sogar um mehr als 80 Prozent, schreiben die Forscher im Fachjournal «Global Change Biology». «In diesem Szenario liefen die Pinguine effektiv ihrem Aussterben entgegen», sagte Jenouvrier.

UN-Klimagipfel: Thunberg hält Wutrede – und wird von Trump verspottet

  UN-Klimagipfel: Thunberg hält Wutrede – und wird von Trump verspottet UN-Klimagipfel: Thunberg hält Wutrede – und wird von Trump verspottetUS-Präsident Donald Trump hat die sehr emotionale Rede der jungen Klimaaktivistin Greta Thunberg vor den Vereinten Nationen in New York auf überraschende Weise kommentiert. „Sie wirkt wie ein sehr glückliches junges Mädchen, das sich auf eine strahlende und wunderbare Zukunft freut. So schön zu sehen!“, schrieb Trump in der Nacht zum Dienstag auf Twitter.

Weil der gegenwärtige Klimawandel viel schneller verläuft als frühere, ist im Laufe des Jahrhunderts mit besonders schweren Folgen für Fauna und Flora zu rechnen: Die Erde erwärmt sich so rasant, dass sich Arten kaum auf die übliche Weise anpassen können.

Die Königspinguine gehören zur Antarktis wie das ewige Eis. Nach den Kaiserpinguinen sind sie am Südpol die größte Art, Millionen der schwarz-weiß befrackten Tiere leben dort. Doch nun sind die Königspinguine vom Aussterben bedroht – unter anderem wegen des Klimawandels.

Mehr auf MSN

Tasmanien: Angeblich Beutelwolf gesichtet – die Art ist seit 1936 offiziell ausgestorben .
Vor mehr als 80 Jahren ist der letzte bekannte Beutelwolf auf Tasmanien gestorben – seitdem gilt die Art als ausgestorben. Doch jetzt wollen mehrere Touristen Exemplare gesehen haben. Eigentlich ging man davon aus, dass der letzte Beutelwolf, auch Tasmanischer Tiger genannt, 1936 im Zoo von Hobart auf Tasmanien gestorben sei. Seitdem gilt die Tierart als ausgestorben. Doch Berichte aus Australien lassen Zweifel daran aufkommen. Mehr als 80 Jahre nach dem offiziellen Aussterben der Spezies sollen mehrere Male Exemplare auf der Insel Tasmanien gesichtet worden sein.

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke
usr: 0
Das ist interessant!