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Wissen & Technik Tierversuche: Fortschritt bei Alternativmethoden

01:25  22 november  2019
01:25  22 november  2019 Quelle:   dw.com

Tierversuche: Geheuchelte Empörung

  Tierversuche: Geheuchelte Empörung Panische Affen, blutende Hunde – die Bilder aus dem Tierversuchslabor LPT sind schrecklich, die Entrüstung groß. DW-Autorin Julia Vergin findet die Aufregung zwar verständlich, vor allem aber auch scheinheilig. Ich bin überzeugt: Würden im Laboratory of Pharmacology and Toxicology (LPT) bei Hamburg nicht Hunde, Katzen und Affen gequält, sondern Ratten, Mäuse und Fische, hätte mich niemand beauftragt, diesen Text zu schreiben.

Tierversuche : Fortschritt bei Alternativmethoden . Tierschützer würden Versuche mit Tieren lieber heute als morgen abschaffen. Wissenschaftler verteidigen die Testmethode. Dabei gibt es bereits mehrere Alternativmethoden . Also doch abschaffen? So einfach ist es nicht.

Alternativmethoden können in vielen Fällen als Ersatz für Tierversuche genutzt werden. Die Forschung arbeitet stetig an neuen Alternativen zu Tierversuchen . Zellkulturen sind wichtige Alternativmethoden für Tierversuche . Foto: Umberto Salvagnin.

Tierschützer würden Versuche mit Tieren lieber heute als morgen abschaffen. Wissenschaftler verteidigen die Testmethode. Dabei gibt es bereits mehrere Alternativmethoden. Also doch abschaffen? So einfach ist es nicht.

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Affen, die hilflos zappelnd gequält werden und blutüberströmte Hunde, die in viel zu kleinen Käfigen vor sich vegetieren – die Bilder aus einem Hamburger Labor lösten Bestürzung und Wut aus. Mehrere Tausend Menschen protestierten in Hamburg und forderten: Tierversuche endlich stoppen, und zwar jetzt.

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Werden Alternativmethoden Tierversuche jemals vollständig ersetzen? Der technische Fortschritt schreitet ständig weiter fort und eröffnet so immer neue Möglichkeiten, um auf Tierversuche verzichten zu können.

Alternativmethoden zum Tierversuch . 3-R-Forschung: Methoden zur Verbesserung, Verminderung und Vermeidung von Tierversuchen . Die Stiftung SET fördert Projekte, die sich mit der Erforschung und Etablierung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen beschäftigen.

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Umstritten sind Tierversuche seit jeher. Für Wissenschaftler oft ein notwendiges Übel, für Tierschützer in jeglicher Form untragbar. In der Hoffnung, Tierversuche irgendwann überflüssig zu machen, forschen Wissenschaftler nach Alternativmethoden, zum Beispiel in der Toxikologie. Denn toxische Auswirkungen auf die Leber sind der häufigste Grund dafür, dass Studien mit neuen Wirkstoffen abgebrochen oder Medikamente vom Markt genommen werden.

Die Wirksamkeit dieser Medikamente wird immer noch häufig in Tierversuchen getestet. In Deutschland sind aktuell knapp 103.000 Medikamente auf dem Markt zugelassen. Zum Vergleich: Zurückgerufen wurden zwischen 1953 und 2013 nur knapp 460 Medikamente.

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In Deutschland werden Tierversuche in erster Linie in der Grundlagenforschung sowie der Medizin und Tiermedizin durchgeführt. Die Max-Planck-Gesellschaft hat sich jedoch dazu verpflichtet, Alternativmethoden zu fördern und ihre Entwicklung zu finanzieren.

Tierversuche sind wissenschaftliche Experimente an oder mit lebenden Tieren. Man spricht auch von Versuchstieren. Ziele von Tierversuchen sind Erkenntnisgewinn in der Grundlagenforschung sowie die Entwicklung und Erprobung neuer medizinischer Therapiemöglichkeiten.

So sehr diese Zahlen für Tierversuche sprechen, ganz bewiesen ist deren Aussagekraft nicht. Denn es kommt nicht nur darauf an, ob eine Substanz toxisch für die Leber ist, sondern vor allem, ab welcher Konzentration und das ist mit Tierversuchen oft schwer vorhersagbar.

Mehr dazu: Eindrücke aus dem Tierversuchs-Labor

Wiebke Albrecht hat den Tierschutzforschungspreis für Laborlösungen bekommen, die Tierversuche ersetzen können. © Mühle/IfADo Wiebke Albrecht hat den Tierschutzforschungspreis für Laborlösungen bekommen, die Tierversuche ersetzen können.

Forschen, um Tierversuche zu minimieren

Besonders innovative Forschung zu Alternativmethoden fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit dem Tierschutzforschungspreis. Der geht in diesem Jahr an Wiebke Albrecht vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfaDo). Sie hat eine bereits bestehende Methode entscheidend weiterentwickelt, mit der Forscher in Zukunft noch besser beurteilen können, wie gut Lebertoxizität von Substanzen in der Petrischale vorhergesagt werden kann.

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Problematik von Tierversuchen . Alternativmethoden . Tierversuche sind in Politik und Wissenschaft leider noch weitgehend akzeptiert und viele sogar für die Zulassung von Medikamenten oder Chemikalien gesetzlich vorgeschrieben.

Ethik: Unter welchen Bedingungen sind Tierversuche ethisch vertretbar? Tierversuche und Ethik. Foto: Understanding Animal Research. Jede Art von Forschung sollte So kann ein Tierversuch nur dann genehmigt und durchgeführt werden, wenn keine Alternativmethoden zur Verfügung stehen.

Mehr dazu: Zahl der Tierversuche in Deutschland gestiegen

Bereits seit vier Jahren forscht sie in dem Bereich. 2019 schaffte sie endlich den Durchbruch. "In Zusammenarbeit mit Statistikern der TU Dortmund ist es uns gelungen, zwei Maßzahlen zu entwickeln, die Aufschluss darüber geben, wie gut die toxische Blutkonzentration in der Kulturschale abgeschätzt werden kann", sagt Albrecht.

Dadurch konnte mittels mathematischer Methoden erstmals systematisch berechnet werden, welche der zahlreichen Daten die beste Unterscheidung zwischen lebertoxischen und nicht-toxischen Substanzen sowie die beste Abschätzung schädlicher Konzentration ermöglichen. Getestet wurde der natürlich vorkommende Aromastoff Pulegon, der zum Beispiel für die Herstellung von Parfüm genutzt wird.

Bundesministerin lobt zu optimistisch

Die neue Herangehensweise von Albrecht und ihrem Team wurde in Experimenten mit Erfolg belohnt: alle lebertoxischen Substanzen, die getestet wurden, wurden richtig erkannt. Das Besondere dabei: durch die Ergebnisse ihrer Studie konnte die Doktorandin nachweisen, dass die Konzentration in der Kulturschale auf die Dosis schließen lässt, die ein Mensch gefahrlos zu sich nehmen kann. "Wir sind mit unserem Testsystem auf ähnliche Aufnahmemengen gekommen, die bisher nur auf Basis von aufwendigen Fütterungsstudien an Tieren gewonnen werden", sagt Albrecht.

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Warum führen Wissenschaftler Tierversuche durch? Warum nutzen sie dafür am häufigsten Mäuse? Und wo erfahren Forscher, welche Alternativmethoden es zum Tierversuch gibt? Diese und viele weitere Fragen mehr beantwortet unser FAQ.

Forscher: Tierversuche für medizinischen Fortschritt vertretbar. Auch der Chemiekonzern BASF entwickelt Alternativmethoden für toxikologische Prüfungen. Bei einer toxikologischen Bewertung können Alternativmethoden die Tierversuche nicht zu 100 Prozent ersetzen.

Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz lobte Albrecht bei der Preisverleihung: "Mit ihrer zukunftsweisenden Forschung hat sie überzeugt: Das von ihr entwickelte Zellkulturverfahren, mit dem geprüft wird, ob Medikamente leberschädlich sein können, kann Tierversuche ersetzen." Wünschenswert? Auf jeden Fall. Mit ihrem Lob schrammt die Bundesministerin dann aber doch etwas an der Realität vorbei.

Mehr dazu: Diese Methoden könnten Tierversuche ersetzen

Prof. Jan Hengstler sagt, es wird noch viele Jahre dauern, bis die Medizin auf Tierversuche verzichten kann. © Oliver Schaper Prof. Jan Hengstler sagt, es wird noch viele Jahre dauern, bis die Medizin auf Tierversuche verzichten kann.

"Wir gehen davon aus, dass es noch mindestens zehn Jahre dauern wird, bis Tierversuche in diesem Bereich nicht mehr nötig sein werden", sagt Prof. Jan Hengstler, Leiter des IfADo und der Abteilung Toxikologie. "Aber wir sind zuversichtlich, dass Aussagen zur Toxizität dann komplett mit Hilfe von Kulturschalen und mathematischer Modellierung vorhersagbar sein werden."

"Niemand macht gerne Tierversuche"

Um im Bereich der Toxikologie komplett auf Tierversuche verzichten zu können, müsste man in Albrechts Modell zusätzlich andere Organsysteme integrieren. Die Niere beispielsweise, das Nervensystem oder das Fortpflanzungssystem. Das Testsystem soll so zuverlässig werden, dass man nicht nur die ganz toxischen Substanzen testen kann, sondern alle. Deshalb überprüft Albrecht ihre Ergebnisse zurzeit mit mehr Stoffen.

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Tierversuche mit Affen. Weiterer Fortschritt auf dem Weg zur Xenotransplantation. Stefan Treue bekräftigt im Interview zum Tag des Versuchstieres, dass Alternativmethoden Tierversuche nicht komplett ersetzen können.

Alternativmethoden (Tierschutz, Tierseuchenentschädigung, Tierarzneimittel). Ausschreibung eines Preises des Landes Berlin zur Förderung der Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden für Tierversuche in Forschung und Lehre. Gegenwärtig kann auf eine Reihe von Tierversuchen noch

Der Drang in der Gemeinschaft der Wissenschaftler, weiter an Alternativmethoden zu forschen, sei groß. "Ich denke, niemand macht gerne Tierversuche", sagt Albrecht, "da spielen zum einen natürlich ethische Gründe eine Rolle. Aber man darf die Sache nicht illusioniert betrachten. Es geht auch um das Einsparen von Kosten und Zeit", sagt die Doktorandin. Denn Tierversuche sind teuer und zeitaufwändig. Eine Maus kann bis zu 300 Euro kosten, außerdem müssen Futter und Personal bezahlt werden.

Mehr dazu: Hirnforscher Nieder: "Primatenversuche sind ethisch gerechtfertigt!"

Tierversuche werden noch benötigt

Nicht nur in der Toxikologie forschen Wissenschaftler an Alternativmethoden. "Studien zu natürlich vorkommenden Krankheiten beim Menschen, ausgefeilte Tests mit menschlichen Zellen und fortschrittliche Computermodellierungstechniken sind oft kostengünstiger, effektiver und weitaus humaner", sagt der Ökotoxikologe Dr. Christopher Faßbender, der als wissenschaftlicher Berater für die Tierschutzorganisation PETA Deutschland aktiv ist.

Im Jahr 2017 wurden knapp 2,8 Millionen Tiere für Experimente herangezogen. Warum ist das noch nötig, wenn es doch Alternativen gibt? Weil eine plakative Forderung wie "Tierversuche jetzt stoppen" aus Sicht der Wissenschaft einfach nicht realistisch ist.

"Am sichersten ist es aktuell noch, wenn man Tierversuche und Alternativmethoden in der Forschung kombiniert. Denn jedes System für sich allein hat seine Lücken", sagt Hengstler. Würde man nur auf die Alternativmethoden zurückgreifen, dann würde man vielleicht etwas übersehen. Dann kämen diese in Verruf und der gegenteilige Effekt würde eintreten.

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Dabei werden Alternativmethoden zum Tierversuch im eigenen Labor entwickelt und zusätzlich innovative Ansätze an deutschen universitären und außeruniversitären Forschungsinstituten gefördert. Das ZEBET-Förderprogramm wird als Bf3R-Forschungsförderung weitergeführt.

Alternativmethoden . In keinem Studienfach sind heutzutage noch Sezierkurse notwendig, da in jedem Fachbereich zahlreiche Alternativen zur Verfügung stehen. Einige deutsche Hochschulen, an denen die Life Sciences mittlerweile komplett ohne Tiersektionen vermittelt werden, bestätigen dies.

Gute Alternativen gibt es bereits

PETA kritisiert zudem die ungleiche Verteilung von Fördergeldern. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat im Jahr 2019 einen Etat von 18,3 Milliarden Euro. In die Forschung an Alternativmethoden werden jährlich knapp 4,5 Millionen Euro investiert. "Wenn die Finanzen weg von Tierversuchen verlagert werden, sehen wir große Veränderungen. Die rapide Entwicklung von Alternativmethoden nach dem Verbot von Tierversuchen für Kosmetik in der EU kann sich auch in anderen Bereichen wiederholen und eine Revolution hochmoderner tierfreier Methoden anstoßen", sagt Faßbender.

Die Revolution zeigt sich bereits nicht nur in der Toxikologie, sondern zum Beispiel auch in der Hirnforschung und bei Allergietests. Aber ob die Wissenschaft je ganz auf Tierversuche verzichten möchte und kann, wird sich in den kommenden Jahren zeigen, wenn die Alternativmethoden so ausgereift sind, dass sie den Tierversuch wirklich überflüssig machen.

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Autor: Ann-Christin Herbe

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