Wissen & Technik Strom für E-Autos wird teurer - Preiserhöhung an der Ladesäule

16:40  16 september  2022
16:40  16 september  2022 Quelle:   auto-motor-und-sport.de

Energiekrise: Mehr als 580 Prozent Anstieg zum Vorjahr: Strompreise klettern auf Rekordniveau

  Energiekrise: Mehr als 580 Prozent Anstieg zum Vorjahr: Strompreise klettern auf Rekordniveau Energiekrise: Mehr als 580 Prozent Anstieg zum Vorjahr: Strompreise klettern auf RekordniveauSeit Monaten steigen die Strompreise unaufhörlich. Jetzt erreichen sie für den Winter ein neues Rekordniveau: eine Megawattstunde (MWh) Strom für das vierte Quartal kostet an der Börse mittlerweile fast 600 Euro. Zeitweise sogar noch mehr.

Die Energiepreise steigen aktuell stetig an. Das betrifft natürlich auch E-Auto-Ladesäulen. Wie viel der Strom kostet, erfahren Sie hier.

  Strom für E-Autos wird teurer - Preiserhöhung an der Ladesäule © Shell / Patrick Lang

Vermutlich provoziert die Meldung "XYZ wird teurer" schon bald nicht mehr Reaktion als ein kraftloses Schulterzucken. Zu inflationär geht das Leben seit den letzten Wochen und Monaten mit gestiegenen Kosten für zahlreiche Güter einher. Allen voran steht dabei die Energie und das bekommen nun auch die Elektroauto-Fahrer zu spüren. Die Zeiten von weniger als 40 Cent pro kWh sind – zumindest vorerst – Geschichte.

Mehrkosten von rund 10 Prozent

Wer sein Auto an den Festpreis-Schnellladesäulen von Shell Recharge aufladen möchte, muss ab dem 28. September 2022 dafür 64 statt 59 Cent pro Kilowattstunde hinblättern. Bei den Roaming-Partnern klettert der Preis gar auf 74 Cent, wer mit einem Shell-Vertrag die Ionity-Säulen nutzt, wird dagegen weiterhin mit 81 Cent pro kWh plus 35 Cent Transaktionsgebühr je Ladevorgang zur Kasse gebeten. Weitere Änderungen im Tarif-Konstrukt betreffen das Normallladen. Hier entfallen die Minutentarife, stattdessen sind pro kWh fix 49 Cent fällig (zuvor 46 Cent). Außerdem führt das Unternehmen eine Blockiergebühr von 10 Cent pro Minute ein, die ab einer Ladezeit von vier Stunden berechnet wird. Gedeckelt sind diese Extra-Kosten auf höchstens 12 Euro, zudem fallen sie zunächst nur im Roaming-Netz und nicht an den Ladepunkten von Shell selbst an.

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  E-Mobilität in Rhein-Berg: Ladesäulen liegen im Trend, haben es aber nicht leicht Seit 2019 ist die Zahl der Elektro-„Tankstellen“ enorm gestiegen.Das Register nennt knapp 60 Gleichstrom- oder Wechselstromsäulen, an denen die zu Jahresbeginn laut Kraftfahrt-Bundesamt 2763 E-Auto-Besitzer und 7256 Hybrid-Fahrenden sowie vielen Kreis-Besucher und Transit-Gäste die Akkus ihrer Fahrzeuge laden können.

Schon zum ersten September hatte Allego die Preise für AC- und DC-Laden angepasst. Die Wechselstrom-Variante berechnet der Anbieter nun mit 47 statt 43 Cent pro Kilowattstunde, den schnelleren Gleichstrom-Ladevorgang bezahlen Sie pro kWh mit 75 statt 65 Cent.

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Günstiger ist man aktuell noch mit dem vertragsfreien Standard-Tarif der EnBW unterwegs. 45 Cent pro Kilowattstunde sind für AC-Laden, 55 Cent pro kWh pro DC-Laden fällig. Eine Anpassung sei zudem derzeit nicht geplant, wie das Unternehmen unlängst dem Magazin "Stern" mitteilte. Im gleichen Atemzug verwies der Sprecher jedoch auf die große Dynamik der derzeitigen Situation, die verbindliche Prognosen nicht zulasse. Ähnlich äußerte man sich bei Ionity.

In unserer Fotoshow oben im Artikel erfahren Sie, bei welchen Supermärkten und Handels-Ketten aktuell Ladepunkte zur Verfügung stehen oder wo noch zusätzliche Infrastruktur geplant ist. Wo Sie derzeit sogar noch kostenlos laden können, erfahren Sie HIER.

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„Da kann einem angst und bange werden“: Mittelstand ohne Strom: Stadtwerke kündigen über 1000 KundenEigentlich will Mechthild Möllenkamp nichts anderes tun, als ihren Kunden „leckere und schöne“ Sachen verkaufen. „Aber jetzt beschäftige ich mich nur noch mit Energiepreisen“, sagt sie. Möllenkamp betreibt in Osnabrück fünf Edeka-Filialen. Und steht – Stand jetzt – Ende des Jahres ohne Stromvertrag da.

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