Wissen & Technik: E-Scooter: Wie umweltfreundlich sind die beliebten Roller? - Scooti, ​​der Uber der Scooter, ist in Melbourne auf den Markt gekommen. Jetzt können Sie sich auf eine Zweiradfahrt freuen. - PressFrom - Deutschland

Wissen & Technik E-Scooter: Wie umweltfreundlich sind die beliebten Roller?

17:55  27 november  2019
17:55  27 november  2019 Quelle:   weltderwunder.de

Dortmund: E-Scooter-Verleih Circ erhöht Preise

  Dortmund: E-Scooter-Verleih Circ erhöht Preise Circ hat in der Ruhrgebietsstadt Dortmund die Preise für seine E-Scooter erhöht und so an das Niveau des Wettbewerbers Lime angeglichen. Gleichzeitig können weitere Stadtbezirke vom Angebot profitieren. Zuletzt hatte Circ in Dortmund für Verwirrung gesorgt, weil für einige Zeit alle E-Scooter aus dem Stadtbild verschwunden waren. Der Anbieter hatte angegeben, alle Fahrzeuge einer Wartung zugeführt zu haben. Inzwischen sind zwar alle elektrischen Tretroller wieder da. Kunden müssen jedoch einen um ein Drittel erhöhten Minutenpreis von 20 Euro-Cent statt der bisherigen 15 Cent zahlen.

Seit ein paar Tagen sind E - Scooter Roller erlaubt und jetzt schon sieht man auf den Straßen der Großstädte viele Fahrer solcher Elektroroller. Dabei sind

E - Scooter sind nur dann umweltfreundlich , wenn sie Auto- oder Motorrad-Fahrten ersetzen und keine weiteren zusätzlichen Fahrten mit Da die größten Umweltbelastungen von E - Scootern durch deren Produktion verursacht werden, ist die Lebensdauer der Roller ein wichtiger Aspekt zur

E-Scooter erfreuen sich vor allem in Städten großer Beliebtheit. Man ist schnell unterwegs, kann Verkehrsstaus umgehen und schont gleichzeitig die Umwelt. Oder etwa doch nicht?

E-Scooter © iStock-hanohiki E-Scooter

Elektro-Roller – die grüne Alternative zum Auto? Weit gefehlt. Wie neueste Studien der North Carolina State University zeigen, scheinen die E-Scooter bei Weitem nicht so umweltfreundlich zu sein, wie die Hersteller es darstellen.

Die Studie enthält ein sogenanntes “Life-Cycle Assessment“: Es berechnet sämtliche Emissionen, die beispielsweise bei der Herstellung, dem Transport, dem Aufladen oder auch dem Entsorgen der E-Roller entstehen. 

Damit wird ein enormer Irrglaube erkennbar, dem scheinbar viele Leute unterliegen: Nur weil die E-Scooter selbst keine Abgase produzieren, bedeutet dies nicht, dass die Umwelt durch sie nicht dennoch in anderer Form belastet wird. 

54 Unfälle mit E-Scootern und 204 Strafzettel

  54 Unfälle mit E-Scootern und 204 Strafzettel Düsseldorf. Seit Mitte Juni dürfen in Deutschland E-Scooter genutzt werden. Jetzt hat das NRW-Innenministerium eine erste Verkehrsbilanz veröffentlicht. Vor allem die Zahl der Strafzettel ist hoch. © Martin Gerten Ein Polizist kontrolliert einen E-Scooter-Fahrer (Archiv). Seit dem Start von E-Scootern in Deutschland Mitte Juni sind in Nordrhein-Westfalen 54 meldepflichtige Unfälle mit den Rollern erfasst worden. Das teilte das NRW-Innenministerium am Mittwoch auf eine Landtags-Anfrage des Abgeordneten Alexander Langguth (fraktionslos) mit.

In Amerika sieht man die E - Scooter immer öfter. Auch in Wien flitzen die Roller durch die Stadt. Aber wieso sind diese neuen Transportmittel so beliebt ?

E - Scooter sind nicht so umweltfreundlich , wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Insbesondere das Einsammeln und der Transport der E-Tretroller zum nächtlichen Laden hätten demnach einen großen Anteil daran, dass die E - Scooter insgesamt wenig umweltfreundlich sind .

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Verleih-Modell nicht umweltfreundlich?

Ein Grund für die schlechte Umweltbilanz ist womöglich auch das sogenannte Free-Floating-Modell: Das heißt, dass die Laufräder überall im Betriebsgebiet abgestellt und gemietet werden können. 
Leider führt gerade dieses System dazu, dass die Roller aufgrund von Vandalismus sowie Unachtsamkeit durchschnittlich nur ein bis zwei Monate einsatzfähig bleiben, bevor sie komplett entsorgt werden und Dienstleister diese mit dem Transporter wieder einsammeln müssen. Dieser Umstand lässt den Emissionswert, den die E-Scooter produzieren, bis zu 202 Gramm CO2 pro Meile ansteigen. Im Vergleich dazu: Das Durschnitts-Auto liegt bei rund 414 Gramm CO2 pro Meile, während die Nutzung eines nahezu vollbesetzten Busses, sogar einen noch weitaus geringeren Emission-Wert erzielt als jedweder E-Scooter.

Fehlendes Kontrollsystem

Theoretisch ließen sich diese Werte um einiges verbessern, doch müssten die Scooter dafür wesentlich länger im Einsatz bleiben, als sie es bisher sind. Dies dürfte sich indes etwas schwierig gestalten, da Dienstleister nur mühsam kontrollieren können, wie sorgsam letzten Endes die Nutzer mit den Rollern umgehen. Hinzukommt, dass durch das Sharing-Modell die Nutzer nur schwer zur Verantwortung gezogen werden können. 

Dass sich mittlerweile eine gewisse Tendenz zur mutwilligen Zerstörung der E-Roller entwickelt hat, welche selbst so weit geht, diese im Wasser zu versenken, verkompliziert dabei nicht nur das Einsammeln, sondern belastet die Umwelt noch zusätzlich. Angesichts der jetzigen Lage ist jeder, der gerne die Umwelt etwas schonen möchte, besser damit beraten zum Fahrrad zu greifen, den Bus zu benutzen oder in einer Fahrgemeinschaft zu reisen.

E-Roller für heute und morgen - Yamaha auf der Tokyo Motor Show 2019

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