Wissen & Technik: Revolutionäres Experiment von Quantenphysikern legt nahe, dass eine objektive Realität nicht existiert - Der bisher größte Quantendurchbruch - buchstäblich - PressFrom - Deutschland

Wissen & Technik Revolutionäres Experiment von Quantenphysikern legt nahe, dass eine objektive Realität nicht existiert

13:20  03 dezember  2019
13:20  03 dezember  2019 Quelle:   businessinsider.de

Emotion oder Höflichkeit: Warum lächeln wir?

  Emotion oder Höflichkeit: Warum lächeln wir? Wenn wir glücklich sind oder etwas lustig finden, können wir uns ein Lächeln manchmal gar nicht verkneifen. Wenn wir mit anderen Menschen kommunizieren, lächeln wir aus Freundlichkeit. Aber warum ist das so? Wir lächeln morgens in den Spiegel, um glücklicher in den Tag zu starten. Wir lächeln unseren Kollegen zur Begrüßung an und deuten dabei zur selben Zeit seinen Gesichtsausdruck: Ist der Sitznachbar heute gut gelaunt oder möchte er lieber seine Ruhe haben? Selbst am Telefon lächeln wir, damit unsere Stimme freundlich und hell klingt.

Ihre Forschungsergebnisse legen nahe , dass es keine objektive Realität gibt. Fakten können somit tatsächlich subjektiv sein. Während Wigners Freund also davon überzeugt ist, dass jeder Münzwurf zu einem eindeutigen Ergebnis führt, ist die Realität des Außenstehenden eine andere.

Die Relativitätstheorie legt nahe , dass Schwarze Löcher nur für Sekundenbruchteile existieren . Clixoom Science & Fiction: Das sind spannende Experimente , revolutionäre Forschungsergebnisse, Wissenschaftsnews und verblüffende Versuche.

Quantenphysik © Jurik Peter/Shutterstock Quantenphysik
  • Ein Experiment eines internationalen Teams von Wissenschaftlern weist darauf hin, dass es keine objektive Realität gibt. Somit könnten Fakten tatsächlich subjektiv sein.
  • Die mysteriöse Welt der Quantenmechanik hat schon öfter anspruchsvolle Gedankenexperimente hervorgebracht. Empirische Versuche gab es bislang aber nur wenige. 
  • Mittels modernster Quantentechnologie gelang es den Wissenschaftlern nun, theoretische Überlegungen in einen empirischen Versuch zu übertragen. 
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Wissenschaft hat den Anspruch, Fakten durch Beobachtung zu schaffen. Dafür ist es notwendig, dass Messungen objektiv sind. Das heißt, es sollte keinen Unterschied machen, wer eine wissenschaftliche Beobachtung macht. Dass dies nicht unbedingt stimmt, haben Wissenschaftler der Quantenmechanik nun zum ersten Mal empirisch nachgewiesen. Ihre Forschungsergebnisse legen nahe, dass es keine objektive Realität gibt. Fakten können somit tatsächlich subjektiv sein.

Warum können wir uns nicht an alle Träume erinnern?

  Warum können wir uns nicht an alle Träume erinnern? Warum können wir uns nicht an alle Träume erinnern?Unser Schlaf ist nicht die ganze Nacht über gleichmäßig. In dem etwa 90-minütigen Zyklus erleben wir fünf Stadien: Einschlaf-Phase, Leichtschlaf-Phase, Übergang zum Tiefschlaf, Tiefschlaf-Phase und die REM-Phase (Rapid Eye Movement – schnelle Augenbewegung).

Nein, der Mensch kann keine objektive Realität wahrnehmen, sondern lediglich eine subjektive. Sowohl bei der Grundannahme, dass eine objektive Realität existiert bzw. nicht existiert besteht kein Zusammenhang zwischen dieser und

Seiner Auffassung nach existiert auch ein universeller Quantencode, in den die gesamte lebende und tote Materie eingebunden ist. Bei diesem „Licht am Ende des Tunnels“ sieht Niemz Parallelen zu einer simulierten Reise in einem Raumschiff nahe der Lichtgeschwindigkeit.

Wigners Freund: Ein Gedankenexperiment

Die in der Fachzeitschrift „Science Advances“ veröffentlichten Ergebnisse greifen das quantenmechanische Messproblem auf. Dabei handelt es sich um die Feststellung, dass sich quantenmechanische Systeme bis zum Zeitpunkt ihrer Messung in einem Superpositionszustand befinden können – sie überlagern sich, ohne sich gegenseitig zu behindern. Sobald jedoch eine Messung stattfindet, also ein Beobachter anwesend ist, können nur exakte Zustandswerte erfasst werden. Die Überlagerung der Partikel oder Atome wird also aufgelöst. 

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Existiert eine objektive Realität ? Auf Facebook teilen Twitter Jetzt abonnieren Whatsapp. Exisitiert eine objektive Realität überhaupt? Natürlich könnte man argumentieren, dass wir uns gegenwärtig im Zustand des Tagesbewusstseins befinden und nicht in einer Traumphase.

Du bist der Architekt der Realität , in der du lebst. Deine Art und Weise, die Welt zu sehen, beeinflusst deine Wahrnehmung der Umwelt. Mit dieser Aussage markiert Kant eine Art kopernikanische Wende, eine Revolution, die zu einer Veränderung der Perspektive führt: Die Realität an sich existiert nicht .

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Das quantenmechanische Messproblem wird einmal mehr kompliziert, wenn der Beobachter selbst beobachtet wird. Der Physiker und Nobelpreisträger Eugene Wigner schlug dieses Gedankenexperiment mit dem Namen „Wigners Freund“ im Jahr 1961 vor. Der Beobachter, Wigners Freund, wirft hierbei ein Münze. Stellt man sich die Münze als Quantensystem vor, so befindet diese sich nach dem Wurf in einem Superpositionszustand aus Kopf und Zahl. Zumindest so lange, bis Wigners Freund noch nicht nachgeschaut hat. Sobald die Messung von ihm vollzogen wird, weiß zumindest er, ob die Münze Kopf oder Zahl anzeigt.

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Doch Wigners Freund selbst befindet sich in einem abgeschlossenen Labor, das von einem weiteren Beobachter, Wigner selbst, als Quantensystem verstanden wird. Aus der Sicht des außenstehenden Beobachters befinden sich somit Wigners Freund und die Münze in einem Superpositionszustand – sie sind miteinander verbunden. Während Wigners Freund also davon überzeugt ist, dass jeder Münzwurf zu einem eindeutigen Ergebnis führt, ist die Realität des Außenstehenden eine andere. 

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Wir müssen also annehmen, dass eine Messung tatsächlich instantan die andere Messung beeinflusst. 1. Hätte ich näheres zu den Kernkräften schreiben wollen, wäre das bereits geschehen. Die elektroschwache Theorie ist relativistische Quantenmechanik.

Daher existiert alles, was es in unserer physischen Realität gibt, als reine Möglichkeit. Wenn die subatomaren Teilchen gleichzeitig an einer Unendlichkeit an Das heißt, wenn du dir ein zukünftiges Ereignis in deinem Leben basierend auf deinen Wünschen vorstellen kannst, existiert diese Realität

Quantenmechanik könnte unvereinbar mit objektiven Fakten sein

Dieses Gedankenexperiment wurde nun von dem internationalen Team von Wissenschaftlern in die Empirie übertragen und auf der Website „The Conversation“ beschrieben. Mittels eines Quantencomputers, der aus drei Paaren miteinander verbundener Photonen besteht, führten sie Messungen mit zwei separaten Boxen in einem gemeinsamen Zustand durch. Ein Photonenpaar stellte die Münzen dar, ein anderes wurde verwendet um den Münzwurf (in diesem Fall das Messen der Polarisation der Photonen) in der jeweiligen Box durchzuführen, und die übrigen Photonen befanden sich außerhalb, an den Seiten der jeweilige Box. Mittels modernster Quantumtechnologie stellten die Wissenschaftler letztendlich fest, dass Quantenmechanik unvereinbar mit der Annahme objektiver Fakten sein könnte.

Klingt kompliziert. Ist es auch. Doch allein die grundlegende Aussage des Experiments, die Objektivität als Konzept in Frage stellt, ist revolutionär. Vor allem in Zeiten von alternativen Fakten könnten selbst Laien etwas mit der mysteriösen Welt der Quantenmechanik anfangen. 

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In einem neuen Experiment haben berühmte Experten nachgewiesen, dass Realität , wie wir sie wahrnehmen, so lange nicht existiert , bis wir sie Dieses Experiment soll beweisen, dass ein sich bewegendes Objekt dazu entscheiden muss, ob es sich wie ein Teilchen oder wie eine Welle verhält.

Wenn wir keine Verantwortung für unsere Fehler übernehmen, gehen wir davon aus, dass sie nicht existieren , dass wir unfehlbar wären, unsere Obwohl sie sich bewusst sind, dass sie einen Fehler gemacht haben und dass eine kognitive Verzerrung besteht, beschließen sie deshalb, lieber nicht

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