Wissen & Technik Probleme mit der Software: Start der „Cheops“-Mission ist fehlgeschlagen

11:50  18 dezember  2019
11:50  18 dezember  2019 Quelle:   tagesspiegel.de

Disneys Streamingdienst startet mit technischen Problemen

  Disneys Streamingdienst startet mit technischen Problemen Ein Nutzeransturm hat dem neuen Streaming-Dienst von Disney einen Start mit technischen Problemen beschert. Einige Kunden beklagten sich über Schwierigkeiten beim Einloggen oder beim Zugriff auf einzelne Inhalte oder Funktionen. © Foto: Richard Drew/AP/dpa Disney hatte zum Start des neuen Streaming-Dienstes Disney+ technische Probleme. Disney erklärte, man arbeite daran, die Probleme zu beheben. Das Interesse der Nutzer habe noch über den - bereits hohen - Erwartungen gelegen.

Der Countdown wurde anderthalb Stunden vor dem Start abgebrochen – wohl wegen eines Softwareproblems. Nun bleibt nicht viel Zeit für einen neuen Versuch.

Kourou (dpa) - Der Start der « Cheops »- Mission zur Erkundung von Exoplaneten ist verschoben worden. Die Sojus-Fregat-Rakete startete am Morgen nicht wie vorgesehen vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana, wie der Betreiber Arianespace mitteilte.

Der Countdown wurde anderthalb Stunden vor dem Start abgebrochen – wohl wegen eines Softwareproblems. Nun bleibt nicht viel Zeit für einen neuen Versuch.

Künstlerischer Eindruck des Cheops-Satelliten. © Abbildung: ESA/dpa Künstlerischer Eindruck des Cheops-Satelliten.

Der Start der "Cheops"-Mission zur Erkundung von Exoplaneten ist verschoben worden. Die Sojus-Trägerrakete blieb am europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana in Südamerika stehen, wie der Betreiber Arianespace am Dienstagmorgen mitteilte. Grund für den Abbruch des Raketenstarts sei ein Softwareproblem, berichtete die Schweizer Nachrichtenagentur SDA.

Updates „over the air“ - Renault vernetzt Autos

  Updates „over the air“ - Renault vernetzt Autos Der französische Autobauer Renault hat sein Multimedia-System Easy Link aktualisiert. Navigations- und Software-Updates sollen künftig „over the air” möglich sein. © Renault Renault verbaut in den neuen Modellen Zoe, Captur und Clio das modernisierte Online-Multimediasystem Easy Link. Das erlaubt erstmals bei Renault Navigations- und Software-Updates „over the air”. Dazu setzt das On-Board-Infotainment auf seine neue 4G-Plattform.Dabei erfolgt das automatische Aufspielen von Navigations- und Software-Updates über eine Funkschnittstelle (“over the air”) wie bei einem Smartphone.

Der Start der " Cheops "- Mission zur Erkundung von Exoplaneten ist verschoben worden. Die Sojus-Fregat-Rakete startete nicht wie vorgesehen vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana in Südamerika, wie der Betreiber Arianespace mitteilte.

Kourou (dpa) - Der Beginn der « Cheops »- Mission zur Erkundung von Exoplaneten ist nach dem abgebrochenen Start der Sojus-Rakete auf diesen Mittwoch verschoben worden. Die Rakete solle um 09.54 Uhr deutscher Zeit starten , teilte der Betreiber Arianespace mit. Die Sojus-Trägerrakete konnte

Der "Cheops"-Satellit, die weiteren Satelliten und die Rakete seien in Sicherheit, so der Betreiber. Der neue Starttermin werde so schnell wie möglich bekanntgegeben. Der Countdown wurde demnach eine Stunde und 25 Minuten vor dem Start unterbrochen.

Das interessiert andere MSN-Leser auch:

Kinder am Bildschirm: Nur noch eine Folge

Universum: Schwarze Löcher mit riesigem Planetensystem

Sibirien: Welpe 18.000 Jahre im Eis konserviert

Die nächste Startmöglichkeit gebe es erst in 24 Stunden, hieß es von der SDA. Der Start müsse spätestens in den nächsten drei Tagen erfolgen, sonst müsse der Tank wieder entleert und die Rakete für ein Check-up deinstalliert werden.

Erkundung ferner Planeten

Die "Cheops"-Mission (Characterising Exoplanet Satellite) soll sich auf die Analyse von Exoplaneten konzentrieren. Exoplaneten sind Planeten außerhalb unseres Sonnensystems, die andere Sterne umkreisen. 24 Jahre ist es her, dass zwei Schweizer Forscher den ersten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems entdeckten. Am 10. Dezember bekamen Michel Mayor und Didier Queloz dafür den Physik-Nobelpreis.

Pyramiden-Rätsel gelöst: So stapelten die Ägypter gigantische Steinblöcke übereinander

  Pyramiden-Rätsel gelöst: So stapelten die Ägypter gigantische Steinblöcke übereinander Gemessen an Eifelturm, Empire State Building oder Burj Khalifa sind die Pyramiden von Gizeh geradezu winzig. Dennoch sind sie ein Triumph menschlicher Willens- und wohl auch Leidenskraft. Aber wie habenAber wie haben die alten Ägypter das nur geschafft? Die Cheops-Pyramide ist knapp 140 Meter hoch und jeder massive Steinquader wiegt mindestens 2,5 Tonnen, vor allem die unteren teilweise deutlich mehr.

Die Mission wird sich auf die Analyse von Exoplaneten konzentrieren. Exoplaneten sind Planeten außerhalb unseres Sonnensystems, die andere « Cheops » soll helle Sterne beobachten, von denen bekannt ist, dass sie von Planeten umkreist werden. Dabei soll das Weltraumteleskop zum Beispiel

Der Start der " Cheops "- Mission zur Erkundung von Exoplaneten ist verschoben worden. Die Sojus-Fregat-Rakete startete am Dienstagmorgen nicht wie vorgesehen um 9.54 (MEZ) vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana in Südamerika, wie der Betreiber Arianespace

Seit der Entdeckung von 51 Pegasi b haben Wissenschaftler mehr als 4000 weitere Exoplaneten gefunden und man ist sich sicher: Planeten, die um Sterne kreisen, sind im Weltraum alles andere als selten. Deshalb geht es nicht mehr nur darum, neue Exoplaneten nur zu entdecken, sondern spannende Kandidaten sollen genauer erforscht werden.

Dafür schickt die Europäische Weltraumorganisation Esa zusammen mit der Schweiz am Dienstag, 17.12., voraussichtlich um 9:54 mitteleuropäischer Zeit, einen neuen Satelliten ins All. «Cheops» (Characterising Exoplanet Satellite) soll die Größe von Exoplaneten messen.

Allerdings sieht sich der Satellit immer nur speziell einen Stern genau an. Das ist der große Unterschied zu den anderen Missionen wie «Kepler» oder «Tess», die vor allem dafür gebaut wurden, um neue Exoplaneten zu entdecken.

Exoplaneten verraten sich, wenn sie ihren Stern regelmäßig verdunkeln

«Wir messen das Licht, das wir von einem Stern bekommen», sagt der «Cheops»-Hauptverantwortliche Willy Benz. Zieht ein Exoplanet zwischen seinem Stern und dem «Cheops»-Teleskop vorbei, dann deckt er aus Sicht des Teleskops einen kleinen Teil der Sternoberfläche ab. «Diese Abdeckung resultiert in etwas weniger Licht in unserem Teleskop», erklärt der Professor für Physik und Astrophysik von der Universität Bern. Die Abnahme des Lichts ist direkt proportional zur Fläche, die abgedeckt worden ist. Über die Fläche kann die Größe des Planeten berechnet werden.

ESA-Mission CHEOPS: Exoplaneten im Visier

  ESA-Mission CHEOPS: Exoplaneten im Visier Die CHEOPS-Mission der Europäischen Weltraumagentur ESA soll bekannte Exoplaneten genauer untersuchen. So lernen wir etwas über deren Masse, Dichte und vielleicht sogar ihre Atmosphäre. © ESA/ATG medialab Provided by Deutsche Welle Für Star Trek-Fans und Science Fiction-leser ist es schon lange klar: Selbstverständlich gibt es unzählige Planeten im Universum. Doch wirklich wissen tun wir das erst seit den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts.Seitdem wurden tausende sogenannte Exoplaneten, also Planeten außerhalb unseres Sonnensystems, entdeckt.

Kourou (dpa) - Der Start der « Cheops »- Mission zur Erkundung von Exoplaneten ist verschoben worden. Die Sojus-Fregat-Rakete startete am Morgen nicht wie vorgesehen vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana, wie der Betreiber Arianespace mitteilte.

In Südamerika scheiterte am Vormittag der Start der " Cheops "- Mission . Die Sojus-Trägerrakete blieb am europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana stehen Die " Cheops "- Mission (Characterising Exoplanet Satellite) soll sich auf die Analyse von Exoplaneten konzentrieren, die

Über eine Beobachtungsmethode von der Erde kennen die Wissenschaftler zudem das Gewicht vieler Planeten. Und Größe und Gewicht zusammen ergeben die mittlere Dichte. «Mit der mittleren Dichte, kann man Aussagen treffen, aus was der Planet bestehen könnte», Willy Benz. Ist es ein Gasplanet? Oder besteht der Himmelskörper eher aus Eisen, Stein oder vielleicht sogar Wasser?

Außerdem soll «Cheops» Rückschlüsse auf eine mögliche Atmosphäre zulassen. Ist der Planet nicht direkt zwischen Teleskop und Stern, reflektiert er Licht von seinem Stern. «Was vom Planet reflektiert wird, hängt von der Charakteristik der Atmosphäre des Planeten ab», erklärt Benz.

Schweiz leitet erstmals die Mission

«Cheops» soll mehrere hundert Exoplaneten untersuchen, die größer als die Erde und kleiner als der Neptun sind, also Durchmesser zwischen etwa 10 000 und 50 000 Kilometern haben. Der Satellit wird in etwa 700 Kilometern Höhe fliegen und von Spanien aus gesteuert.

Das wissenschaftliche Betriebszentrum liegt in der Schweiz. Zu der gemeinsamen Mission von Esa und der Schweiz gehört ein Konsortium aus elf weiteren Ländern, darunter auch Deutschland. Zwei Module des Satelliten steuerte deshalb das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bei, sie wurden in Berlin-Adlershof gebaut.

ESA-Mission CHEOPS: Exoplaneten im Visier

  ESA-Mission CHEOPS: Exoplaneten im Visier Diese atemberaubenden Bilder unseres Planeten zeigen die Erde im Dunkeln. Sie stammen aus einem neuen NASA-Buch mit dem Titel 'Die Erde bei Nacht'.

Cheops - Mission - Countdown wegen Software - Problemen automatisch gestoppt. Bei Facebook teilen (externer Link, Popup) Bei Twitter teilen (externer Der Start der ESA- Mission Cheops ist rund eine Stunde und zehn Minuten vor dem Start automatisch gestoppt worden. Grund für den Abbruch ist ein

Weltraumbahnhof Kourou. Raketenstart fehlgeschlagen - " Cheops "- Mission verschoben. Der " Cheops "-Satellit, die weiteren Satelliten und die Rakete seien in Sicherheit, so der Betreiber. Der neue Starttermin werde so schnell wie möglich bekanntgegeben.

«Cheops» ist eine kleine Mission. Der gesamte Satellit wiegt rund 300 Kilogramm und wird als Beiladung zusammen mit einer weiteren Nutzlast vom Esa-Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guayana) ins Weltall geschossen. Für die Schweiz ist es trotzdem etwas Besonderes, sagt Benz: «Es ist das erste Mal, dass wir nicht nur ein Instrument oder den Teil eines Instrumentes für eine Mission bauen, es ist das erste Mal, dass wir uns um die gesamte Mission kümmern.» (dpa)

Mehr auf MSN

Das Internet steht erst am Anfang .
Düsseldorf. Die Party im Netz geht erst mit dem neuen 5G-Mobilfunk-Standard los. © Frederico Gambarini/dpa Eine Vodafone-Mitarbeiterin hält ein 5G-Smartphone in der Hand. Der neue Mobilfunkstandard soll 2020 an den Start gehen. Wer gedacht hat, wir hätten das Internet durchgespielt und nach E-Mails, WhatsApp und Online-Dating kommt nichts mehr, für den habe ich schlechte Nachrichten: Was wir im Netz erlebt haben, war nur der Anfang. Mit dem Start des neuen 5G-Mobilfunkstandards geht die Party im Netz erst richtig los.

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke

Aktuelle videos:

usr: 1
Das ist interessant!